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Highlights
Tore
90'
:
Fazit:
Auf die Minute genau pfeift der souveräne Manuel Gräfe das Erstrundenspiel im DFB-Pokal zwischen Eintracht Trier und Borussia Dortmund ab. Der BVB gewinnt mit 3:0 (3:0) und steht damit in der nächsten Runde des nationalen Pokals. Der Bundesligist war vom Anpfiff an konzentriert, nahm den Regionalligisten ernst und kesselte die Gastgeber am Strafraum ein. Das Passspiel funktioniert eine Woche vor dem Ligastart schon ganz gut, insbesondere steile Bälle in die Spitze sorgten immer wieder für Gefahr. Nach zwei Treffern von Kagawa (8./33.) und Schürrle (45.) hätte die Borussia im zweiten Durchgang durchaus nachlegen können, vor allem Aubameyang vergab aber aus aussichtsreichen Positionen. Eintracht Trier darf sich trotz der Niederlage von seinen Fans feiern lassen: Im Moseltal lieferte die Rubeck-Elf alles ab, was sie konnte, zeigte vorbildlichen Einsatz und ließ im zweiten Durchgang keinen weiteren Gästetreffer zu. Letztlich war sie gegen die spielerische Klasse des Vizemeisters aber machtlos und verabschiedet sich erwartungsgemäß nach der ersten Runde aus dem Wettbewerb. Das war es vom DFB-Pokal an diesem Montagabend, eine gute Nacht!
90'
:
Spielende
89'
:
Die letzten Minuten im Moselstadion laufen und der BVB wird den Einzug in die nächste Runde feiern dürfen. Doch auch die Eintracht muss sich auf keinen Fall grämen, hat eine tolle Leistung abgerufen und sich trotz drei Gegentoren im ersten Durchgang nicht aufgegeben. Auch wenn die Sensation ausblieb, kann der SVE richtig stolz auf diese Leistung sein.
87'
:
Wieder nichts! Nach einem irren Solo von Emre Mor kommt Pierre-Emerick Aubameyang an den Ball, ist fünf Meter vor dem Kasten völlig blank und kommt dennoch nicht zum Torerfolg. Das Aluminium stellt sich ihm erneut in den Weg.
86'
:
Das vierte Tor will nicht fallen. Emre Mor zieht in der Zentrale zwei Gegenspieler auf sich und legt dann ab für Gonzalo Castro, der mit seinem Schlenzer das Gehäuse verfehlt. Den kann man schon mal machen!
84'
:
Pierre-Emerick Aubameyang ist heute nicht vom Glück verfolgt. Der letztjährige Topscoorer des Ruhrgebietsclubs versucht es aus jeder Lage, trifft den Kasten aber nicht. In der letzten Pokalsaison hat der Gabuner in jedem Spiel bis zum Finale getroffen. Gelingt ihm auch heute noch ein Tor?
81'
:
Die Zuschauer erkennen die starke mentale Leistung ihrer jungen Mannschaft bedingungslos an und sorgen auch zehn Minuten vor dem Schlusspfiff noch für richtig gute Stimmung auf den Rängen. Die Fans sehen: Die Mannschaft von Peter Rubeck spult hier alles ab, was geht.
79'
:
Die Chancen werden wieder mehr: Passlack hebt eine Hereingabe vor den Kasten, wo wieder Ramos sträflich frei ist und das Leder mit dem Kopf ganz knapp am Aluminiumkreuz vorbeisetzt. Das einzige, was den Dortmundern im zweiten Durchgang abhanden gekommen ist, ist die Effektivität. So ist der Regionalligist in dieser Halbzeit ohne weiteren Gegentreffer davongekommen.
78'
:
Chris Keilmann überragend! Was für eine Riesenparade des SVE-Keepers. Aus kürzester Distanz kommt im Kuddelmuddel nach einer Flanke von Marcel Schmelzer Adrian Ramos zum Schuss und muss das Spielgerät nur noch einschieben. Keilmann aber ist hellwach und wehrt den zu unplatzierten Schuss ab.
76'
:
Gelbe Karte für Michael Dingels (Eintracht Trier)
Diesmal kommt die Grätsche zu spät: Dingels ist gegen Ramos nur zweiter Sieger und bringt ihn zu Fall. Gräfe lässt erst Vorteil laufen, weil Schmelzer die Kugel übernimmt, und zeigt dem Kapitän im Nachhinein den Karton.
73'
:
Erstes Ausrufezeichen von Emre Mor! Der Türke zieht ansatzlos ab und zwingt Chris Keilmann zu einer klasse Parade. Da konnte sich einer der besten Torhüter der Regionalliga mal so richtig auszeichnen: Keilmann klärt den strammen Linksschuss zur Ecke, die wiederum geklärt werden kann.
71'
:
Die Hausherren erschöpfen ihr Wechselkontingent zwanzig Minuten vor dem Abpfiff und bringen mit Dominik Kinscher den letzten Einwechselspieler in die Begegnung. Er ersetzt Rico Gladrow, der unglaublich viel gelaufen ist und sich erschöpft auf die Bank fallen lässt.
71'
:
Einwechslung bei Eintracht Trier -> Dominik Kinscher
71'
:
Auswechslung bei Eintracht Trier -> Rico Gladrow
71'
:
Es ist die ereignisärmste Phase der Begegnung. Beim SVE tut mittlerweile jeder Meter weh, die Gastgeber kämpfen sichtlich mit dem hohen Tempo, das der BVB noch immer geht. Die Gäste spielen weiterhin geduldig, drängen nicht auf 'Teufel komm raus' auf den nächsten Treffer und warten ab.
69'
:
Neuzugänge ersetzen Neuzugänge: Mit Emre Mor und dem portugiesischen Europameister Raphaël Guerreiro bringt Thomas Tuchel zwei junge Offensivkünstler in die Begegnung, die jede Menge schönen Fußball versprechen. Für Sebastian Rode und Ousmane Dembélé ist die Begegnung nun beendet.
69'
:
Einwechslung bei Borussia Dortmund -> Raphaël Guerreiro
69'
:
Auswechslung bei Borussia Dortmund -> Ousmane Dembélé
68'
:
Einwechslung bei Borussia Dortmund -> Emre Mor
68'
:
Auswechslung bei Borussia Dortmund -> Sebastian Rode
66'
:
Die Hereinnahme von Muhamed Alawie hat den Trierern offenkundig gut getan. Im Spiel nach vorne ist nun mehr Varianz erkennbar, die Gastgeber sind ganz nah dran und erobern sich vermehrt die Kugel. Einziger Haken bleibt, die gewonnene Murmel in den eigenen Reihen zu halten und sie nicht postwendend wieder abzugeben.
63'
:
Der Regionalligist kommt in dieser Phase des Spiels zu mehr Ballbesitz und setzt sich zwischenzeitig in der Gästehälfte fest. Weitere Torabschlüsse als den des Muhamed Alawie kann die Eintracht bislang jedoch nicht verzeichnen.
60'
:
Da war der erste Torschuss der Gastgeber! Patrick Lienhard hat ein feines Auge für den eben eingewechselten Muhamed Alawie. Der Stürmer sucht nach einer Körpertäuschung sofort den Abschluss, kann vom Strafraumeck aus aber nur in die Arme von Weidenfeller schießen. Dennoch: Das war die beste Aktion des Regionalligisten in dieser Begegnung.
58'
:
80 Prozent Ballbesitz verzeichnet der Bundesliga-Vizemeister in dieser Begegnung, satte 89 Prozent seiner Pässe erreichen ihr Ziel. Diese Zahlen verdeutlichen, was für einen schweren Stand der SVE hier heute Abend hat. Umso bemerkenswerter, dass die Eintracht weiter nicht aufsteckt und an ihrer Linie konsequent festhält. Auch wenn der Spielstand eindeutig ist: Das Spiel der Hausherren ist vorbildlich.
55'
:
Wechsel auf beiden Seiten: Mit Muhamed Alawie bringt Peter Rubeck den ersten nominellen Stürmer seiner Eintracht auf das Spielfeld, der engagierte Danilo Dittrich hat dafür Feierabend. Beim BVB geht man indes auf Nummer sicher und nimmt den angeschlagenen André Schürrle herunter. Adrian Ramos, im Supercup noch den Vorzug vor Schürrle erhalten, steht ab sofort für ihn auf dem Feld.
55'
:
Einwechslung bei Borussia Dortmund -> Adrián Ramos
55'
:
Auswechslung bei Borussia Dortmund -> André Schürrle
54'
:
Einwechslung bei Eintracht Trier -> Muhamed Alawie
54'
:
Auswechslung bei Eintracht Trier -> Danilo Dittrich
54'
:
Aubameyang köpft das Leder an die Latte! Lange war er nicht für Kopfbälle bekannt, doch der Goalgetter hat sich dort immens gesteigert und wuchtet das Spielgerät gerade entgegen seiner Laufrichtung an die Latte.
53'
:
Was Castro heute abspult, ist allererste Sahne. Der Ex-Leverkusener macht nicht nur viele Meter, sondern sorgt für ordentlich Wirbel im Zentrum: Mal geht er alleine und schafft so Platz für die Mitspieler, mal haut er einen Pass in die Spitze heraus. Das sieht schon richtig gut aus.
51'
:
Verletzungsunterbrechung in der Partie: Schürrle und Keilmann wollen eine hohe Hereingabe erreichen, wobei der Keeper das bessere Ende hat und die Kugel herausfaustet. Mit dem Körper rempelt er dabei mit André Schürrle zusammen. Der Weltmeister muss kurz behandelt werden, kann aber offenbar weiter machen.
49'
:
Ousmane Dembélé läuft Slalom durch die Trierer Abwehr, findet Aubameyang mit seiner gechippten Hereingabe am langen Pfosten aber nicht ganz, sodass der Gabuner an der Kugel vorbeirauscht. Die Situation ist aber noch nicht bereinigt, Passlack kann schließlich abschließen, doch Chris Keilmann verhindert den nächsten Treffer.
48'
:
Wie im ersten Durchgang ist der Kugel fast die gesamte Zeit über am Fuß eines Schwarz-Gelben. Der Underdog stellt sich wieder tief rein und konzentriert sich auf das Fernhalten vom eigenen Kasten.
46'
:
Weiter geht es! Im ersten Durchgang war der Klassenunterschied deutlich zu spüren und die Eintracht konnte gegen die spielerische Klasse des BVB nichts ausrichten. Die Eintracht tut alles Mögliche und muss sich keinen Vorwurf machen. Kann sie die engagierte Leistung auch in der zweiten Hälfte auf den Platz bringen?
46'
:
Anpfiff 2. Halbzeit
45'
:
Halbzeitfazit:
Borussia Dortmund steht nach einer Halbzeit mit einem Bein in der nächsten Runde und führt beim Regionalligisten Eintracht Trier 3:0. Zweimal Kagawa (8./33.) und einmal Schürrle (45.) trugen sich in die Torschützenliste der Schwarz-Gelben ein, die dem Underdog mit hohem Tempo und einer souveränen Vorstellung früh die Hoffnung auf eine erneute Pokalsensation nahmen. Die Führung des BVB ist auch in der Höhe gerechtfertigt. Trier kämpft und läuft wie verrückt, kann aber gegen die spielerische Klasse des Bundesligisten nichts ausrichten und bleibt an diesem Pokalabend lediglich Statist. Mal sehen, wie sich die Eintracht im zweiten Durchgang präsentiert. Bis gleich!
45'
:
Ende 1. Halbzeit
45'
:
Tooor für Borussia Dortmund, 0:3 durch André Schürrle
Mit dem Schlusspfiff der ersten Halbzeit dreht der Neuzugang den Spielstand auf 3:0 und sorgt mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für den BVB endgültig für die Vorentscheidung. Den Grundstein legte Ousmane Dembélé, der mit einem Sprint auf halbrechts die Trierer Abwehrreihe auf sich zieht und dann Aubameyang steilschicken kann. Der schnelle Gabuner erreicht den etwas zu lang geratenen Ball noch vor dem Überqueren der Torauslinie und hebt ihn an den zweiten Pfosten. Dort kommt der Nationalspieler angelaufen, hat bei seinem Schuss noch etwas Glück, weil Keilmann dran ist, und markiert das 3:0 für den BVB. Manuel Gräfe pfeift danach gar nicht mehr an und bittet zum Pausentee.
43'
:
Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff plätschert die Begegnung dem Pausentee entgegen. Trier ist insgesamt besser in der Partie als noch zu Beginn, kommt nun in die Zweikämpfe und lässt wenig zu. Das Problem: Wenn die Eintracht einmal die Lücke offenbart, ist der BVB sofort da und nutzt das eiskalt aus.
41'
:
Gelbe Karte für Sebastian Rode (Borussia Dortmund)
Der erste Gelbe sieht Gelb: Sebastian Rode grätscht Patrick Lienhard um und verhindert damit einen Gegenstoß an der Mittellinie. Klares taktisches Foul, das eine Verwarnung mit sich zieht.
38'
:
Peter Rubeck ist fürs frühe Wechseln bekannt, auch dieser Tausch ist nicht verletzungsbedingt, sondern eine Reaktion auf den Spielverlauf. Simon Maurer verlässt das Spielfeld und wird in der Abwehr positionsgetreu von Robin Garnier ersetzt.
38'
:
Einwechslung bei Eintracht Trier -> Robin Garnier
38'
:
Auswechslung bei Eintracht Trier -> Simon Maurer
37'
:
Weidenfeller aufmerksam! Da musste der Schlussmann mal eingreifen. Christian Telch schnappt sich die Kugel von Ousmane Dembélé und bedient Kevin Heinz mit einem Außenristpass. Weidenfeller stürmt aus seinem Kasten und begräbt die Kugel unter sich, ehe sie den SVE-Kicker erreicht.
35'
:
Wieder kommt der Gegentreffer zu einem ungünstigen Zeitpunkt für die Hausherren. In den letzten Minuten wurde der SVE immer mutiger, kam besser in die Zweikämpfe und hielt den BVB gut vom eigenen Kasten fern. Für die Hausherren wäre es immens wichtig gewesen, um mit einem knappen Rückstand in die Pause zu gehen. Nun aber ist die Ausgangslage noch einmal schwieriger geworden.
33'
:
Tooor für Borussia Dortmund, 0:2 durch Shinji Kagawa
Doppelpack für den Japaner, der wieder über den Flügel kommt und mit links das zweite Tor erzielt. Wieder war es schön herausgespielt. Castro bekommt die Kugel von Bartra nahe der Mittellinie, treibt sie 20 Meter nach vorne und spielt den flachen Pass an den zweiten Pfosten. Schürrle macht das dann klasse und lässt den Ball für den hinter ihn einlaufenden Kagawa durch, sodass dieser keine Mühe hat, einzuschieben.
31'
:
Gar nichts. Die langen Hühnen gehen zwar mit nach vorne, können aber gegen die BVB-Abwehr nichts ausrichten. Den zweiten Ball erreicht zwar Rico Gladrow auf dem linken Flügel, doch da war die Borussia schon wieder nach vorne geeilt, sodass der beidfüßige Offensivmann im Abseits steht.
31'
:
Jetzt gibt es immerhin mal einen Freistoß für die Hausherren, nachdem Rode Dittrich umgeschubst hatte. Was macht die Eintracht aus dem ruhenden Ball?
30'
:
Aber: Solange es nur 1:0 steht, wittert der Underdog stets seine Chance und braucht nur eine Aktion, um der Sensation wieder ganz nahe zu sein. Sollte der BVB die Hoffnung der Hausherren nicht zu groß machen wollen, muss das zweite Tor her.
28'
:
Dreimal stand der BVB in den letzten drei Jahren im Finale, immer ging er jedoch leer aus. Zweimal unterlagen die Schwarz-Gelben Rekordmeister Bayern München, einmal dem VfL aus Wolfsburg. Den Grundstein dafür, um wieder nach Berlin zu fahren, legt die Borussia in diesen Minuten, in denen sie beim Regionalligisten Eintracht Trier dominiert.
25'
:
Fünfundzwanzig Minuten sind im Moselstadion absolviert und die Zuschauer bekommen Einbahnstraßenfußball geboten. Für die Eintracht ist das Spiel unheimlich frustrierend, bekommt einfach keinen Zugriff auf die Begegnung und kann den BVB nicht zu Fehlern zwingen. Zu abgeklärt agiert der Ruhrgebietsclub.
120'
:
Fazit:
Hannover entgeht nur knapp der Elfmeter-Lotterie und erzielt in der buchstäblich letzten Sekunde den Siegtreffer per Strafstoß. Zuvor hatte sich Offenbach über die Dauer immer mehr zu einem gleichwertigen Gegner entwickelt, der, allerdings begünstigt durch den Schiedsrichter, von einem 0:2 zurückkam und hier kurz vor der Überraschung stand. Dieser Abend hatte mit vielen Toren, einem echten Fight, roten Karten und dem Elfmeter alles zu bieten, was den Pokal ausmacht! Offenbach geht hoffentlich mit erhobenem Haupt aus dem Abend und kann Schwung mit in die Liga nehmen. Das war es von hier aus, einen schönen Abend noch!
23'
:
Der SVE ist bisher ohne jegliche Schnitte, wagt sich bis auf den Flankenversuch vor dem Gegentreffer nun überhaupt nicht mehr aus der eigenen Hälfte hinaus. Läuft das Spiel so weiter, ist das 2:0 für die Schwarz-Gelb gekleideten Gäste nur eine Frage der Zeit.
120'
:
Spielende
120'
:
Danach ist sofort Schluss und die Offenbacher sinken enttäuscht zu Boden.
21'
:
Gelbe Karte für André Schürrle (Borussia Dortmund)
Für ein Frustfoul an Florian Riedel nach dessen Umwemmsen ein paar Minuten zuvor sieht nun auch der Neuzugang des BVB den Karton.
21'
:
Aubameyang muss das 2:0 machen! Der Gabuner wird mit einem feinen Heber in den Strafraum bedient, nimmt die Kugel direkt an und lupft über Chris Keilmann hinweg. Der Ball prallt an den langen Pfosten und wird dann von Michael Dingels von der Linie gekratzt.
120'
:
Tooor für Hannover 96, 2:3 durch Salif Sané
Der Senegalese setzt das Leder trocken in die rechte Ecke. Daniel Endres ist dran, aber der Ball war zu wuchtig getreten.
20'
:
Borussia Dortmund steht weiter mit dem Fuß auf dem Gaspedal, überlässt nichts dem Zufall und geht das erste Pokalrundenspiel souverän an. Auch nach dem Führungstreffer bleiben die Borussen am Drücker, zwingen Trier dazu, weite Wege zu gehen und wollen sie so sichtlich ermüden.
120'
:
Elfmeter Hannover! Was für ein Schock für die Kickers! Maier geht ein wenig zu ungestüm gegen Klaus zu Werke und Siewer pfeift. Den kann man geben, aber muss man in der 120. nicht. Das passt aber insgesamt zur strengen Linie des Unparteiischen.
18'
:
Gelbe Karte für Florian Riedel (Eintracht Trier)
Huihuihui! Das war mal ein rüdes Einsteigen. Florian Riedel wemmst an der Außenlinie mit vollem Tempo in André Schürrle herein und wird dafür von Manuel Gräfe mit dem ersten Karton der Begegnung verwarnt.
118'
:
Zwei Minuten sind es noch und wir gehen auf die maximale Spannung des Elfmeterschießens zu.
15'
:
Was beim BVB schon gut funktioniert, sind flache Steilpässe zwischen die Abwehrreihen. Castro und Rode beweisen ein feines Auge, auch Bartra scheint in die Fußstapfen von Mats Hummels treten zu wollen und zwirbelt die Pässe aus dem Fußgelenk.
116'
:
Trotzdem findet das Geschehen nun immer mehr um den Strafraum der Offenbacher statt. Ecke Hannover, aber die gerät zu weit und auf der anderen Seite begehen die Gäste das Stürmerfoul.
115'
:
Von wegen! Kaum geschrieben machen sich die Hausherren nach vorne auf und Şahin-Radlinger muss einen Schuss aus spitzem Winkel parieren. Zuvor war auch Klaus auf der anderen Seite an einem der vielen Abwehrbeine gescheitert.
114'
:
Jetzt geht es dann wohl für die Kickers nur noch darum, ins Elfmeterschießen zu kommen. Vom Underdog kommt nichts mehr.
13'
:
Der Stimmung auf den Rängen tut der Spielstand derweil keinen Abbruch. Lautstark, mit vielen Fahnen und in bester Laune präsentieren sich die Fans beider Lager. Die Gesänge "Nur der SVE" und "Forza BVB" wechseln sich im Minutentakt ab.
112'
:
Gelbe Karte für Edgar Prib (Hannover 96)
Der Hannoveraner geht vorne einem Bal zu vehement nach und kommt zu spät.
11'
:
Die Führung spielt den Gästen natürlich in die Karten. Der Bundesligist hat keine Hektik, lässt die Murmel scheinbar mühelos durch die eigenen Reihen kreisen und warten geduldig auf die nächste Lücke in der Trierer Abwehr.
111'
:
Niclas Füllkrug geht nach einem nicht immer glücklichen Auftritt runter. Der Titel Chancentod wäre zwar übertrieben, aber vor dem Tor machte der ehemalige Nürnberger nicht immer eine gute Figur.
9'
:
Das Moselstadion explodierte schon fast, als der SVE den Vorstoß wagte. Nun wird der Regionalligist für seinen Mut bestraft und liegt früh mit 0:1 hinten. Das geht aber auch wahnsinnig schnell, wie die Schwarz-Gelben da das Mittelfeld überbrücken und sich in den gegnerischen Strafraum kombinieren.
111'
:
Einwechslung bei Hannover 96 -> Babacar Gueye
111'
:
Auswechslung bei Hannover 96 -> Niclas Füllkrug
8'
:
Tooor für Borussia Dortmund, 0:1 durch Shinji Kagawa
Jetzt ist das passiert, was der SVE unbedingt vermeiden wollte. Nach einem Vorstoß von Christoph Anton erobert Kagawa die Kugel im Mittelfeld und bekommt sie über Rode, Schürrle und Aubameyang zurück. Der Gabuner legt nach Schürrle-Hereingabe per Hacke ab und der aufgerückte Japaner kann sich vom Elfmeterpunkt die Ecke aussuchen. Rechts unten schlägt die Murmel ein.
108'
:
Die Partie ist nun auch vermehrt durch Unterbrechungen gekennzeichnet, die die Spieler dann oft dankend annehmen.
107'
:
Beide Teams werfen alles rein! Das ist nicht immer schön anzusehen, aber das ist die Essenz des Pokals!
106'
:
Anpfiff 2. Halbzeit Verlängerung
6'
:
Wie angenommen rennt die Eintracht in den ersten Minuten viel hinterher und kann selbst kaum Ballstafetten aufziehen. Aber: Die dichten Defensivreihen lassen die Schwarz-Gelben nicht durchkommen, sodass die Gäste viel Kurzpassspiel im Mittelfeld aufziehen, aber noch keinen Raumgewinn erzielen können.
4'
:
Wie Trier agieren wird, ist bereits in der Anfangsphase erkennbar. Patrick Lienhard als einzige Spitze greift ab der Mittellinie ins Geschehen ein, alle anderen formieren sich in zwei kompakt stehenden Abwehrreihen weit zurückgezogen und hoffen, der prominenten Gästeoffensive so den Zahn zu ziehen.
105'
:
Halbzeitfazit:
Die besseren Chancen hatten in der Verlängerung bis hierhin die Hausherren, die aber im Verlauf immer mehr mit der Physis zu kämpfen hatten. Es bleibt maximal spannend!
105'
:
Ende 1. Halbzeit Verlängerung
105'
:
Damit ist die erste Hälfte der Verlängerung dann auch vorbei.
2'
:
Leipzig, Werder und Bochum hat es bereits erwischt, Hertha, Ingolstadt, Wolfsburg und soeben der HSV zitterten sich in die nächste Runde. Die Borussia will heute verhindern, der nächste Bundesligaverein zu sein, der die Segel streicht, schnappt sich die Pille und lässt sie sicher durch die eigenen Reihen kreisen.
1'
:
Die Murmel rollt über das Grün. Underdog gegen haushoher Favorit - wer löst das Ticket für die nächste Pokalrunde?
1'
:
Spielbeginn
103'
:
Mit seinem letzten Wechsel entscheidet sich Oliver Reck noch einmal für eine defensive Variante. Nicht die schlechteste Option, da seine Truppe mehr und mehr auf dem Zahnfleisch geht. Der Grieche hat viel gekämpft, geht aber nun auch ziemlich ausgepumpt runter.
:
Das Moselstadion heißt die Akteure mit einer an die 1997er-Sensation erinnernden Choreografie auf dem Platz willkommen. Derweil gewinnt Marcel Schmelzer die Platzwahl, sodass die Eintracht anstoßen wird. Wir wünschen viel Spaß!
103'
:
Einwechslung bei Kickers Offenbach -> Dennis Schulte
103'
:
Auswechslung bei Kickers Offenbach -> Alexis Theodosiadis
103'
:
Stattdessen bringt der nächste Fehler Felix Klaus, aber auch das Ding geht von der Sechzehnergrenze neben das Tor.
102'
:
Mittlerweile häufen sich dann doch die Fehler bei dem Regionalligisten. Da müssen sie jetzt aufpassen und sich konzentrieren.
100'
:
Die hat dann aber kurze Zeit später Füllkrug! Der Neuzugang aus Nürnberg ballert das Leder aber freistehend aus zehn Metern vorbei. Daniel Stendel ist zurecht konsterniert.
99'
:
Die Ecke bringt dann keinerlei Gefahr, aber Hannover bleibt am Ball. Salif Sané tanzt rechts seinen Gegenspieler aus und nicht zum ersten Mal kann ein Mitspieler in der Mitte das gute Anspiel nicht kontrollieren und verschenkt die Großchance.
:
In den letzten Jahren hatten die Schwarz-Gelben in der ersten Pokalrunde nur wenig Mühe. Beim SV Wilhelmshaven (3:0), den Stuttgarter Kickers (4:1) und dem Chemnitzer FC (2:0) tütete die Borussia den Einzug in die nächste Runde jeweils relativ ungefährdet ein. Kann Trier heute ein anderes Kaliber sein?
99'
:
Dann muss eben auch mal der Zufall helfen: Ein Schuss wird gefährlich abgefälscht und senkt sich gefährlich auf den Kasten. Endres muss dahin und lenkt das Leder über die Latte. Der hätte gepasst...
99'
:
Bis hierhin sind die Kickers das bestimmende Team in der Verlängerung. Dem Favorit gelingt noch nicht viel.
98'
:
... Knapp! Aus 22 Metern visiert der Elfer die Torwartecke an und der Ball schießt knapp am Pfosten vorbei.
97'
:
Die Gefahr ist aber noch nicht vorbei, denn kurze Zeit später legt sich Firat schon wieder den Ball zurecht...
96'
:
Riesenchance! Ein wunderbarer hoher Ball bringt Taylor in Position un der versucht das Leder halbvolley an Şahin-Radlinger vorbeizuschlenzen. Das wollte der Stürmer vielleicht ein wenig zu kunstvoll erledigen, aber der Hannoveraner Keeper reagiert auch super!
:
Die Leitung des Spiels obliegt Manuel Gräfe. An den 43-Jährigen haben die Borussen in ihrer jüngsten Pokalgeschichte gute Erinnerungen: Der Sportwissenschaftler aus Berlin pfiff im letzten Jahr die Achtelfinalbegegnung gegen den FC Augsburg, die der spätere Finalist mit 2:0 für sich entschied. Zusammen mit Guido Kleve und Markus Sinn bildet Gräfe heute das Gespann auf dem Grün, Vierter Offizieller ist Alexander Sather.
95'
:
Aber nicht zu viele Konjunktive in dieser Phase, denn Hannover ist im Strafraum. Doch am Ende ist die Abwehr zur Stele und klärt.
94'
:
Das wäre es natürlich für die Kickers, die auch den Schwung in der Liga so bitter nötig haben. Die zweite Runde ist zum Greifen nahe und mit ein wenig Losglück könnte es dann ja vielleicht sogar weiter gehen.
92'
:
Auch in der nächsten Szene stellt der US-Boy seinen Körper gut rein und schirmt das Leder ab. Gefährlich wird es dann im Verlauf aber nicht.
91'
:
Es geht gleich mal wackelig los bei den Niedersachsen da hinten. Ein Rückpass auf Samuel Şahin-Radlinger gerät zu kurz und Taylor ist fast zur Stelle.
91'
:
Die Verlängerung läuft! Schafft Offenbach die Überraschung oder kann Hannover noch einmal nachlegen?
91'
:
Anpfiff 1. Halbzeit Verlängerung
90'
:
Fazit:
Das Spiel ist aus! Der Hamburger SV blamiert sich dieses Jahr nicht und siegt beim FSV Zwickau mit 1:0. Nach einer dominanten ersten Hälfte kamen die Gäste nach Wiederbeginn nur schleppend aus der Kabine und liefen in den ersten Szenen oft hinterher. Nach etwa 60 Minuten fingen sich die Hanseaten wieder und kamen durch Wood zur ersten Großchance im zweiten Durchgang. Nur wenig später schoss sich dann ein anderer Neuzugang in die Herzen der HSV-Fans. Kurz nach seiner Einwechslung eroberte Halilović erst wie aus dem Lehrbuch die Kugel und vollendete dann mit einem sehenswerten Linksschuss. Hamburg lief weiter an und hatte zwei dicke Chancen, um den Sack zuzumachen, die jedoch vergeben wurden. Zehn Minuten vor dem Ende tauchte plötzlich Zwickaus Kapitän Wachsmuth frei vor Adler auf, scheiterte aber mit seinem Kopfball. Die Sachsen warfen nochmal alles nach vorne, blieben aber weiter glücklos und müssen so die Niederlage hinnehmen. Das Team von Trainer Ziegner kann nach dieser Leistung aber durchaus zufrieden sein und hat das neue Stadion mit einem kämpferischen Auftritt gebührend eingeweiht. Vielen Dank fürs Interesse und einen schönen restlichen Pokal-Abend!
:
Der BVB geht die Begegnung mit einigen Neuzugängen und prominenten Namen in der Startelf an. Thomas Tuchel macht damit deutlich, dass er eine Blamage inklusive Ausscheiden beim Regionalligisten unbedingt verhindern will. Bereits im Vorfeld der Begegnung hatte der Übungsleiter angekündigt, um am Ende erneut im Pokalfinale zu stehen, müsse seine Mannschaft "von der ersten Runde an performen." Denn eines ist klar: Der SVE hat überhaupt nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen.
90'
:
Zwischenfazit:
Hanover muss gegen den Regionalligisten in die Verlängerung, weil man eine 2:0-Führung im Verlauf aus der Hand gab. Leider muss in diesem Zusammenhang die zweifelhafte Rolle des Schiedsrichters erwähnt werden, der eine klare Notbremse der Kickers übersah und im Gegenzug dann einen Hannoveraner vom Platz stellen musste. Bei korrekter Beurteilung wäre die Partie sicherlich anders verlaufen. Unterm Strich haben sich die Offenbacher diese zusätzlichen 30 Minuten aber verdient, weil man über die Distanz durchaus immer gleichwertiger auftrat.
90'
:
Fazit:
Die Erstrundenpartie im DFB-Pokal zwischen dem SC Paderborn 07 und dem SV Sandhausen endet mit 1:2. In 90 Minuten, in denen sich die Kurpfälzer zu stark auf ihrer spielerischen Überlegenheit ausruhten und in Sachen Leidenschaft nicht mithielten, gelang dem SVS der Siegtreffer zu Beginn der Nachspielzeit, als Kister einen Pledl-Freistoß per Kopf im Netz unterbrachte. Zuvor hatte Michel zum Start der zweiten Halbzeit ausgeglichen. Sandhausen gab sich erst in der Schlussphase wieder Mühe und belohnte sich am Ende mit einer großen Portion Glück. Die Kurpfälzer spielen im Ligabetrieb am Freitag gegen den VfB Stuttgart; Paderborn reist am Samstag nach Wiesbaden. Einen schönen Abend noch!
90'
:
Ende 2. Halbzeit
90'
:
Und dann ist die reguläre Spielzeit auch vorbei.
90'
:
Drei Minuten soll es hier oben drauf geben und 28 Sekunden sind davon noch übrig. Wir können uns so langsam auf die Verlängerung einstellen.
90'
:
Auf der Gegenseite schalten auch die Kickers nochmal schnell um, der resultierende schuss von Scheu ist dann aber nichts.
90'
:
Nochmal Hannover, diesmal mit Kenan Karaman. Aber der Türke kann sich nicht durchtanken.
90'
:
Die Nachspielzeit läuft und Iver Fossum zieht von der Strafraumgrenze ab. Endres taucht ab und hat das Leder.
90'
:
Spielende
90'
:
Adler fischt die Ecke mit dem langen Arm ins Seitenaus. Die folgende Hereingabe hält er fest und der Schlusspfiff ertönt.
90'
:
... Nur was macht Rapp? Der Defensive hat die Schusschance aus dem Rückraum, aber passt das Leder schwach zum Gegner. Der Sechser hat Glück, dass zunächst beim Konter nur ein Eckball herauskommt.
90'
:
Cléber und Zimmermann rangeln an der Außenbahn. Beide Spieler gehen hart zur Sache, Zwickau bekommt dann den Freistoß. Der führt noch einmal zu einer Ecke für die Gastgeber!
90'
:
Spielende
90'
:
Einwechslung bei SC Paderborn 07 -> Tim Mannek
:
Geklärt ist hingegen die Torwartfrage: Roman Weidenfeller beginnt im DFB-Pokal, in der Liga sowie im internationalen Wettbewerb hat sich Thomas Tuchel auf Roman Bürki als seine Nummer Eins festgelegt. Vor Weidenfeller agiert der BVB heute unter anderem mit Felix Passlack, der bei seiner bärenstarken Vorstellung im Supercup Eindruck hinterlassen hat. Peter Rubeck nimmt im Vergleich zum letzten Ligaspiel zwei Veränderungen vor und schickt Rico Gladrow sowie Simon Maurer von Beginn an auf das Geläuf.
90'
:
Auswechslung bei SC Paderborn 07 -> Robin Krauße
90'
:
Einwechslung bei SC Paderborn 07 -> Dino Međedović
90'
:
Auswechslung bei SC Paderborn 07 -> Ben Zolinski
90'
:
Abgefangen drischt Hannover das Leder nur noch hoch nach vorne. Aber das Leder kommt postwendend zurück und Serkan Firat zaubert rechts gegen Kenan Karaman. Nochmal Ecke...
90'
:
Wachsmuth wird brandgefährlich durch die Gasse in die rechte Strafraumhälfte geschickt. Der Kapitän will die Kugel per Grätsche erwischen, trifft aber Adler, sodass die Szene abgepfiffen wird.
89'
:
90 Sekunden sind es regulär noch und Offenbach kommt zu einer Ecke. Gibt es den "Lucky Punch" ?
90'
:
Tooor für SV Sandhausen, 1:2 durch Tim Kister
... und den nutzen sie zum mutmaßlichen Siegtreffer! Pledls Hereingabe senkt sich am ersten Pfosten. Fünf Meter vor dem Kasten herrscht viel Verkehr. Kister schraubt sich am höchsten und drückt die Kugel in die Maschen.
88'
:
Gelbe Karte für Oliver Sorg (Hannover 96)
Der Außenverteidiger verhindert mit einem taktischen Foul den Konter.
87'
:
Aber so nicht! Der Freistoß war dann letztlich auch etwas weit draußen und das Leder fliegt deutlich drüber.
90'
:
Zolinski begeht ein unnötiges Foul auf seiner rechten Abwehrseite, bringt Pledl auf Höhe der Sechzehnerlinie zu Fall. Zu Beginn der zweiminütigen Nachspielzeit bekommen die Kurpfälzer einen Freisto0 in guter Flankenlage zugesprochen...
88'
:
Kurz vor dem Ende deutet hier viel auf einen Sieg der Hamburger hin. Die Elf von Bruno Labbadia steht recht kompakt und verteidigt clever. Im Fußball ist aber natürlich zu diesem Zeitpunkt die Messe noch nicht gelesen. Gelingt Zwickau vielleicht der Lucky Punch?
86'
:
Aufpassen Hannover: Edgar Prib verursacht den Freistoß und aus halblinker Position ist das eine ähnliche Position wie vor dem 2:2.
85'
:
Sichtlich ausgepumpt verlässt Hodja den Platz.
87'
:
Pledl zirkelt einen Eckstoß von der linken Fahne direkt auf den Kasten, doch sein Versuch landet lediglich auf dem Netz. Sandhausen drängt den SCP weit an dessen eigenen Sechzehner, wartet aber noch auf gute Chancen.
85'
:
Einwechslung bei Kickers Offenbach -> Matthew Taylor
86'
:
Halilović macht Lust auf mehr! Der Neuzugang zieht wieder von rechts nach innen und setzt einen Schuss aus 16 Metern knapp am rechten Pfosten vorbei.
85'
:
Auswechslung bei Kickers Offenbach -> Dren Hodja
84'
:
Die Gäste kombinieren sich derweil über links durch, aber im Strafraum gerät Iver Fossum in Rücklage und bekommt so keinen Druck auf den Ball.
85'
:
Zum Entsetzen des Zwickauer Publikums wird Miatke ein Zweikampf an der gegnerischen Grundlinie ein Zwikampf mit Sakai abgepfiffen. Harte Entscheidung des Schiedsrichters.
83'
:
Matthew Taylor macht sich für die Kickers bereit. Mal sehen, was der US-Routinier hier in die Waagschale werfen kann.
82'
:
Der Favorit scheint auf eine Verlängerung verständlicherweise nicht scharf zu sein und wird noch einmal aktiver. Natürlich ist der ganz große Sturmlauf nicht zu erwarten, weil man in dieser Phase auf keinen Fall naiv in einen Konter rennen will.
:
Auch der Fall Marco Reus zieht sich in die Länge. Der Nationalspieler hatte wegen eines Adduktorenproblems bereits die Europameisterschaft verpasst und kann noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Seine ursprüngliche Rückkehr zum Team wurde nach hinten verschoben, Reus fehlt sowohl heute als auch zum Ligaauftakt am Samstag gegen Tuchels Ex-Klub Mainz. Der Verein begründet das mit Vorsicht: "Wir wollen bei ihm kein Risiko eingehen, und das erste Liga-Spiel gegen Mainz wäre noch zu früh gekommen", erklärt Manager Michael Zorc. Heute fehlt neben Reus und dem Langzeitverletzten Erik Durm auch Rückkehrer Mario Götze mit Beschwerden im Oberschenkelbereich.
81'
:
Mit einem Tor und einer Vorbereitung kann sich der Arbeitstag für Harnik sehen lassen, der nun Platz macht für Karaman.
83'
:
Der glücklose Österreicher macht Platz für einen frischen Stürmer: Lasogga betritt den Rasen und soll gleich für die Entscheidung sorgen.
84'
:
Ein Stürmer für einen Mittelfeldmann: Mit der Hereinnahme von Höler für Linsmayer setzt SVS-Coach Kocak ein klares Zeichen an seine Spieler. In den letzten Minuten der regulären Spielzeit wollen die Kurpfälzer den Siegtreffer.
81'
:
Einwechslung bei Hannover 96 -> Kenan Karaman
83'
:
Einwechslung bei Hamburger SV -> Pierre-Michel Lasogga
81'
:
Auswechslung bei Hannover 96 -> Martin Harnik
83'
:
Auswechslung bei Hamburger SV -> Michael Gregoritsch
80'
:
Hannover kombiniert sich bis vor Daniel Endres durch, aber Niclas Füllkrug stand beim letzten Doppelpass im Abseits.
83'
:
Einwechslung bei SV Sandhausen -> Lucas Höler
83'
:
Auswechslung bei SV Sandhausen -> Denis Linsmayer
81'
:
Kurze Zeit später trifft ein Eckball der Zwickauer das Außennetz der Hamburger!
78'
:
Serkan Firat kommt über links und schiebt überlegt auf Alexis Theodosiadis weiter. Doch bei dem Griechen passt der erste Kontakt nicht und das Leder springt ihm im Strafraum vom Fuß.
80'
:
Fast der Ausgleich! Da ist das Lebenszeichen der Westsachsen! Wachsmuth läuft der HSV-Abwehr nach einem Freistoß von Göbel weg und kommt am langen Pfosten frei zum Kopfball. Aus einem Meter köpft er allerdings nur Adler an. Hamburg ist hier noch lange nicht durch!
82'
:
Mit Wechselgesängen wollen die Heimfans dafür sorgen, dass die Paderborner Akteure noch einmal die letzte Kräfte mobilisieren können. Die jüngsten Eindrücke machen aber wenig Hoffnung, dass der SCP die Entscheidung erzwingen kann.
77'
:
Martin Harnik zieht bei einem Steilpass gegen Daniel Endres nicht zurück und rauscht in den Keeper. Letztlich alles halb so wild, aber das musste nicht sein. Es war früh klar, dass der Österreicher diesen Ball nicht wird erlaufen können.
78'
:
Die nächste dicke Chance für den HSV! Halilović schlägt die Kugel nach einem tollen Sprint über rechts an den langen Pfosten. Dort probiert wieder der heute glücklose Gregoritsch, der zum wiederholten Male aus guter Position, etwa acht Meter vor dem Kasten, einen Gegenspieler anschießt.
76'
:
Derweil hat es Benjamin Kirchhoff in der eigenen Hälfte erwischt, es geht aber schnell weiter.
75'
:
Das muss man mehr draus machen. Nach einem kapitalen Ballverlust steht Offenbach plötzlich zwei gegen eins auf dem Weg in den Strafraum. Aber ein schwacher Querpass später ist der Konter schon wieder dahin und Hannover kann aufschließen.
79'
:
Kruse kann einen Aufsetzer von Kulovits sicher aufnehmen. Es sind jetzt ganz klar die Schwarz-Weißen, die der Entscheidung in der regulären Spielzeit näher sind. In Sachen Regeneration käme ihnen eine Vermeidung von zusätzlichen 30 Minuten auch entgegen, schließlich sie in der 2. Bundesliga schon am Freitag gegen den VfB Stuttgart.
77'
:
Mit Zimmermann ist nun ein frischer Stürmer auf dem Feld.
77'
:
Einwechslung bei FSV Zwickau -> Marc Zimmermann
77'
:
Auswechslung bei FSV Zwickau -> Christoph Göbel
:
Derweil passiert beim Vizemeister mehr außerhalb des Platzes als auf dem Grün: Nach dem personellen Umbruch mit Abgängen von Mats Hummels, Ilkay Gündogan sowie Henrikh Mkhitaryan und vielen Neuzugängen scheinen die Personalplanungen noch nicht ganz abgeschlossen zu sein. Offenbar ist US-Youngster Christian Pulisic gewillt, die Borussia in diesem Sommer zu verlassen. Das Offensivtalent sieht wegen der Einkäufe von Emre Mor, André Schürrle und Ousmane Dembélé kaum Chancen auf regelmäßige Einsatzzeit und zieht deshalb einen Wechsel in Betracht. Mehrere Klubs aus der Bundesliga sowie der englischen Premier League sollen ihre Fühler ausgestreckt haben, für den Verein käme eine Leihe am Ehesten in Frage.
75'
:
Pfostenschuss der Hamburger! Da wäre fast die Entscheidung gewesen! Wood wird nach Zuspiel von Jung an der Strafraumkante nicht genug angegriffen und nimmt Maß. Sein Versuch donnert an den rechten Pfosten und springt an den Fünfer zu Gregoritsch. Der haut auf das Tor und zwingt mit seinem Schuss Brinkies zur nächsten Wahnsinnsparade. Der Keeper reißt einfach die Arme hoch und kann den Ball am Einschlag hindern.
74'
:
Gelbe Karte für Maik Vetter (Kickers Offenbach)
Apropos Kräfte: Die Kickers sammeln weiter eifrig Karten, was auch für ein leichtes Nachlassen der Konstitution spricht.
77'
:
Einwechslung bei SC Paderborn 07 -> Felix Herzenbruch
77'
:
Auswechslung bei SC Paderborn 07 -> Marc Vucinovic
76'
:
Konditionell müssten die Kurpfälzer eigentlich noch Reserven haben schließlich haben sie die Ostwestfalen in den letzten 15 Minuten machen lassen. Die Partie in der Benteler Arena ist nur noch eine Viertelstunde von einer Verlängerung entfernt.
72'
:
Immerhin schaffen es die die Gäste nun vermehrt, Ballbesitz aufzubauen. Bei dem hohen Aufwand des Regionalligisten stellt sich wie so oft auch die Frage nach der Kraft.
71'
:
Gelbe Karte für Robin Scheu (Kickers Offenbach)
Der Eingewechselte lässt in der Offensive das Bein stehen und wird verwarnt.
73'
:
Das Gegentor ist natürlich eine bittere Pille für den tapfer kämpfenden Drittligisten. Spielt der HSV die Führung souverän nach Hause oder kann Zwickau den Ausgleich erzielen?
74'
:
Mit Karl schickt Gästecoach Kocak einen erfahrenen Mann ins Rennen. Der ehemalige Pfälzer stand in den beiden Ligapartien jeweils in der Startelf und erzielte gegen Düsseldorf einen Treffer. Neuzugang Kosecki, der heute nicht zu überzeugen wusste, geht vom Rasen.
70'
:
Eieiei... Das war Slapstick! Eigentlich kombinieren sich die Gäste über rechts gut durch, aber Martin Harnik verstolpert in der Mitte peinlich den Abschluss. Als ob das nicht schon reicht, stellt sich Iver Fossum ähnlich an und stochert ins Leere. Am Ende geht die Szene dann gar mit Handspiel des Norwegers zu Ende.
73'
:
Einwechslung bei SV Sandhausen -> Markus Karl
73'
:
Auswechslung bei SV Sandhausen -> Jakub Kosecki
68'
:
Hannover versucht derweil, die Ruhe und Souveränität wiederzufinden und lassen den Ball durch die eigenen Reihen laufen.
72'
:
Gelbe Karte für Christian Strohdiek (SC Paderborn 07)
Strohdiek kommt auf der linken Abwehrseite zu spät gegen Sukuta-Pasu. Er kann dessen freie Bahn in den Sechzehner nur mit einem Foul stoppen und wird mit Gelb verwarnt.
66'
:
Ein wenig vermissen wir die starken Antritte von Serkan Firat. Der Held des Abends hat zwar den Ausgleich erzielt, hat ansonsten aber sichtbar abgebaut.
70'
:
Tooor für Hamburger SV, 0:1 durch Alen Halilović
Was für ein wunderschönes Tor vom Neuzugang! Alen Halilović erobert 30 Meter vor dem gegnerischen Tor mit Hilfe von Jung den Ball von Miatke und sprintet in halbrechter Position auf den Kasten zu. Der Youngster zieht mit dem Ball am Fuß nach innen und schlenzt das Leder mit Hilfe des linken Innenpfostens aus 17 Metern mustergültig ins Glück.
70'
:
Ein neuer Stürmer für den FSV! Für Nietfeld, der vorne viel gearbeitet hat, kommt nun König.
69'
:
Einwechslung bei FSV Zwickau -> Ronny König
69'
:
Auswechslung bei FSV Zwickau -> Jonas Nietfeld
:
Fast zwanzig Jahre ist es her, dass die beiden sich zuletzt duellierten: Ebenfalls im Pokal kickte der Underdog in der Saison 1997/1998 die Schwarzgelben aus dem Achtelfinale. In der Trierer Provinz blamierte sich der damalige Champions-League-Sieger bis auf die Knochen und verlor verdient. Der damalige Regionalliga-Spitzenreiter hingegen schaffte es bis ins Halbfinale und scheiterte dort im Elfmeterschießen am MSV Duisburg. "Die Voraussetzungen sind etwas anders", weiß zwar Rudi Thömmes, heutiger Co-Trainer und einer der damaligen Helden. "Dennoch träumen wir von der Sensation. Es ist möglich, aber es muss alles passen. Für solche Spiele lieben wir doch alle den DFB-Pokal."
70'
:
Strohdiek mit dem Hammer aus der zweiten Reihe! Der aufgerückte Innenverteidiger zieht aus halbrechten 24 Metern flach ab, peilt die rechte Ecke an. Perfekt platziert ist der Versuch nicht; ansonsten hätte Knaller den Einschlag auch nicht verhindern können.
67'
:
Vielleicht hat der Bundesliga-Dino diese eine Möglichkeit gebraucht, um wieder richtig in das Duell zu finden. Am auffälligsten agiert in der Elf von Bruno Labbadia ganz klar Filip Kostić, der auf der linken Außenbahn fleißig wirbelt.
64'
:
Der resultierende Freistoß wird geklärt, aber Rapp bringt das Leder nochmal scharf in die Mitte. Allerdings gerät der Pass etwas zu steil für Scheu und trudelt ins Toraus.
69'
:
Der Drittligist kann auf die Unterstützung aus der Fankurve hinter dem Kasten von Knaller bauen. Auch wenn das Stadion mit nur gut 4400 Anhängern gefüllt ist, kommt doch eine sehr ordentliche Atmosphäre auf. In Ostwestfalen sind die Leute heiß auf die zweite Pokalrunde.
63'
:
Die Partie wird immer hitziger. Salif Sané räumt Vetter ab, kommt hier aber ohne Karton davon.
64'
:
Großchance für den HSV! Kostić darf von links recht unbedrängt flanken und findet Wood am kurzen Pfosten, weil Sorge am Ball vorbeitritt. Der HSV-Stürmer ist vom Ball sichtlich überrascht und kann das Leder aus kurzer Distanz nicht am herausstürmenden Brinkies vorbeischießen.
62'
:
Nach den ganzen Eintragungen in den Spielbericht un auch mal wieder etwas Sportliches: Füllkrug trifft aus spitzem Winkel aus der Drehung ans Außennetz, aber es war wohl Abseits.
66'
:
Paderborn ist in erster Linie am eigenen Strafraum gefordert, kann aber durch schnelles Umschalten immer öfter für brenzlige Situationen in der Sandhäuser Abwehr sorgen. Eine gute halbe Stunde vor dem Ende der regulären Spielzeit ist alles möglich in der Benteler Arena.
62'
:
Auch Bruno Labbadia reagiert. Für Nicolai Müller, der schon recht früh im Spiel eine Platzwunde über dem Auge erlitt und ein solides Spiel ablieferte, kommt nun Youngster und Neuzugang Halilović in die Partie. Herzlich willkommen im DFB-Pokal!
61'
:
Gelb-Rote Karte für Kristian Maslanka (Kickers Offenbach)
Das ist jetzt mal richtig dämlich: Binnen Minuten geht der Mittelfeldmann nun runter, weil er eben verwarnt nun erneut zu spät kommt. Die Offenbacher beschweren sich zwar, aber das geht so in Ordnung. Eventuell hatte der Unparteiische ja auch die Fehlentscheidung von vorhin noch im Hinterkopf.
59'
:
Gelbe Karte für Kristian Maslanka (Kickers Offenbach)
Und die nächste gibt es gleich hinterher, weil der Sechser im Mittelfeld viel zu spät kommt und voll in Klaus rauscht.
62'
:
Einwechslung bei Hamburger SV -> Alen Halilović
62'
:
Auswechslung bei Hamburger SV -> Nicolai Müller
61'
:
Der FSV stärkt seine Offensive. Trainer Ziegner nimmt Frick nach einer angagierten Leistung vom Feld und bringt Schlicht.
58'
:
Gelbe Karte für Bryan Gaul (Kickers Offenbach)
Die Motivation darf jetzt nur nicht in Übermut umschlagen. Hier geht der Stürmer am gegnerischen Strafraum zu übermütig zu Werke.
57'
:
Nun ist die Partie völlig offen. Hannover ist in Unterzahl gleichwertig, aber die Kickers wittern ihre Chance auf eine Überraschung.
:
Als Vorteil für die Gastgeber könnte sich das Spielrhythmus erweisen. Während der BVB noch in der Vorbereitung steckt und mit Freundschaftsspielen sowie dem Supercup langsam auf die angehende Spielzeit hinarbeitet, ist der SVE bereits im Ligageschäft angekommen. Drei Spieltage sind in der Regionalliga Südwest absolviert, die erste Zwischenbilanz im Moseltal liest sich noch bescheiden: Aus den Einsätzen holte die Eintracht einen Zähler und brachte erst einen Treffer zu Stande. Dass der Gegner heute nicht Elversberg oder Homburg heißt, sondern Borussia Dortmund, macht das Unterfangen, diese Bilanz aufzuhübschen, nicht unbedingt einfacher.
63'
:
Pledl schlägt einen Freistoß von der linken Seitenlinie gefährlich an den Fünfmeterraum. Strohdieks Klärungsversuch ist äußerst riskant und segelt nicht weit am eigenen Kasten vorbei. Die nachfolgende Ecke bringt den Kurpfälzern nichts ein.
61'
:
Einwechslung bei FSV Zwickau -> Michael Schlicht
61'
:
Auswechslung bei FSV Zwickau -> Davy Frick
60'
:
Kostić bringt eine Ecke von links zu flach in den Sechzehner, sodass der Ball zuerst abgewehrt werden kann. Dem zweiten Flankenversuch verleiht der Ex-Stuttgarter ebenfalls zu wenig Schnitt.
55'
:
Während drüben vorhin defensiv gewechselte wurde, bringt Reck nun neue Impulse fürs Mittelfeld. Ko Sawada muss nach einer ruhigen Partie vom Platz.
54'
:
Einwechslung bei Kickers Offenbach -> Robin Scheu
54'
:
Auswechslung bei Kickers Offenbach -> Ko Sawada
52'
:
Nun müssen wir uns hier erst einmal sortieren! Einerseits schön, dass wir nun hier den erwünschten Pokalfight haben, aber die zweifelhafte Rolle des Schiedsrichter muss in der Endabrechnung deutlich erwähnt werden. Denn in der Summe darf Hannover hier auf keinen Fall in Unterzahl stehen. Damit ist die Note fünf für Siewer bereits notiert.
60'
:
Spielmacher Vollmann verabschiedet sich nach einer guten Stunde in den Feierabend, ist der erste Auswechselspieler des Abends. Ein positionell und niveaumäßig gleicher Ersatz ist Wooten, der schon im dritten Jahr im Rhein-Neckar-Kreis spielt.
59'
:
Einwechslung bei SV Sandhausen -> Andrew Wooten
51'
:
In der Folge reagiert Daniel Stendel auf den Platzverweis und setzt seine Viererkette wieder instand. Das Bauernopfer ist der Zehner Meier. Hannover wird wohl auf ein 4-4-1 umstellen.
59'
:
Auswechslung bei SV Sandhausen -> Korbinian Vollmann
58'
:
Gelbe Karte für Nicolai Müller (Hamburger SV)
Nun sehen die Gäste das erste Kärtchen. Nicolai Müller hindert Toni Wachsmuth per Klammergriff an einem Konterversuch über die Schaltzentrale und kommt damit beim Schiedsrichter nicht durch.
57'
:
Christoph Göbel tunnelt auf der Gegenseite Sakai und zieht dann mit dem Ball energisch nach innen. Sein Schuss wird erst abgeblockt und fliegt dann nur knapp am gut positionierten Nietfeld vorbei.
50'
:
Einwechslung bei Hannover 96 -> Salif Sané
50'
:
Auswechslung bei Hannover 96 -> Sebastian Maier
56'
:
Kostić lässt am linken Strafraumrand zwei Zwickauer ins Leere grätschen und hat dann massig Platz. Seine Flanke landet dann im Niemandsland.
55'
:
Es ist erstaunlich, mit wie wenig Durchschlagskraft der HSV nun zu Werke geht. Vielleicht sollte Bruno Labbadia bald über einen Wechsel nachdenken.
56'
:
Der Zweitligist reagiert sehr ruhig auf den fünften Gegentreffer in dieser Spielzeit, gibt auch im Anschluss an den Rückschlag den Takt vor. Spielerisch ist die Partie momentan in ihrer intensivsten Phase; beide Mannschaften wollen die Kontrolle.
53'
:
Zwickaus Torjäger Nietfeld schnappt sich die Pille auf der linken Seite und will in Richtung Grundlinie ziehen. Sakai hat etwas dagegen, fährt kontrolliert das Bein aus und klärt zum Einwurf. Starke Abwehraktion des Außenverteidigers.
:
Für Eintracht Trier steht ein absolutes Highlight bereits früh in der Saison an. Mit Borussia Dortmund empfängt der Regionalligist heute Abend den Serienfinalisten und dreifachen Pokalsieger, der die Begegnung als absoluter Topfavorit angeht, zum Auftakt im DFB-Pokal. Das Trierer Moselstadion ist seit Wochen ausverkauft, der Busverkehr musste wegen des hohen Andrangs umgeleitet werden und die ganze Stadt fiebert dem ersten Hauptrunden-Duell entgegen.
53'
:
Paderborn ist damit endgültig zurück im Rennen um den Einzug in die zweite Runde, deren Paarungen am Freitagabend ausgelost werden. Es war eigentlich der SVS, der nach Wiederanpfiff den frischeren Eindruck gemacht hatte.
51'
:
Der HSV scheint von der kleinen Offensive der FSVler durchaus beeindruckt zu sein und findet noch nicht ganz zurück in das Spiel.
49'
:
Tooor für Kickers Offenbach, 2:2 durch Serkan Firat
Wahnsinn, jetzt kommt es Knüppeldick für den Zweitligisten! Den folgenden Freistoß verwandelt Zauberfuß Serkan Firat wunderbar in den rechten Winkel und dreht jubelnd ab!
48'
:
Rote Karte für Waldemar Anton (Hannover 96)
Eieiei, jetzt wird es haarig. Auf der Gegenseite eine ähnliche Szene und hier zieht der Unparteiische rot. Damit darf man Siewer nun das Prädikat unglücklich attestieren, da die berühmten Verhältnismäßigkeiten nicht stimmen. Unterm Strich war der Platzverweis aber vertretbar, obwohl durchaus noch Gäste in Reichweite waren. Anton rutscht unglücklich aus, reißt seinen Gegenspieler aber deutlich zu Boden.
50'
:
Bis eine halbe Stunde vor Anpfiff wurde übrigens am neuen Zwickauer Stadion gearbeitet. Die Fans scheinen sich im neuen "Wohnzimmer" wohlzufühlen und sorgen für gute Stimmung auf den Rängen.
47'
:
Das hat der Schiedsrichter zwar eben gut gesehen, aber den Rüffel gibt es dank der nächsten Szene gleich hinterher. Denn erneut ist Niclas Füllkrug durch, wird gehalten und gezerrt und ein Pfiff bleibt aus. Letztlich wird der Hannoveraner zwar fair abgegrätscht, aber das Halten davor hätte man längst pfeifen müssen. Und Gegenspieler Maier war letzter Mann, ergo hat Offenbach Glück, hier nicht in Unterzahl zu agieren. Füllkrugs Fehler in dieser Szene war vielleicht, dass er nicht zu Boden ging.
:
Guten Abend und ein herzliches Willkommen zum DFB-Pokal. Zum Abschluss der ersten Runde empfängt Eintracht Trier den Serienfinalisten Borussia Dortmund und wittert dabei die Chance einer Sensation. Denn: Alles andere als ein Erfolg der Schwarz-Gelben wäre eine Riesenüberraschung. Anstoß der Begegnung ist um 20:45 Uhr.
46'
:
War da was? Es geht gleich mal kontrovers los. Nach einem Fehler ist Niclas Füllkrug auf und davon, legt das Leder an Daniel Endres vorbei und geht zu Boden. Der Schiedsrichter zeigt an: Weiterspielen!
47'
:
Zwickau erobert an der Strafraumkante einen Ball mit viel Leidenschaft zurück und holt einen Eckball heraus. Göbel schnappt sich den kurz ausgeführten Ball und schießt Hunt das Leder aus halbrechter Position an die Hand! Ganz Zwickau schreit auf, da war aber keine Absicht im Spiel!
50'
:
Tooor für SC Paderborn 07, 1:1 durch Sven Michel
Michel hat erneut eine gute Chance zum Start und diesmal nutzt er sie! Kruska schlägt die Kugel aus der eigenen Hälfte hoch und weit auf die halblinke Seite. Dort setzt sich Michel im Luftduell mit Klingmann durch und tankt sich in den Strafraum. Er befördert die Kugel aus vollem Lauf und gut 14 Metern wuchtig in die flache linke Ecke.
46'
:
Ohne Wechsel geht es in den zweiten Durchgang.
46'
:
Anpfiff 2. Halbzeit
46'
:
Patrick Göbel will seinen Bruder Christoph mit einem Seitenwechsel auf die linke Außenbahn ins Spiel bringen, sein Versuch fliegt aber über das Ziel hinweg.
48'
:
Weder René Müller noch Kenan Kocak haben in der Halbzeit personelle Umstellungen vorgenommen. Je länger es beim Rückstand der Hausherren bleibt, desto näher rückt eine taktische Änderung auf zwei Angreifer. Mit Tim Mannek sitzt ein reiner Mittelstürmer auf der SCP-Bank.
46'
:
Weiter geht's! Ohne Wechsel geht es in die zweite Hälfte. Hamburgs Fans haben Bengalos rausgeholt und sorgen für Aufsehen auf den Rängen. Dieses Handeln wird natürlich vom Stadionsprecher mit einer Ermahnung bedacht.
46'
:
Anpfiff 2. Halbzeit
46'
:
Willkommen zurück zum Wiederanpfiff in der Benteler Arena! Der knappe Vorsprung der Mannschaft von Trainer Kenan Kocak ist nicht unverdient, doch der SCP konnte vor dem Kabinengang durchaus nachweisen, dass er gegen die Kurpfälzer nicht chancenlos ist. Wenn die Müller-Truppe präziser abschließt, gibt es noch Hoffnung auf den Einzug in die zweite Pokalrunde.
46'
:
Anpfiff 2. Halbzeit
45'
:
Halbzeitfazit: In einer insgesamt munteren Partie führt Hannover verdient mit 2:1, musste aber im Verlauf viel von seiner Souveränität abgeben und nach dem Anschluss wieder zittern. Die Niedersachsen begannen äußerst routiniert und schienen die Partie nach früher Führung und eiskaltem Konter fest im Griff zu haben. Aber Offenbach steckte nie auf und wurde letztlich mit einem abgefälschten Freistoß belohnt. Danach machte der Favorit zu wenig und ist gut beraten, den alten Vorsprung wieder herzustellen. Bis gleich!
45'
:
Halbzeitfazit:
Zur Pause steht es zwischen dem FSV Zwickau und dem Hamburger SV 0:0. Der HSV hatte im ersten Durchgang zu fast jeder Zeit das Spiel in der Hand und die besseren Chancen, zeigte sich aber noch glücklos und scheiterte mehrfach am glänzend aufgelegten Brinkies. Die besten Chancen vergaben Gregoritsch nach einem kuriosen Kopfball von Göbel und Sakai kurz vor dem Halbzeitpfiff. Aber auch der Underdog zeigte sich in Hälfte eins durchaus konkurrenzfähig: Das Team von Torsten Ziegner setzte der spielerischen Überlegenheit des Bundesliga-Dinos gutes Zwikampfverhalten entgegen und hatte ebenfalls kurz vor Ende der ersten Hälfte in Person von Frick eine gute Möglichkeit zur Führung. Noch ist eine Überraschung durchaus möglich! Bis gleich.
45'
:
Ende 1. Halbzeit
45'
:
Kurz danach ist dann aber Schluss. Es geht in die Pause!
45'
:
Halbzeitfazit:
Im Erstrundenmatch des DFB-Pokals zwischen dem SC Paderborn 07 und dem SV Sandhausen hat zur Pause der Zweitligist aus dem Rhein-Neckar-Kreis die Nase vorne. 0:1 beträgt der Spielstand nach 45 Minuten in der Benteler Arena. Den besseren Start erwischten die Ostwestfalen, doch Sven Michel konnte eine gute Chance in der Anfangsphase nicht nutzen. Sandhausen ging nach 18 Minuten durch einen fragwürdig zustande gekommenen Strafstoß in Führung. Sukuta-Pasu, der von Bertels getroffen worden sein soll, verwandelte den fälligen Elfmeter souverän. Paderborn erholte sich erst spät, drehte dann aber noch einmal auf. Bis gleich!
45'
:
Es wird noch einmal wild vor Daniel Endres: Füllkrug flankt von der rechten Seite und Harnik sowie Fossum werden in der Mitte zweimal entscheidend abgeblockt.
45'
:
Ende 1. Halbzeit
45'
:
Kurz danach pfeift der Schiedsrichter zur Pause.
45'
:
Brinkies ist hellwach! Hunt flankt einen wunderschönen Ball an den rechten Pfosten zu Sakai. Der war allen Gegenspieler enteilt und drückt das Leder flach in die kurze Ecke. FSV-Keeper Brinkies taucht blitzschnell ab und klärt das Spielgerät in höchster Not.
45'
:
Auf der Gegenseite lassen die Kickers eine gute Chance liegen. Links hat Serkan Firat viel Raum, aber der Pass auf die Seite misslingt und so wird der Elfer zu weit rausgetragen.
45'
:
Offenbach ist aktuell die aktivere Mannschaft. Auch die Konter der Gäste sind nicht mehr so griffig.
45'
:
Ende 1. Halbzeit
45'
:
Krauße hat den Ausgleich auf dem Fuß! Michel legt an der Sechzehnerkante mit der Brust für den Mittelfeldspieler ab. Der zieht aus 20 Metern ab, befördert die Kugel nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Der offizielle Nachschlag in Durchgang eins ist eine Minute.
45'
:
Satte fünf Minuten gibt es obendrauf. Das ist aber aufgrund der längeren Verletzungspause gerechtfertigt. Und das ein oder andere Tor gab es ja auch.
45'
:
Der nächste liegt: Nach Firat hat es nun Felix Klaus erwischt, aber hier dauert es nicht so lange wie eben.
44'
:
Glück für den HSV! Patrick Göbel schlenzt das Spielgerät von links an den kurzen Pfosten. Kapitän Toni Wachsmuth verlängert mit dem Kopf parallel zur Torlinie und dort verpasst Davy Frick aus kurzer Distanz mit dem Fuß!
44'
:
Der muss doch rein?! Serkan Firat und Dren Hodja kombinieren sich auf engstem Raum wunderbar links bis zur Grundlinie durch. Der Pass kommt zu Bryan Gaul an den Fünfer, der aber mit dem Rücken zum Tor trotz kurzer Distanz nicht mehr druckvoll abschließen kann. Da war sie nochmal, die Chance zum Ausgleich.
44'
:
Gelbe Karte für Robin Krauße (SC Paderborn 07)
Auch Krauße sollte ab sofort mit angezogener Handbremse in die Zweikämpfe gehen. Er macht Vollmann im Mittelfeld fest, erstickt damit einen SVS-Konter im Keim. Ein taktisches Foul, dessen Bestrafung nur Gelb sein kann.
41'
:
Vor der Pause hängt die Partie ein wenig durch. Versucht noch jemand etwas vor dem Seitenwechsel?
43'
:
Der Versuch segelt aus 25 Metern in den Strafraum und wird vom HSV zur nächsten Ecke geklärt.
39'
:
Gute Nachrichten: Firat wechselt das Trikot und wird weitermachen. Wegen der nundoch längeren Behandlungspause wird es wohl eine längere Nachspielzeit geben.
42'
:
Zwickau bekommt in zentraler Position einen Freistoß zugesprochen.
43'
:
Das Müller-Team gibt sich weiterhin Mühe, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Es investiert mehr in das Offensivspiel als die Kurpfälzer, die die Führung in dieser Phase in erster Linie verwalten und mit in die Kabine nehmen wollen.
39'
:
Fast-Eigentor-Schütze Göbel spielt den Eckball an den kurzen Pfosten - Gregoritsch klärt mit dem Schädel. Der Ball landet anschließend bei Bär in halbrechter Position, der Stürmer wuchtet aufs Tor und schaltet Djourou mit einem Schuss gegen den Kopf vorerst aus. Nach kurzer Behandlungspause geht es für den HSV-Kapitän aber weiter.
41'
:
Gelbe Karte für Denis Linsmayer (SV Sandhausen)
Mit Linsmayer trifft es jetzt auch einen Gästespieler. Der defensive Mittelfeldspieler reißt van der Biezen an der linken Schulter zu Boden, um einen Gegenstoß der Hausherren zu verhindern. Auch diese Verwarnung ist berechtigt.
38'
:
René Lange stürmt mit dem Leder am Fuß über die linke Bahn nach vorne und holt mit einer scharfen Flanke einen Eckball heraus.
36'
:
Wahnsinns-Szene im Zwickauer Strafraum! Eine Flanke von der rechten Seite landet eigentlich ungefährlich am langen Pfosten. Dort steigt Patrick Göbel plötzlich zum Kopfball hoch, will den Ball klären und setzt die Kugel aus Kurzdistanz an den eigenen Pfosten. Das Leder springt zurück an die Sechzehnerkante zu Gregoritsch, der direkt abzieht. Brinkies hält den Versuch stark mit den ausgefahrenen Pranken. Slapstick in Sachsen!
38'
:
Gelbe Karte für Marc-André Kruska (SC Paderborn 07)
Kruska steigt Kosecki in der gegnerischen Hälfte von hinten in die Beine. Schiedsrichter Stegemann zückt endlich die Gelbe Karte, hätte diese auch schon ein paar Minuten vorher anderen Akteuren zeigen könnnen.
37'
:
Der Hannoveraner steht wieder, aber Serkan Firat wird noch behandelt. Hoffentlich kann der Kreative weitermachen.
35'
:
Autsch! Serkan Firat und Sebastian Maier rasseln mit den Köpfen zusammen und der Unparteiische unterbricht sofort die Partie.
36'
:
Knaller rettet großartig gegen Schonlau! Van der Biezen kann zunächst von Kister abgeblockt werden. Daraufhin spitzelt Paderborns Mittelfeldmann das Spielgerät aus elf Metern in Richtung flacher rechter Ecke. Knaller tauscht blitzschnell ab und rettet mit den Fingerspitzen.
35'
:
Nach einer längeren Kombination rund um den Strafraum wagt Hunt den Pass in die Tiefe zu Müller. Sein Zuspiel an die rechte Grundlinie ist allerdings zu schnell und kann vom Mitspieler nicht erreicht werden.
34'
:
Schmiedebach lässt sich da unten auf eine Diskussion mit dem Gegenspieler ein, nachdem der den Ball bei einem Freistoß blockiert hatte. Schiri Siewer ist schnell zur Stelle und trennt die Streithähne.
35'
:
Paderborn hat seinen Rhythmus zwischenzeitlich völlig verloren, beißt sich gerade zurück in die Partie. Man erarbeitet sich den ein oder anderen Eckstoß, sorgt dadurch aber kaum für Gefahr im Sechzehner der Schwarz-Weißen.
33'
:
Die Gäste lassen sich hier aber keineswegs aus der Ruhe bringen und spielen ihren Stiefel stoisch runter. Wenn man die Entstehung des Treffer mit berücksichtigt, ist ja eigentlich auch nicht viel passiert. Maier probiert es aus 20 Metern, aber der Ball geht einen guten Meter links vorbei.
32'
:
Wenn der FSV Zwickau gefährlich wird, dann geschieht das über lange Bälle nach vorne. Oft finden sich dort Spieler der Sachsen in aussichtsreicher Position wieder, die HSV-Defensive lässt aber noch nichts anbrennen.
32'
:
Die Kickers haben die Chance nachzusetzen. Dren Hodja konter über links, aber der finale Pass in die Mitte kommt nicht bei Gaul an.
30'
:
Kostić spielt einen Ball von der linken Grundlinie quer durch den Strafraum zu Müller im Rückraum. Der zieht aus 15 Metern ab, trifft aber nur die Beine eines Verteidigers am Fünfer.
32'
:
Sukuta-Pasu muss auf dem Spielfeld behandelt werden, ist wohl unglücklich auf den Rücken gefallen. Es deutet aber wenig darauf hin, als müsste der bisher einzige Torschütze ausgewechselt werden. Derzeit gibt es viele Unterbrechungen in der Benteler Arena.
30'
:
Waldemar Anton war der Pechvogel in der Mauer und so wird ein ruhiger Abend für die Hannoveraner nun doch wieder ein wenig heißer. Das Publikum ist da, Pokalstimmung in Offenbach!
29'
:
Trotz des Stürmerfouls sehen wir hier eine tolle Parade! Hunt chippt die Kugel per Freistoß von rechts an den langen Pfosten. Völlig frei steigt Gregoritsch drei Meter vor dem Tor hoch und zwingt mit seinem Kopfball Brinkies zu einer tollen Abwehr. Jung hatte allerdings seinen Gegenspieler im Strafraum gefoult und sorgte somit dafür, dass die Aktion schon abgepfiffen war.
29'
:
Tooor für Kickers Offenbach, 1:2 durch Serkan Firat
Aber dann! Im Verlauf geht es mit Freistoß weiter, der Elfer probiert es aus 25 Metern direkt und ist mit dem Glück im Bunde. Von der Mauer fälscht das Leder unhaltbar ab und erwischt Şahin-Radlinger auf falschem Fuß.
29'
:
So gibt es zum Beispiel mittlerweile die vierte Ecke der Hausherren, die aber ereignislos verläuft.
30'
:
In zwei, drei Kombinationen zeigen die Kurpfälzer, dass sie als Zweitligist spielerisch mehr Potential haben als die Schwarz-Blauen. Vor allem Klingmann kann auf der rechten Seite immer wieder mit feinen Verlagerungen in Szene gesetzt werden und dann Tempo auf den Rasen bringen.
28'
:
Kompliment aber an den Underdog, der hier keineswegs den Kopf in den Sand steckt und hier alles in die Waagschale wirft. Unterm Strich reicht das bis hierhin halt nicht, aber an Einsatz mangelt es nicht.
27'
:
Da muss der Zwickauer Block einmal kollektiv durchatmen. Ein HSV-Freistoß von links rauscht gefährlich durch den Fünfer, geht aber an Freund und Feind vorbei.
26'
:
Ko Sawada und Serkan Firat setzen sich vor dem Sechzehner durch, aber der Pass in den Sechzehner überrascht Stürmer Bryan Gaul, der so mit der Szene nichts anfangen kann.
27'
:
Sukuta-Pasu wird von den Heimfans bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen, wurde von ihnen als Schwalbenkönig ausgemacht. Die Paderborner Anhänger gehen allerdings nicht nur destruktiv zu Werke, sondern unterstützen auch ihre Schützlinge lautstark.
25'
:
Hunt setzt den Versuch mit Wucht in die Mauer. Schiedsrichter Kempter scheint übrigens sein Freistoßspray vergessen zu haben. Den Abstand vom Leder zur Mauer musste der Unparteiische ganz klassisch festlegen.
25'
:
Vielleicht kann man ja nun auch schon auf die ein oder andere Konzentrationsschwäche des Gegners hoffen. Hier passen die Hannoveraner jedenfalls äußerst fahrlässig am eigenen Sechzehner quer und haben Glück, dass das die Kickers nicht an den Ball kommen.
23'
:
Man ist geneigt nun schon den Deckel auf die Partie zu machen. Offenbach bräuchte nun am besten vor der Pause noch den Anschluss, um das Feuer und den eigenen Glauben nochmal zu wecken. Auf der anderen Seite wirkt Hannover bis hierhin extrem abgeklärt.
23'
:
Gelbe Karte für Nils Miatke (FSV Zwickau)
Für das gefährliche Spiel sieht der Ex-Auer nun den Gelben Karton. Damit haben die Sachsen schon drei Karten auf ihrem Konto. Das könnte mit zunehmender Spieldauer durchaus zu einem Nachteil für den Underdog werden.
23'
:
Hunt zwirbelt einen Freistoß von der linken Außenbahn an den Elfmeterpunkt. Zwickau klärt, Miatke geht allerdings 25 Meter vor dem Tor mit dem hohen Bein gegen Müller zu Werke und verursacht den nächsten Freistoß.
24'
:
Paderborn hat sich vom Schock des Gegentreffers noch nicht erholt und ist erst einmal in der eigenen Hälfte gefordert. Sandhausen hat sich die Führung ohne großen Aufwand gesichert und will nun möglichst schnell nachlegen.
22'
:
Torraumszenen sind aktuell Mangelware. Beide Mannschaften gleichen sich aus.
22'
:
Tooor für Hannover 96, 0:2 durch Felix Klaus
Die nächste Szene sitzt dann und der Außenspieler krönt seinen bisherigen Auftritt. Eben noch unglücklich bedient Niclas Füllkrug hier wunderbar Harnik, der frei durch vor Endres nochmal auf den Torschützen querlegt. Dieser Pass kommt letztlich zwar mit eine wenig Glück an, aber der Rest ist dann aus elf Metern nur noch Formsache.
21'
:
Muss das 2:0 sein! Einmal mehr kombinieren sich die Hannoveraner über Klaus bis zur Grundlinie durch. Der passt an den Fünfer, wo Füllkrug das Leder nicht recht trifft und so diese Großchance verdaddelt.
21'
:
Für den SCP ist der Rückstand zu diesem Zeitpunkt ziemlich ärgerlich. Es wirkt nicht nur so, als wäre der Strafstoßpfiff eher eine fragwürdige Entscheidung, sondern die Ostwestfalen haben gegen den Zweitligisten auch einen ganz guten Start hingelegt.
20'
:
Die Sachsen stehen in den letzten Szenen etwas kompakter. Wo in den ersten Minuten Kostić und Müller noch recht sorglos durchkamen, ist die FSV-Defensive nun besser organisiert.
20'
:
Flügelflitzer Klaus wechselt oft die Seiten, ist hier über rechts unterwegs. Aber sein Ball in die Spitze gerät zu steil.
19'
:
Was macht denn Şahin-Radlinger? Der Keeper der Gäste irrt bei einer Ecke ein wenig durch den eigenen Strafraum, gefährlich wird es jedoch nicht.
17'
:
Cléber bleibt nach einem harten Kopfballduell mit Nietfeld zu Boden und muss behandelt werden. Auf den Stürmer der Sachsen sollten die Hamburger achten. In der letzten Saison gelangen ihm 15 Saisontreffer in der Regionalliga.
18'
:
Insgesamt wirkt der Zweitligist natürlich potenter, aber die Gäste agieren abwartend. Ist das souverän oder vielleicht ein wenig zu leichtsinnig?
18'
:
Tooor für SV Sandhausen, 0:1 durch Richard Sukuta-Pasu
Der mutmaßlich Gefoulte tritt selbst an und bringt den SVS in Front! Der ehemalige Junioren-Nationalspieler lässt Kruse in die linke Ecke hüpfen und schiebt dann in aller Ruhe in die halbrechte.
17'
:
Gut aufgepasst von Vetter: Klaus ist links durch und legt überlegt in den Rücken der Abwehr in Richtung Prib. Der wäre frei gewesen, aber der Innenverteidiger antizipiert gut und fängt das Leder ab.
16'
:
Nach einer Viertelstunde können beide Trainer mit den Auftritten ihrer Teams durchaus zufrieden sein. Zwickau agiert mit Leidenschaft und sorgt in den letzten Minuten hin und wieder für offensive Entlastung, der HSV kontrolliert die Partie und wirkt sehr konzentriert.
17'
:
Es gibt Strafstoß für den SV Sandhausen! Nach einem Anspiel von Klingmann will Sukuta-Pasu im Sechzehner von Bertels an der rechten Hacke getroffen worden sein. Es ist nicht wirklich zu erkennen, ob tatsächlich ein Kontakt vorlag.
17'
:
Ganz fünfstellig dürfte der Andrang auf dem Berg nicht sein, etwa 9000 werden wohl gekommen sein.
16'
:
So wie hier, aber Vetter klärt auf der rechten Abwehrseite resolut gegen Klaus. Im Verlauf kommt Iver Fossum noch zum Abschluss aus 17 Metern, aber der Versuch wird ebenfalls geblockt.
15'
:
Michel flankt einen Freistoß von der rechten Außenbahn scharf an die Fünferkante. Sandhausens Torhüter Knaller verlässt seinen Kasten zwar rechtzeitig, kann das Spielgerät aber nur nach vorne abklatschen lassen. Kraußes Fernschussversuch rauscht weit am rechten Pfosten vorbei.
13'
:
Einen Tempogegenstoß über die rechte Seite spielt Müller an den rechten Strafraumrand zu Hunt. Der flankt die Pille mit Übersicht zu Wood an den langen Pfosten. Der Stürmer drückt das Leder auf das Tor, aber Brinkies kann den Versuch abfangen.
15'
:
Nach der Führung bleiben die Bemühungen der Gäste größtenteils überschaubar. Aber nun kann man eben den Gegner auch zu mehr Spielanteilen bitten und schnell umschalten.
14'
:
Kann passieren: Der junge Schlussmann Samuel Şahin-Radlinger zimmert einen Abstoß direkt ins Aus.
12'
:
Spielerisch kann der Gastgeber noch nicht überzeugen, aber bei den Standards wirkt Hannover nicht sicher. Der nächste Ball aus dem Halbfeld kommt gefährlich herein und im Verlauf gibt es eine Ecke, die zu Kristian Maslanka durchrutscht. Der Sechser ist davon aber wohl selbst ein wenig überrascht und kann aus 12 Metern nicht mehr gezielt abschließen.
13'
:
Die Schwarz-Blauen bekommen mehr Probleme im Aufbau, da die Kocak-Truppe die Räume im Mittelfeld nun besser zuläuft. Dadurch ist mehr Präzision im Passspiel gefordert und die gehört bekanntlich nicht zu den Stärken der Ostwestfalen.
10'
:
Der folgende Freistoß von Gregoritsch landet erst in der Mauer und führt dann zu einer Ecke. Durch ein unnötiges Offensivfoul können die Hanseaten aus dieser keinen Ertrag erzielen.
10'
:
An die zweite Ecke von rechts kommt Kister zwar mit dem Kopf an das Spielgerät, produziert aber lediglich eine Kerze. Die senkt sich am zweiten Pfosten, wo Kruse sich den Ball im Nachfassen sichert. Sandhausen setzt sich erstmals vorne fest.
10'
:
Dren Hodja probiert die nächste standard für Offenbach mal direkt aufs Tor zu bringen, aber der Ball geht dann doch weit vorbei.
9'
:
Gelbe Karte für Marcel Gebers (FSV Zwickau)
Die nächste Bestrafung! Gebers grätscht den flinken Müller 25 Meter vor dem Kasten um und sieht dafür die Gelbe Karte. Die Linie von Schiri Kempter ist hart, aber für die Spieler leicht zu lesen.
9'
:
Pledl kann an der rechten Grundlinie einen ersten Eckstoß herausholen. Seine Hereingabe von der rechten Fahne ist allerdings viel zu hoch angesetzt und findet keinen Abnehmer im Zentrum. SCP-Schlussmann Kruse musste bisher nicht eingreifen.
8'
:
Hui! Gregoritsch schnappt sich einen Ball an der linken Strafraumecke und legt nach hinten ab zum agilen Kostić. Der Ex-Stuttgarter flankt in die Mitte, wo der andere Neuzugang Wood nur haarscharf am Leder vorbeisegelt.
9'
:
Die Chance von eben scheint nun die Mannschaft der Offenbacher und auch die Fans geweckt zu haben. Die Stimmung passt und auch die Kickers gehen nun anders zu Werke.
7'
:
Also es geht doch! Aber gleich wieder Vorsicht hinten, weil die Gäste über links kommen. Der resultierende Schuss aus spitzem Winkel kann Daniel Endres nicht gefährden.
6'
:
Jetzt aber mal die Hausherren: Serkan Firat bringt einen Freistoß in den Sechzehner, am zweiten Pfosten wird das Leder überlegt mit dem Kopf zurückgelegt und Rupp prüft aus 15 Metern Şahin-Radlinger mit einem satten Schuss.
7'
:
In den ersten Minuten des Spiels hat der Bundesliga-Dino ganz klar die Zügel in der Hand und läuft erst einmal an. Zwickau versucht, sich über Zweikampfhärte und viel Laufarbeit in das Match zu kämpfen.
8'
:
Der mutmaßliche Favorit tut sich noch schwer, aktiv am Geschehen teilzunehmen. Im Mittelfeld kommen die Kurpfälzer in der Anfangsphase stets einen Schritt zu spät. SVS-Coach Kenan Kocak äußert bereits lautstarke Kritik aus der Coachingzone.
4'
:
Der Regionalligist ist hier noch nicht in der Partie. Vor allem kämpferisch muss da viel mehr kommen. Nächste Chance für H96, aber Klaus stand im Abseits.
5'
:
Gelbe Karte für Toni Wachsmuth (FSV Zwickau)
Da sieht der Kapitän der Gastgeber direkt die Gelbe Karte. In Nähe der Mittellinie tritt Wachsmuth Kostić um und wird vom Schiedsrichter nicht mit Gnade bedacht.
6'
:
Der Drittligist findet einen sehr ordentlichen Einstieg in diese Erstrundenpartie. Vornehmlich über den rechten Flügel setzen sie früh erste offensive Akzente. Außenverteidiger Zolinski schaltet sich sofort mit nach vorne ein.
4'
:
Kostić bringt eine Ecke von links an den kurzen Pfosten. Dort produziert ein FSV-Verteidiger eine Bogenlampe und verlängert die Kugel so unfreiwillig an den gegenüberliegenden Strafraumrand. Müller schnappt sich das Spielgerät und flankt wieder auf die andere Seite, wo Eckenschütze Kostić den Ball verliert.
4'
:
Michel taucht vollkommen frei vor Knaller auf! Strohdiek spielt aus der eigenen Hälfte einen langen Ball in die Schnittstelle zwischen der gegnerischen Innenverteidigung und der rechten Abwehrseite. Michel nutzt den Stellungsfehler von Klingmann jedoch nicht aus, schießt aus 14 Metern links am Gästekasten vorbei.
2'
:
Brinkies muss direkt eingreifen! Nach einer starken Balleroberung von Hunt auf der linken Außenbahn landet das Leder in der Zentrale bei Müller. Der zieht aus 18 Metern ab und zwingt mit seinem Schuss in die linke, untere Ecke den Keeper zu einer starken Parade. Die Abwehr kann im Anschluss klären.
3'
:
Tooor für Hannover 96, 0:1 durch Martin Harnik
Jetzt gibt es aber erst einmal den Dämpfer für den Gastgeber. Der Österreicher nimmt einen gelöffelten Ball von Schmiedebach aus dem Mittelfeld wunderbar direkt mit, legt sich das Leder mit dem ersten Kontakt am Sechzehner auf die linke Klebe auf, lässt damit nebenbei auch noch seinen Gegenspieler stehen und zimmert zur Führung in die rechte Ecke.
3'
:
Und gerade im Hinblick auf das laufende Insolvenz-Verfahren in Offenbach wäre ja ein Weiterkommen durchaus lukrativ.
3'
:
Auf vier Neue setzt Kenan Kocak. Tim Knipping, Leart Paqarada, Denis Linsmayer und Jakub Kosecki beginnen anstelle von Daniel Gordon (Rotsperre aus der letzten Saison), Damian Roßbach (Rippenprellung), Markus Karl und Andrew Wooten (beide auf der Bank).
2'
:
Die Fans in der Arena sind auf die Überraschung vorbereitet und tragen Pokalschreck-Shirts. Jetzt müssen die Kickers dem nur noch nacheifern.
2'
:
René Müller hat keine personellen Konsequenzen aus der bitteren 1:2-Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft Werder Bremens gezogen. Nach einem Schlag auf die Achillessehne ist Thomas Bertels noch rechtzeitig fit geworden. Nicht zur Verfügung stehen Niko Dobros und Christian Bickel.
1'
:
Erstmals seit 18 Jahren ist Zwickau wieder im DFB-Pokal am Start. Nach einer langen sportlichen und finanziellen Leidenszeit werden die Fans auf eine Sensation brennen. Nur Bremen flog häufiger in der ersten Runde raus als der HSV. Kann der Dino heute souverän weiterkommen? Die mitgereisten Fans zelebrieren dieses Vorhaben mit einer rauchigen Choreographie.
1'
:
Der Ball rollt!
1'
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Auf gehts!
1'
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Spielbeginn
1'
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Spielbeginn
1'
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SCP gegen SVS – die erste Halbzeit läuft!
1'
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Spielbeginn
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Tim Sebastian gewinnt die Seitenwahl gegen seinen Kapitänskollegen Stefan Kulovits, so dass die Kurpfälzer anstoßen werden.
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Vor einer enttäuschenden Kulisse von knapp 4000 Zuschauern haben die Akteure soeben das grüne Parkett betreten. Die Hausherren präsentieren sich in schwarz-blauen Klamotten. Die Gäste haben sich weiße Trikots übergezogen.
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Die Teams betreten bei angenehmen 22 Grad den Rasen. Gleich geht es los!
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Der Schiedsrichter der Partie ist Robert Kempter. An den Linien unterstützen ihn Marcel Gasteier und Eduard Beitinger.
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Martin Petersen ist in der Benteler Arena für die Regeldurchsetzung zuständig. Der 31-jährige Immobilienkaufmann hat seine Schiedsrichterprüfung beim VfL Stuttgart aus dem Württembergischen Fußballverband absolviert und pfeift seit August 2011 in der 2. Bundesliga. In der letztjährigen Erstrundenpartie im DFB-Pokal zwischen Osnabrück und Leipzig wurde er als leitender Referee von einem Feuerzeug am Kopf getroffen, was zu einem Spielabbruch führte. Seine Assistenten an den Seitenlinien sind Justus Zorn und Pascal Müller.
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Auch wenn viele HSV-Fans im Angesicht der Pokalausbeute der letzten Jahren nervös im Fanblock oder vor dem Fernseher zuschauen werden, geht Labbadia mit großer Vorfreude in die Partie: "Gut, dass es jetzt endlich losgeht! Wir müssen jetzt Ergebnisse liefern. Ich bin großer Pokalfan. Das ist unser erstes Pflichtspiel. Darauf haben wir uns die ganze Zeit vorbereitet!" Für das Duell mit dem frechen Underog sieht er seine Jungs gut gerüstet: „Wir sind variabel aufgestellt. Gerade im offensiven Bereich. Das hilft uns auf verschiedene Szenarien zu reagieren."
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Für Hamburgs Trainer Bruno Labbadia gibt es Gründe genug, um sich im Duell mit den Sachsen nicht zu früh als sicherer Sieger zu fühlen: "In Zwickau herrscht nach dem Aufstieg und mit dem neuen Stadion eine große Euphorie. Natürlich müssen wir den FSV ernst nehmen. Ich erwarte einen kämpferischen Gegner, aber das nehmen wir an. Wir hatten eine intensive Vorbereitung." Im Duell um den Einzug in die nächste Runde kann der Fußballlehrer mit Ausnahme von Albin Ekdal und Lewis Holtby aus dem Vollen schöpfen.
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Wir dürfen also gespannt sein, ob Hannover die Aufgabe Offenbach meistert oder dem Regionalligisten eine Überraschung gelingt. Vor zwei Jahren waren die Kickers erst im Achtelfinale gescheitert, 2012/1013 sogar erst in der Runde der letzten Acht. Schiedsrichter ist Thorben Siewer, dem Sven Waschitzki und Fabian Maibaum an den Seitenlinien assistieren.
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"Die Mannschaft zieht im Training sehr gut mit und arbeitet hart, dafür wird sie sich auch belohnen. Wir brauchen mehr Konzentration vor dem Tor", zeigt sich der neue SVS-Coach Kenan Kocak noch vertrauensvoll und entspannt nach dem durchwachsenen Start. Der Nachfolger von Alois Schwartz hat im Rhein-Neckar-Kreis ein schweres Erbe angetreten; Saisonziel kann nur der Klassenerhalt sein.
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Personell können die Hausherren mit Ausnahme von Ihab Darwiche und Jan-Hendrik Marx aus dem vollen Schöpfen. Im Gegensatz zur Liga rücken Benjamin Kirchhoff sowie Ko Sawada in die 4-2-3-1-Formation. Auf der Gegenseite ist eine deutlichere Rotation vorhanden, unter anderem weil Torjäger Sobiech verletzt passen muss. Aber wenn man Spieler wie Harnik, Füllkrug oder Prib in die Startelf schmeißen kann, ist der Qualitätsverlust wohl zu verschmerzen. Zudem bekommen mit Fynn Arkenberg und Keeper Samuel Şahin-Radlinger zwei junge Spieler aus der zweiten Mannschaft ihre Chance.
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In die fünfte Spielzeit im deutschen Fußball-Unterhaus sind die Schwarz-Weißen mit nur einem Punkt aus den ersten 180 Minuten gestartet. In der Eröffnungspartie vor eigenem Publikum gegen Fortuna Düsseldorf gelangen zwei frühe Treffer durch Korbinian Vollmann (5.) und Markus Karl (12.), doch nach dem Anschlusstreffer der Rheinländer in Durchgang eins kassierte der SVS noch den späten Ausgleich durch ein Eigentor von Daniel Gordon. Am letzten Freitag unterlag man dann bei Aufsteiger Erzgebirge Aue mit 0:2.
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Wenn einer weiß, wie man gegen den HSV zu einer Pokalsensation kommt, dann ist es FSV-Neuzugang Marcel Bär. Der 24-Jährige schickte die Hamburger in der letzten Saison mit dem FC Carl Zeiss Jena nach Verlängerung mit 3:2 nach Hause: "Als Spieler ist man voller Adrenalin. Und da schmeißt du natürlich 130 Prozent rein. Da geht’s richtig zur Sache und es gibt auf die Knochen. Das können Bundesligaspieler nun mal nicht ab." Nach den bisherigen Ergebnissen in der ersten Hauptrunde sollte sich der HSV jedenfalls nicht zu sicher sein: Leipzig und Bremen mussten schon die Segel streichen und manch anderer Bundesligist kam nur mit Mühe und Not weiter.
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Allerdings heißt es heute für den Underdog natürlich in erster Linie darum, den Favoriten zu ärgern wo es geht. Coach Reck hofft dabei auch auf die Fans und ein vielleicht endlich mal wieder gefülltes Stadion am Bieberer Berg. Man wolle die Begeisterung für den Pokalbewerb wecken. Zudem liegt der Druck natürlich klar bei den Gästen. Routinier Matthew Taylor, der ja ebenfalls Zweitligaerfahrung besitzt, hofft, dass man dies für sich nutzen kann und das Maximale aus der Chance im Rampenlicht macht.
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Für den FSV Zwickau ist der heutige Abend zweierlei besonders: Erstens kommt mit dem HSV ein absoluter Traditionsverein mit großer Anhängerschar, zweitens feiert der Verein nach mehr als einem Jahr Bauzeit heute die Eröffnung des neuen Stadions. Trainer Torsten Ziegner geht demütig in das erste Spiel im neuen Wohnzimmer: "Um eine Chance gegen den HSV zu haben, können wir uns keine Experimente leisten. Wir haben die Hamburger beobachtet und sind vorbereitet. Fakt ist, dass wir großer Außenseiter sind und nur der HSV in diesem Erstrundenmatch etwas zu verlieren hat." Für den Coach sind vor allem die offensiven Fähigkeiten des Bundesliga-Dinos zu beachten.
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Zwickaus Trainer Torsten Ziegner schickt seine Elf in einer 3-4-1-2 Formation auf das Feld, die wahrscheinlich bei Angriff des Gegners in eine Fünferkette vor dem Tor abgewandelt wird. Die beiden Göbel-Brüder besetzen die Außenbahnen, Kapitän Wachsmuth soll das Spiel im Zentrum lenken. Auf der anderen Seite sollen die beiden Neuzugänge Kostić und Wood in einem 4-2-3-1-System für Furore sorgen.
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Trotzdem geht der Tabellenführer der zweiten Liga natürlich als hoher Favorit in die Partie mit dem Regionalligisten. Nicht nur wirkt das auf einigen Positionen umgebaute Team der 96er von Beginn der Saison an harmonisch, beim Gegner stehen zusätzlich wirtschaftlich einige Fragezeichen im Raum. So mussten die Hessen im Juni Insolvenz anmelden, sind aber immerhin nach drei Spielen noch ungeschlagen in der Regionalliga Südwest.
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Der Gast aus dem Rhein-Neckar-Kreis hat noch beste Erinnerungen an seinen letzten Auftritt in der Benteler Arena. Vor ziemlich genau einem Jahr legte der SV Sandhausen mit drei Toren in 18 Minuten abschlussstark los und feierte letztlich mit einem 6:0-Erfolg den höchsten Zweitligasieg in der Vereinsgeschichte. Insgesamt spricht die Bilanz gegen den SCP für ein Weiterkommen des Favoriten: In acht Aufeinandertreffen gewann Sandhausen fünfmal; dreimal setzten sich die Ostwestfalen durch.
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"Wir wittern unsere Chance und wollen wieder zielstrebig nach vorn spielen. Es ist unser Ziel, die Zweikämpfe zu gewinnen und dem Gegner das Leben schwer zu machen. Wir wollen die Begeisterung für diesen Wettbewerb auf den Platz bringen", unterstreicht Cheftrainer René Müller, dass seine Akteure heute die Alltagssorgen außen vor lassen sollen. In der 3. Liga steht am kommenden Wochenende im letzten Match vor der ersten Länderspielpause eine Auswärtsreise nach Wiesbaden an.
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Insofern geht Gäste-Coach Daniel Stendel zuversichtlich in die Partie und sagte im Vorfeld, dass man selbst bestimme, wie die Partie am Ende ausgehen. Beispiele von Bremen und Leipzig verdeutlichen jedoch auch einmal mehr, dass im Pokal vieles möglich ist und Favoriten sich nicht allzu sicher sein sollten.
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Obwohl für den HSV in den letzten Jahren regelmäßig in der ersten oder zweiten Runde die Messe im Pokal gelesen war, sind die Rothosen im heutigen Duell mit dem FSV Zwickau natürlich klarer Favorit. Vor allem in der Offensive haben sich die Hanseaten verstärkt und gehen dementsprechend ambitioniert in die neue Spielzeit. Neue Kicker wie Kostić, Halilović und Wood sollen dafür sorgen, dass es nach dem soliden zehnten Platz in der Vorsaison weiter aufwärts geht. Dazu gehört natürlich ein souveräner Auftritt zum Pokalauftakt. Der Gegner aus Sachsen hat schon drei Saisonspiele in der 3. Liga absolviert, die Bilanz ist mit vier Punkten für einen Aufsteiger vollkommen in Ordnung. Zuletzt setzte es allerdings eine 0:3-Pleite gegen Wiesbaden.
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Es läuft bislang wahrlich wie am Schnürchen für den Absteiger aus Niedersachsen. Das Unternehmen direkter Wiederaufstieg ließ sich in den ersten beiden Partien mit zwei Siegen außerordentlich gut an. Und man hat mit Kaiserslautern und Fürth nicht nur zwei etablierte Kräfte im Unterhaus und potentielle Konkurrenten bezwingen, sondern dominant abgeschossen.
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Der nationale Cup-Wettbewerb kommt den Schwarz-Blauen in dieser Situation möglicherweise nicht ungelegen, schließlich ist der Druck als ranghöheres Team nicht besonders groß und in der Tabelle der 3. Liga werden sie in dieser Woche auch nicht noch weiter absacken. Im DFB-Pokal hat sich der SCP in den letzten Jahren keinen Namen machen können; seit dem durch den Wettskandal ermöglichten Achtelfinaleinzug 2004 war stets spätestens in der zweiten Runde Schluss. Im Vorjahr kassierte Paderborn nach dem Auftaktsieg beim VfB Lübeck eine 1:7-Klatsche in Dortmund.
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Der vorläufig letzte Tiefpunkt der Mannschaft von Trainer René Müller ist eine 1:2-Heimniederlage gegen die Amateure Werder Bremens am letzten Wochenende. Dabei stellte sie sich denkbar ungeschickt an: Zunächst konnte infolge van der Biezens Führungstreffer in Minute 60 nicht der vorentscheidende zweite Treffer nachgelegt werden und dann kassierte man in der Nachspielzeit einen Doppelschlag. In der Nachschau wurde von Fans kritisiert, dass man die Führung nur verwaltet hätte und die Pleite damit begünstigt hätte.
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Herzlich willkommen zum letzten Tag der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde! Unter anderem will Hannover in Offenbach seinen guten Start in die Saison fortsetzen.
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Guten Abend und herzlich willkommen zur ersten Hauptrunde im DFB-Pokal! Neu-Drittligist FSV Zwickau empfängt den Bundesliga-Dino Hamburger SV. Los geht das Spektakel um 18:30 Uhr.
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Nach zwei Abstiegen in Serie ist der SC Paderborn 07 auch in der 3. Liga im Tabellenkeller angekommen. Aus den ersten vier Begegnungen in der tiefsten bundesweiten Spielklasse haben die Schwarz-Blauen lediglich vier Zähler geholt. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt schrillen in Paderborn schon wieder alle Alarmglocken; verständlicherweise machen sich die Anhänger große Sorgen, dass der freie Fall anhält und sich ihr Herzensverein im kommenden Frühjahr erstmals seit 2001 in der Viertklassigkeit wiederfindet.
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Ein herzliches Willkommen zum DFB-Pokal am frühen Montagabend! Eine von drei Erstrundenpartien, die um 18:30 Uhr beginnen, ist das Duell zwischen dem SC Paderborn 07 und dem SV Sandhausen. Ostwestfalen oder Kurpfälzer – wer kommt weiter?
DFB-Pokal
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Scorer

#SpielernamePunkteToreAssists
1Robert LewandowskiBayern München431
2Antonio ČolakSV Darmstadt 98330
Andrej Kramarić1899 Hoffenheim330
4Vincenzo GrifoSC Freiburg321
5Mark Uth1899 Hoffenheim312