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Sollte Matthias Sammer noch nicht gewusst haben, was auf ihn zukommt, wenn man in Diensten des FC Bayern steht, dann hat er es spätestens jetzt begriffen. Eigentlich – wenn man die unsägliche Posse um einen etwaigen Transfer von Javi Martinez außer Acht lässt - läuft es bei den Bayern so ziemlich rund. Im Pokal ist man weiter, der Ligastart ist geglückt und in der Champions League winken eher leichtere Gegner.
Doch die Personalie Sammer erhitzt landauf, landab die Gemüter. Dass der neue Sportdirektor neben Trainer Jupp Heynckes auf der Bank sitzt und auch sonst oftmals wild gestikulierend das Training der Profis begleitet, stößt so manchem bitter auf. Andere prognostizieren aufgrund von Kompetenzstreitigkeiten gar das Ende des vermeintlichen Traum-Tandems.
Bayerns Torwartlegende Oliver Kahn sieht in der Konstellation Heynckes/Sammer ein Pulverfass, das bei Misserfolg zu explodieren droht. "Sammers starke Präsenz auf dem Trainingsplatz und seine öffentlichen Kommentare zur Spieltaktik lassen ihn aktuell eher wie einen zweiten Trainer erscheinen. Die Konstellation Trainer/Sportdirektor funktioniert, wenn die Aufgabenverteilung klar definiert ist und von allen Beteiligten respektiert wird“, gab der 'Titan‘ in seiner Kolumne für die 'Bild‘ zum Besten. Aber "für die Spieler muss immer klar sein, wer in welchen Bereichen das Sagen hat. Einmischungen in das Hoheitsgebiet des Trainers bergen Konfliktpotenzial, das sich im Fall von Misserfolgen schnell entlädt.“
Und zu guter Letzt macht sich sogar Trainer-Legende Udo Lattek Sorgen um die sportliche Kompetenzverteilung beim FC Bayern. Immerhin kennt Lattek Sammer aus der gemeinsamen Zeit bei Borussia Dortmund in- und auswendig. "Diese Hampelei auf dem Platz muss nicht sein. Ich mag den Matthias sehr, aber ich weiß nicht, ob das unbedingt so richtig ist. Auf jeden Fall ist es so, dass der Trainer die Anerkennung der gesamten Mannschaft haben muss. Wenn er die nicht hat, dann wird es schwierig“, sagte der 77-Jährige der 'tz‘. "Diese Situation ist doch sehr, sehr kritisch. Ich habe immer gesagt, dieses Miteinander zwischen Jupp Heynckes und Matthias Sammer ist eine ganz haarige Sache!“
Sammer unter Beschuss: Kahn & Co. nehmen den Sportdirektor ins Kreuzfeuer
27.08.12
Oliver Kahn sieht die Rolle von Matthias Sammer kritisch.
Foto: dpa bildfunk
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Doch die Personalie Sammer erhitzt landauf, landab die Gemüter. Dass der neue Sportdirektor neben Trainer Jupp Heynckes auf der Bank sitzt und auch sonst oftmals wild gestikulierend das Training der Profis begleitet, stößt so manchem bitter auf. Andere prognostizieren aufgrund von Kompetenzstreitigkeiten gar das Ende des vermeintlichen Traum-Tandems.
Bayerns Torwartlegende Oliver Kahn sieht in der Konstellation Heynckes/Sammer ein Pulverfass, das bei Misserfolg zu explodieren droht. "Sammers starke Präsenz auf dem Trainingsplatz und seine öffentlichen Kommentare zur Spieltaktik lassen ihn aktuell eher wie einen zweiten Trainer erscheinen. Die Konstellation Trainer/Sportdirektor funktioniert, wenn die Aufgabenverteilung klar definiert ist und von allen Beteiligten respektiert wird“, gab der 'Titan‘ in seiner Kolumne für die 'Bild‘ zum Besten. Aber "für die Spieler muss immer klar sein, wer in welchen Bereichen das Sagen hat. Einmischungen in das Hoheitsgebiet des Trainers bergen Konfliktpotenzial, das sich im Fall von Misserfolgen schnell entlädt.“

Gibt es ein Problem der Kompetenzverteilung bei den Bayern?
Foto: Getty Images/Bongarts
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Lattek: Sammers Hampelei muss nicht sein
Selbst Frankfurts Boss Heribert Bruchhagen fühlt sich bemüßigt, Trainerfuchs Heynckes zur Seite zu springen. "Ich kann mir gut vorstellen, dass Heynckes das nervt. Ich habe die Bilder ja auch gesehen. Wenn Heynckes dort als Autorität Nummer 1 das Training leitet und Sammer sitzt dahinter und zeigt nach links und nach rechts. Das wäre für mich ein Unding gewesen. Damit könnte ich überhaupt nicht leben“, tat Bruchhagen via 'sky‘ kund.Und zu guter Letzt macht sich sogar Trainer-Legende Udo Lattek Sorgen um die sportliche Kompetenzverteilung beim FC Bayern. Immerhin kennt Lattek Sammer aus der gemeinsamen Zeit bei Borussia Dortmund in- und auswendig. "Diese Hampelei auf dem Platz muss nicht sein. Ich mag den Matthias sehr, aber ich weiß nicht, ob das unbedingt so richtig ist. Auf jeden Fall ist es so, dass der Trainer die Anerkennung der gesamten Mannschaft haben muss. Wenn er die nicht hat, dann wird es schwierig“, sagte der 77-Jährige der 'tz‘. "Diese Situation ist doch sehr, sehr kritisch. Ich habe immer gesagt, dieses Miteinander zwischen Jupp Heynckes und Matthias Sammer ist eine ganz haarige Sache!“












