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Gewichtsklassen und Weltverbände im Boxen

Artikel | Die Entstehung und Bedeutung der Box-Weltverbände
Daten | Gewichtsklassen im Profi-Boxen

Die Entstehung und Bedeutung der Box-Weltverbände

27.02.12 17:40
Die Box-Weltverbände garantieren sowohl Ruhm und Ehre als auch einen lukrativen Verdienst.
Wladimir Klitschko hält im Schwergewicht die Titel der IBF, WBO, WBA und IBO.
Foto: dpa bildfunk
Ruhm und Ehre sind zwei Attribute, für die Boxer seit Jahrzehnten in den Ring steigen. Das liebe Geld, das sich die Sportler dabei einstecken, ist nicht minder interessant. Gut, dass es vier prestigeträchtige Weltverbände gibt, die beides sicherstellen: Denjenigen Boxern, die einen Gürtel des WBC-, WBO-, WBA- oder IBF-Verbands tragen, ist nicht nur das wohl verdiente Kleingeld, sondern auch der angemessene Respekt sicher – mal mehr, mal weniger. Viele Kürzel, viel Durcheinander, doch wer oder was steckt eigentlich hinter den verschiedenen Verbänden?

Die Geburtsstunde der internationalen Weltverbände liegt 90 Jahre zurück: In den USA wurde 1921 die National Boxing Association (NBA) ins Leben gerufen. In der 1930er Jahren entstanden mit der New York State Athletic Commission (NYCAC) und der International Boxing Union (IBU) zwei Gegenspieler, die weltweit jedoch weniger Anerkennung genossen als die NBA.

Um auch im Ausland WM-Kämpfe zu etablieren, benannten die Funktionäre ihren Verband 1962 in die World Boxing Association (WBA) um, die ein Jahr später den ersten ernsthaften Konkurrenten bekam: Mit dem Ziel, den Box-Sport auch im Ausland zu etablieren und auch dort das große Geld zu verdienen, gründete sich der World Boxing Council (WBC). Noch bis heute wird der Verband von US-Promotern kontrolliert.

Große Konkurrenz unter den Verbänden

Deren Landsleute sahen in der Mitte der 70er Jahre allerdings die Vormachtstellung der Amerikaner durch die globale Ausrichtung gefährdet. Als Folge dessen gründete sich die United States Boxing Association (USBA), die vor allem wieder den amerikanischen Boxern eine Plattform bieten wollte. Unter dem damaligen Präsidenten Robert W. Lee, der die Wahl zum Chef der WBA verlor, folgte 1984 die Umbenennung in die International Boxing Federation (IBF).

Auch der Hamburger Promoter Klaus-Peter Kohl hat seinen Teil zum Durcheinander beigetragen. Geschäftsleute aus Puerto Rico, die Europa als Austragungsort von WM-Kämpfen ins Visier genommen hatten, kooperierten mit dem Deutschen und gründeten Ende der 80er Jahre die World Boxing Organization (WBO). Der Verband wurde lange Zeit nicht ernst genommen, etablierte sich aber mit den Erfolgen der Klitschko-Brüder in der Riege der Weltverbände.

Die Konkurrenz untereinander ist riesig, das Prestige umstritten. Jeder der Verbände stand in seiner Geschichte im Fokus. Abgesprochene Kämpfe, in denen es um Millionen ging, wurden jeder Organisation schon nachgesagt. Lange waren WBO und WBA so zerstritten, dass es keine Vereinigungskämpfe gab - eine Regel, die die Promoter im Jahr 2002 über Bord geworfen haben.

Gewichtsklassen beim Boxen

​Boxen ist ein traditionsreicher Kampfsport, der ein strenges Regelwerk zur Grundlage hat. Beim Boxen messen sich zwei Gegner gleichen Geschlechts und gleicher definierter Gewichtsklasse miteinander. Je nach Organisation werden die Gewichtsklassen im Profiboxen unterschiedlich benannt. Die vier angesehensten Boxverbände weltweit sind das World Boxing Council, die World Boxing Association (WBA), die World Boxing Organisation (WBO) und die International Boxing Federation (IBF). Die Limits sind bei allen Organisationen gleich und die Einteilung in Gewichtsklassen ermöglicht einen fairen Wettkampf. Das Schwergewicht zählt beim Boxen zur Königsklasse. Box-Legenden wie Muhammed Ali und Max Schmeling sowie Mike Tyson kämpften in dieser Gewichtsklasse. Mike Tyson gewann mit 20 Jahren als bislang jüngster Boxer den Weltmeistertitel im Schwergewicht. Auf sport.de finden Sie alle Informationen und News zu den Gewichtsklassen im Boxen, alle Highlights von wichtigen WM-Kämpfen als Foto-Galerien sowie Termine von Boxkämpfen. Vom Schwergewicht über Mittelgewicht bis hin zum Strohgewicht - mit sport.de sind Sie immer bestens informiert.