Eishockey | Weltmeisterschaft
Halbfinale Finnland - Schweden
THEMENPAKET
Martinez 'erschießt' Kollegen - und fliegt vom Platz
11.10.12
Das hat die Welt noch nicht gesehen: In der mexikanischen Eliteliga hat Fidel Martinez die Rote Karte gesehen, weil er seinen Mannschaftskollegen Duvier Riascos nach einem Treffer 'erschossen' hat – allerdings nur mit Fingerpistolen. Nachdem Riascos im Spiel zwischen Tijuana und Deportivo Toluca das 1:0 geschossen hatte, folgten die symbolischen Schüsse seines Kollegen. Riascos spielte mit, indem er zu Boden sank, wo er offenbar leblos liegen blieb.
Mitspieler und Anhänger waren aus dem Häuschen, nur der Schiedsrichter fand die Geschichte nicht wirklich lustig: Er zeigte Martinez umgehend die Rote Karte – wohl auch, weil gewaltverherrlichende Jubel in Mexiko, einem Land mit mehr als 15.000 Morden im Jahr, nicht gerne gesehen sind.
Martinez wollte gerade betrübt vom Platz schleichen, da ließ der Schiedsrichter doch noch Gnade walten. Der Unparteiische nahm den Platzverweis zurück und zeigte dem 'Pistolero' doch nur die Gelbe Karte.
Vom mexikanischen Verband haben die beiden Schauspieler auch keine Strafen zu befürchten. Es gebe keine entsprechenden Regelungen, sagte Verbandspräsident Eugenio Rivas: "Wir können in diesem Fall nicht handeln. Aber wir können dem Club empfehlen, etwas zu unternehmen, und allenfalls die Regeln ändern, um in künftigen Fällen eingreifen zu können."
Mitspieler und Anhänger waren aus dem Häuschen, nur der Schiedsrichter fand die Geschichte nicht wirklich lustig: Er zeigte Martinez umgehend die Rote Karte – wohl auch, weil gewaltverherrlichende Jubel in Mexiko, einem Land mit mehr als 15.000 Morden im Jahr, nicht gerne gesehen sind.
Martinez wollte gerade betrübt vom Platz schleichen, da ließ der Schiedsrichter doch noch Gnade walten. Der Unparteiische nahm den Platzverweis zurück und zeigte dem 'Pistolero' doch nur die Gelbe Karte.
Vom mexikanischen Verband haben die beiden Schauspieler auch keine Strafen zu befürchten. Es gebe keine entsprechenden Regelungen, sagte Verbandspräsident Eugenio Rivas: "Wir können in diesem Fall nicht handeln. Aber wir können dem Club empfehlen, etwas zu unternehmen, und allenfalls die Regeln ändern, um in künftigen Fällen eingreifen zu können."












