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Kubica kämpft sich zum F1-Comeback

10.09.12 11:01
Robert Kubica kämpft sich zurück in den Motorsport. Der Pole gewann am Wochenende überlegen die Rallye Ronde Gomitolo di Lana in Italien.

Es handelte sich dabei zwar um eine kleinere Veranstaltung, dennoch nahm Kubica der etablierten Konkurrenz 58,8 Sekunden ab. Als Einsatzfahrzeug stand dem 27-Jährigen ein Subaru Impreza WRC S12B zur Verügung. Für Kubica war es der erste Schritt zurück in Richtung Formel 1.

Anfang 2011 hatte sich der ehemalige Renault-Pilot bei einer Rallye schwer verletzt und musste sich vor allem am rechten Arm mehreren Operationen unterziehen. Auch während der Rallye war der Arm nicht komplett einsatzfähig, die Reaktionen des Vollblut-Piloten waren jedoch nach wie vor vorzüglich, was sich nicht zuletzt im Ergebnis zeigte. Als nächsten Schritt plant Kubica eine Teilnahme an der Rallye San Martino di Castrozza, einer Asphalt-Rallye, die ebenfalls zur italienischen Meisterschaft zählt.

Das angestrebte Ziel bleibt jedoch ein Comeback in der Königsklasse des Motorsports. "Ich hoffe natürlich, dass ich wieder dahin zurückkomme, wo ich schon einmal war", sagte Kubica. "Aber nach den schwierigen emotionalen Monaten ist es ein Erfolg, jetzt hier zu sein. Während dieser langen Zeit habe ich nie aufgegeben."

Kubica: Würde heute bei Ferrari fahren

Körperlich ist Kubica jedoch noch nicht wieder der Alte: "Einige Dinge sind immer noch nicht möglich, aber ich habe mit harter Arbeit und Geduld versucht, meine Genesung so weit wie möglich voranzutreiben." Schon 2014 will der Pole nach Möglichkeit wieder in einem F1-Boliden sitzen. "Ich möchte eine Entscheidung für die Zukunft treffen und hoffe, vielleicht 2014 zurückzukehren."

Ohne den Unfall vor eineinhalb Jahren würde Kubica wohl heute im Ferrari sitzen. Das deutete der Pilot zumindest an: "Fernando und ich wären eine großartige Fahrerpaarung bei Ferrari gewesen, aber das Schicksal wollte es nicht so", sagte er 'SkySport24'. Wer weiß, was das Schicksal 2013 mit Kubica vor hat, denn zum Ende der Saison läuft der Vertrag von Ferrari-Pilot Felipe Massa aus, der wegen konstant mittelmäßiger Leistungen auf der Abschussliste steht. Vielleicht steht dem Polen daher früher als erwartet das ersehnte F1-Comeback ins Haus - möglicherweise in der Roten Göttin.

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