Fußball | 2. Bundesliga
VfL Osnabrück - Dynamo Dresden
THEMENPAKET
Mario Gomez und Mario Mandzukic haben bei den Bayern - mal abgesehen von den Vornamen - derzeit nicht viel gemeinsam: Während Mandzukic im Sturmzentrum gesetzt ist und trifft, wie er will, schuftet Gomez fernab von der Mannschaft für sein Comeback – doch das lässt wohl noch länger auf sich warten. "Es ist gerade nur so ein Rantasten, mehr noch nicht", sagte Gomez der Münchner 'tz': "Ich bin da selber sehr ungeduldig und kann überhaupt nicht einschätzen, wie viel Zeit der Fuß noch braucht."
Die Leidenszeit von Gomez begann Anfang August, als sich der Nationalspieler die Gelenkkörper im linken Sprunggelenk entfernen ließ. Zwar verlief die Operation gut, doch die vollständige Heilung dauert noch und könnte sich über Wochen hinziehen. "Ich weiß es selber nicht, wann ich wieder voll einsteigen kann, wann ich wieder beim Mannschaftstraining mitmachen kann", berichtet Gomez, der in seiner Karriere keine vergleichbare Leidenszeit hatte.
Besonders die Ungewissheit über den Heilungsverlauf zehrt an dem Torschützen-König der Saison 2010/2011. "Es ist so, dass es eigentlich nie einen richtigen Plan gab. Es hängt einfach jeden Tag davon ab, wie der Fuß reagiert. Im Moment geht es sehr gut", sagte Gomez: "Ich bin jetzt auf dem Laufband, habe gerade anfangen, dort regelmäßig zu laufen. Und davor war ich viel auf dem Fahrrad, um etwas für die Ausdauer zu tun."
Ihm mache es einfach Spaß bei diesen Mitspielern, sagte Mandzukic, der in der Sommerpause für 13 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg gekommen war und seitdem Werbung in eigener Sache betreibt. Er reibt sich im Training auf, steht auf dem Platz immer goldrichtig und hält Kopf oder Fuß hin. Kein Wunder, dass Mandzukic rundum zufrieden ist: "Es läuft, wie es läuft, und das ist gut für mich und die Mannschaft" – nur nicht für den anderen Mario, den Gomez.
Bayern: Gomez-Comeback in weiter Ferne
18.09.12
Das Comeback von mario Gomez bei den Bayern lässt wohl noch länger auf sich warten.
Foto: dpa bildfunk
Foto: dpa bildfunk
Die Leidenszeit von Gomez begann Anfang August, als sich der Nationalspieler die Gelenkkörper im linken Sprunggelenk entfernen ließ. Zwar verlief die Operation gut, doch die vollständige Heilung dauert noch und könnte sich über Wochen hinziehen. "Ich weiß es selber nicht, wann ich wieder voll einsteigen kann, wann ich wieder beim Mannschaftstraining mitmachen kann", berichtet Gomez, der in seiner Karriere keine vergleichbare Leidenszeit hatte.
Besonders die Ungewissheit über den Heilungsverlauf zehrt an dem Torschützen-König der Saison 2010/2011. "Es ist so, dass es eigentlich nie einen richtigen Plan gab. Es hängt einfach jeden Tag davon ab, wie der Fuß reagiert. Im Moment geht es sehr gut", sagte Gomez: "Ich bin jetzt auf dem Laufband, habe gerade anfangen, dort regelmäßig zu laufen. Und davor war ich viel auf dem Fahrrad, um etwas für die Ausdauer zu tun."
Mandzukic macht Gomez vergessen
Bayern wochenlang ohne seinen besten Angreifer der letzten Jahre – und gesprochen wird trotzdem nicht über diesen Mario, der bei der EURO in Polen und der Ukraine drei Treffer erzielte. Der Grund ist ein anderer Mario, der Gomez schnell vergessen gemacht hat: Neuzugang Mandzukic, der scheinbar trifft, wie er will. Mit sechs Toren in fünf Pflichtspielen ist der Kroate der treffsicherste Bayern-Neuzugang aller Zeiten.Ihm mache es einfach Spaß bei diesen Mitspielern, sagte Mandzukic, der in der Sommerpause für 13 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg gekommen war und seitdem Werbung in eigener Sache betreibt. Er reibt sich im Training auf, steht auf dem Platz immer goldrichtig und hält Kopf oder Fuß hin. Kein Wunder, dass Mandzukic rundum zufrieden ist: "Es läuft, wie es läuft, und das ist gut für mich und die Mannschaft" – nur nicht für den anderen Mario, den Gomez.












