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Wer stoppt Bamberg? Meister-Gala in Ulm

12.02.12 20:44
Wer stoppt Bamberg? Meister-Gala in Ulm
Bambergs Trainer Chris Fleming trieb seine Spieler zum Auswärtssieg. Foto: Stefan Puchner, DPA

Gegner gesucht! Für die Brose Baskets Bamberg ist die Welt in der Basketball Bundesliga einfach zu klein. Auch die Überraschungsmannschaft von ratiopharm Ulm konnte den Double-Gewinner nicht ernsthaft gefährden.

Die Bamberger siegten in der Ulmer ratiopharm Arena 102:74 und fügten den starken Gastgebern damit die erste Niederlage in ihrer neuen Halle zu. "Wer deutscher Meister werden will, muss Bamberg schlagen", sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath und fügte fast schon resignierend hinzu: "Und so wie diese Mannschaft derzeit spielt, wird das für jedes Team sehr schwer."

Vier Punkte Vorsprung haben die Bamberger nun auf Ulm, doch der gefühlte Abstand zur nationalen Konkurrenz ist wesentlich größer. Zwölf Spiele nacheinander haben die Franken nun schon wieder gewonnen, die letzte Niederlage datiert aus dem November des vergangenen Jahres. "Ich bin natürlich extrem zufrieden", sagte Bambergs Trainer Chris Fleming.

Im Ulmer Hexenkessel trumpften die Gäste eiskalt auf. Nur in der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber einigermaßen mithalten, für einen Sieg kamen sie aber nie infrage. "Immer wenn wir verkürzt haben, haben sie ihren besten Basketball gespielt. Immer dann haben sie uns einen Stich versetzt", meinte Leibenath. Im Schlussviertel ließ der Ulmer Coach in Center John Bryant sogar seinen besten Mann auf der Bank, um ihn für die nächste schwere Partie in München am 15. Februar zu schonen. "Da hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass wir die Partie noch drehen können."

Bambergs Trainer Fleming konnte sich vor allem auf jene Spieler verlassen, die schon länger in "Freak City" spielen. "Sie haben die Bedeutung dieses Spiels heute sehr gut verinnerlicht und uns getragen", sagte Fleming mit Blick auf Casey Jacobsen (21 Punkte), Brian Roberts (20), Predrag Suput (13) und Anton Gavel (12).

Einen Spaziergang zum dritten Titel in Serie erwartet Fleming jedoch nicht. Auch die chancenlosen Ulmer hat er nach wie vor auf der Rechnung. "Das Team hat sich in dieser Saison schon mehrfach bewiesen. Das ist nach einem Spiel nicht weg", meinte der Bamberger Trainer.

Weit weg von einem ernsthaften Titelanwärter ist dagegen der FC Bayern München. Das Team von Trainer Dirk Bauermann verlor bei der TBB Trier mit 68:70 und kassierte damit die neunte Auswärtsniederlage im zehnten Spiel. "Wir haben es versäumt, die Big Points zu machen", schimpfte Bauermann, dessen Mannschaft bis drei Minuten vor dem Ende ständig in Führung lag. Doch dann zeigten die Bayern wieder einmal Nerven und müssen nun sogar wieder um einen Playoff-Platz bangen.

Seinen vierten Rang festigen konnte dagegen ALBA Berlin durch ein ungefährdetes 83:77 beim Schlusslicht Göttingen. Bremerhaven gewann in Gießen locker mit 102:82, Braunschweig patzte in Frankfurt mit 80:81 nach Verlängerung. Das Südwest-Derby entschied Tübingen gegen Ludwigsburg mit 73:65 für sich.

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