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Sammer will "starken" Bayern-Trainer Heynckes

15.08.12 18:01
Sammer will "starken" Bayern-Trainer Heynckes
Sportvorstand Matthias Sammer will mit dem FC Bayern München Erfolge feiern. Foto: Marc Müller, DPA

Sechs Wochen nach Amtsantritt ist Matthias Sammer heimisch geworden beim FC Bayern. Einige mediale "Schleudertraumata" habe er schon überstanden, scherzte der neue Münchner Sportchef.

"Ich bin zu einem Club gekommen, der mich begeistert. Meine Aufgabe ist es jetzt, den Club weiter zu begeistern", bilanzierte er bei einer Interviewrunde. Mit forschen Auftritten hat der 44-Jährige die lange emotional angeschlagenen Münchner aufgerüttelt - und die drei zweiten Plätze in Meisterschaft, Pokal und Champions League aus der Vorsaison ins Langzeitgedächtnis verbannt. "Wir sind total überzeugt von uns", betonte Sammer knapp zwei Wochen vor dem Bundesligastart und erinnerte an das offensive "Mia san mia"-Leitmotiv des Clubs.

"Der Spruch drückt eine unglaubliche Stärke aus", so Sammer, die bei Titelentscheidungen jene "entscheidenden drei, vier Prozent" ausmachen könne. Von der Bedeutung hoher Zielsetzungen ist auch Paul Breitner überzeugt. "Ganz wichtig für einen dauerhaften Erfolg ist, sich auf die Brust zu klopfen und zu sagen: Das ist mein Anspruch - wir haben eine Mannschaft, die stark genug ist, um wieder Meister zu werden", sagte der Bayern-Chefberater in einem dpa-Gespräch.

Alphatier Sammer personifiziert als Nachfolger des eher stillen und schließlich geschassten Christian Nerlinger mit all seiner Brust-raus-Mentalität den "Mia san mia"-Gedanken vorbildlich. An der Säbener Straße ist er allzeit präsent, hat als Zuschauer mit scharfem Auge bisher kaum eine Trainingseinheit verpasst. "Unglaubliche Freude, Begeisterung und Leidenschaft" bereitet dem früheren Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes seine neue Aufgabe - obwohl diverse Baustellen abzuarbeiten sind.

Nach wie vor sorgen sich die Bayern um den Heilungsprozess ihres Mittelfeldchefs Bastian Schweinsteiger, nach wie vor können sie beim angepeilten Transfer des Spaniers Javier Martinez keinen Vollzug vermelden. Gleichzeitig ist eine Diskussion der Öffentlichkeit um das Miteinander von Sammer und Trainer Jupp Heynckes entflammt.

Zuletzt hatte der Trainer-Oldie etwas pikiert auf Aussagen von Sammer reagiert, der von den Bayern-Profis ein aggressiveres und angriffslustigeres Auftreten gefordert hatte. Sammer nimmt es gelassen. Heynckes müsse seine Stärke "nach innen und nach außen demonstrieren, das war vollkommen in Ordnung", urteilte der langjährige Dortmunder. "Ganz am Ende des Tages muss der Trainer stark sein - und auch ich", betonte der 44-Jährige.

Auseinanderdividieren lassen wollen sich die beiden keinesfalls. "Es wird Prüfungen geben, die wir zu erfüllen haben", meinte Sammer einerseits. Andererseits sei das Trainer-Sportchef-Verhältnis nahe an der Perfektion: "Wir haben eine Nähe und ein Miteinander, was ich so nicht mal in meinen kühnsten Träumen erwartet hätte - so eng und so vertrauensvoll", berichtete Sammer.

Derart herzlich ist das Verhältnis zum spanischen Weltmeister Martinez noch lange nicht - aber auch der 23-Jährige soll möglichst bald zur bajuwarischen Fußballfamilie zählen. Seit Wochen buhlen die Bayern um den defensiven Mittelfeldstrategen, seit Wochen scheitert eine Einigung mit Athletic Bilbao an der hohen Ablöseforderung.

Ein Transfer müsse "wirtschaftlich in die Dimensionen passen, die es bisher auch bei Bayern München gegeben hat", betonte Sammer und schloss eine vereinsinterne Rekordablöse aus. Die Bestmarke liegt bei geschätzten 30 Millionen Euro, die der Branchenprimus vor drei Jahren für Mario Gomez an Stuttgart überwiesen hatte. Bei Martinez ist nun ein Wechsel kurz vor Ende der Transferfrist am 31. August denkbar, sofern Bilbao von seiner 40-Millionen-Forderung abrückt.

Kommt der spielstarke Iberer, könnte er mit guten Auftritten auch Bastian Schweinsteiger etwas mehr aus dem Rampenlicht nehmen. Beide spielen dieselbe Position, der Deutsche aber hat nach seiner langwierigen Sprunggelenksverletzung immer noch viel Nachholbedarf. "Wir müssen ihm Sicherheit geben", meinte Sammer. Dabei ist gerade dieses Attribut selten im Profifußball. Bei den Bayern erst recht.

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