Deutsche in der Premier League

Deutsche Legionäre in der Premier League

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  • Pascal Groß

    Pascal Groß

    Der neueste deutsche Legionär im englischen Oberhaus hat keinen großen Namen. Die Fähigkeiten von Pascal Groß sind jedoch unbestritten. Der Mittelfeldspieler, der Ingolstadt 2015 in die Bundesliga führte, wechselt im Sommer 2017 zu Aufsteiger Brighton & Hove Albion - und ist bei weitem nicht der erste Deutsche in England...
  • Bert Trautmann

    Bert Trautmann

    Der Vorreiter aller deutschen Legionäre auf der Insel war ohne Zweifel Keeper Bert Trautmann. Der gebürtige Bremer spielte von 1949 bis 1964 insgesamt 508 Mal für Manchester City und erarbeitete sich bei den Sky Blues einen Legenden-Status.
  • Stefan Beinlich

    Stefan Beinlich

    Nach der Wende hielt es Stefan Beinlich nicht lange im wiedervereinten Deutschland. Bereits im Januar 1992 zog es "Paule" nach England. Dort heuerte der Mittelfeldspieler bei Aston Villa an. Nach zwei Jahren und nur 16 Erstligaspielen folgte er dem Lockruf aus Rostock.
  • Matthias Breitkreutz

    Matthias Breitkreutz

    Gemeinsam mit Stefan Beinlich kehrte Matthias Breitkreutz der Bundesrepublik im Januar 1992 den Rücken zu. Wie sein Landsmann hielt auch er es nicht lange bei Aston Villa aus und trug nur zwei Jahre später das Trikot des FC Hansa.
  • Uwe Rösler und Maurizio Gaudino

    Uwe Rösler und Maurizio Gaudino

    Als sich Uwe Rösler (r.) im März 1994 aus Deutschland verabschiedete und zu Manchester City ging, verdiente Maurizio Gaudino sein Geld noch in Frankfurt. Neun Monate später war das Duo bei den Sky Blues vereint. Während Gaudino schnell in seine Heimat zurückkehrte, verbrachte Rösler fast sechs Jahre auf der Insel.
  • Steffen Karl (hier für St. Pauli)

    Steffen Karl (hier für St. Pauli)

    Apropos Manchester City: Mit Steffen Karl schnürte ein weiterer Deutscher die Schuhe für die Citizens. In der Rückrunde 1993/1994 stand er sechsmal in der Liga auf dem Rasen.
  • Jürgen Klinsmann

    Jürgen Klinsmann

    Bei seiner Ankunft noch als "Diver" verschmäht, brachte Jürgen Klinsmann die Fans der Tottenham Hotspur 1994/95 mit 21 Toren in 42 Spielen schnell auf seine Seite. Drei Jahre später wagte Klinsi einen zweiten Anlauf in London und rettete die Spurs mit neun Toren in 15 Partien vor dem Abstieg.
  • Eike Immel

    Eike Immel

    Zum Ausklang seiner Karriere verbrachte auch Eike Immel noch zwei Saisons in England. Von 1995 bis 1997 absolvierte der ehemalige BVB-Keeper 38 Einsätze für Manchester City.
  • Michael Frontzeck

    Michael Frontzeck

    Im Gladbach-Dress, wie hier im Bild, kennt man Michael Frontzeck. Von Januar bis Sommer 1996 bestritt der Abwehrspieler aber auch zwölf Spiele für Manchester City.
  • Karl-Heinz Riedle

    Karl-Heinz Riedle

    Nachdem Karl-Heinz Riedle mit der Dortmunder Borussia im Mai 1997 die Champions League gewann, tauschte er das schwarz-gelbe Trikot gegen das rote Dress des Liverpool FC. Von seiner Sprungkraft hatte "Air Riedle" nichts eingebüßt, sein Torriecher funktionierte auf der Insel aber nicht mehr so gut.
  • Lars Leese (r.)

    Lars Leese (r.)

    Nach einem Jahr als Ersatzkeeper von Bayer Leverkusen zog es Lars Leese 1997 überraschend zum Barnsley FC, wo er neunmal den Kasten hütete. Die ganz große Karriere blieb dennoch aus.
  • Sean Dundee

    Sean Dundee

    Zwischen 1995 und 1997 ging in Karlsruhe der Stern des jungen Sean Dundee auf. Mit seinem Wechsel nach Liverpool im Sommer 1998 sank dieser Stern genauso schnell wieder. Der in Deutschland eingebürgerte Südafrikaner stand in einer kompletten Saison genau vier Mal auf dem Platz.
  • Stefan Schnoor (l.)

    Stefan Schnoor (l.)

    Nach sieben Jahren im HSV-Dress wechselte Raubein Stefan Schnoor 1998 zu Derby County und stand im englischen Oberhaus immerhin beachtliche 60 Mal auf dem Rasen.
  • Stefan Malz (l.)

    Stefan Malz (l.)

    In der deutschen Bundesliga schnürte Stefan Malz nur für 1860 München und den 1. FC Kaiserslautern die Schuhe, für einen Wechsel nach England genügten 69 Einsätze in Deutschlands höchster Spielklasse 1999 dennoch. Für Arsenal bestritt Malz zehn Partien.
  • Thomas Helmer

    Thomas Helmer

    Auch Thomas Helmer versuchte sich in der Premier League, wurde jedoch nie richtig glücklich. 1999/2000 wechselte er nach Sunderland, kehrte schnelle leihweise zur Berliner Hertha nach Deutschland zurück und kam so nur auf zwei Einsätze auf der Insel.
  • Steffen Freund

    Steffen Freund

    Wenn ein deutscher Spieler perfekt für den britischen Fußball geeignet war, dann Steffen Freund. Der "Pitbull" brachte die Fans der Tottenham Hotspur zwischen 1999 und 2003 mit seiner beinharten, kompromisslosen und kämpferischen Spielweise sofort auf seine Seite.
  • Dietmar Hamann

    Dietmar Hamann

    Champions League, UEFA Cup, Ligapokal, FA Cup, Super Cup - alle diese Titel räumte Dietmar Hamann zwischen 1999 und 2006 im Dress des Liverpool FC ab. Zuvor stand er ein Jahr in Newcastle unter Vertrag, von der Anfield Road ging es 2006 zu Manchester City und 2010 zu den Milton Keynes Dons.
  • Moritz Volz

    Moritz Volz

    Als heiß gehandeltes Talent wagte Moritz Volz 1999 den Schritt zum Arsenal Football Club. Wirklich glücklich wurde der Verteidiger aber erst in Fulham, wo er ab 2003 zur ersten Mannschaft gehörte und sich in der Premier League einen Namen machte.
  • Christian Ziege

    Christian Ziege

    Vier Jahre, drei Vereine: Christian Ziege kam auf der Insel weit rum. Nach seinem Premier-League-Debüt für Middlesbrough (29 Spiele) ging es über Liverpool (16) weiter bis nach Tottenham (47), bevor er seine Karriere 2005 in Gladbach ausklingen ließ.
  • Thomas Hitzlsperger

    Thomas Hitzlsperger

    Mit 117 Einsätzen zählt "The Hammer" zu den deutschen Dauerbrennern der Premier League. Ab der Saison 2000/20001 erarbeite sich Thomas Hitzlsperger bei Aston Villa, West Ham und Everton den Ruf eines echten Freistoßspezialisten.
  • Markus Babbel

    Markus Babbel

    In München half Markus Babbel Ende der 90er dabei, eine Ära zu prägen. Es folgte der Wechsel nach Liverpool und 2001 prompt der Gewinn des UEFA Cups. Eine schwere Nervenkrankheit beendete jedoch seine Zeit an der Anfield Road. Nach einer Leihe zu den Blackburn Rovers ging es 2004 zurück nach Deutschland.
  • Robert Huth

    Robert Huth

    Seine Erstausbildung genoss Robert Huth bei Union Berlin, anschließend ging es 2001 im zarten Alter von 17 Jahren zum Chelsea FC. Über Middlesbrough und Stoke landete der Abwehrhüne im Februar 2015 in Leicester, wo er 2017 den Titel feierte. Mit über 250 Einsätzen in Englands Oberhaus ist er einer der erfahrensten Deutschen auf der Insel.
  • Fredi Bobic

    Fredi Bobic

    Bobic in England? Allerdings! Nach seiner Zeit beim BVB wagte der Europameister von 1996 den Sprung und kickte von Januar bis Juni 2002 ein Halbjahr für die Bolton Wanderers.
  • Michael Tarnat

    Michael Tarnat

    Mitläufer bei den Bayern oder Leitfigur bei Manchester City? Michael "Tanne" Tarnat entschied sich 2003 für die zweite Variante und ging mit David Seaman zu Kevin Keegan und den Skyblues. Zwar half der Deutsche dabei, den Abstieg zu verhindern, eine Zukunft auf der Insel hatte der Linksfuß allerdings nicht.
  • Jens Lehmann

    Jens Lehmann

    "Mad Jens" hütete den Kasten des Arsenal FC von 2003 bis 2008. Dabei war er schon in seiner Premierensaison ein echter Garant auf dem Weg zum Titel. Im selben Jahr gewann die Gunners mit ihm den Supercup, ein Jahr später auch noch den FA Cup.
  • Sergio Peter (M.)

    Sergio Peter (M.)

    Im deutschen Liga-Betrieb kann Sergio Peter kaum Nennenswertes aufweisen, auf der Insel bestritt der gebürtige Mannheimer ab 2005 allerdings 17 Erstligapartien für die Blackburn Rovers.
  • Michael Ballack

    Michael Ballack

    Vier Jahre lang trug der "Capitano" Michael Ballack von 2006 bis 2010 des Jersey der Blues aus London. Seine Bilanz: 105 Premier-League-Spiele, 17 Tore, eine Meisterschaft und insgesamt fünf Pokalsiege.
  • Steffan Wessels

    Steffan Wessels

    Nach den Stationen Bayern München und 1. FC Köln schloss sich Stefan Wessels 2007 dem FC Everton an, wo er fünfmal zwischen den Pfosten stand.
  • Savio Nsereko

    Savio Nsereko

    In Uganda geboren, legte der Deutsch-Afrikaner im Laufe seiner Karriere eine ausgiebige Europareise hin. Ein Halt war England, wo Savio Nsereko im Jahr 2009 für West Ham United spielte und es immerhin auf zehn Erstligaeinsätze brachte.
  • Lennard Sowah (l.)

    Lennard Sowah (l.)

    Der ehemalige DFB-U-Nationalspieler gehört sicher nicht zu den bekanntesten deutschen Kickern, Lennard Sowah bestritt 2010 aber fünf Premier-League-Partien für Portsmouth.
  • Jérôme Boateng

    Jérôme Boateng

    Noch bevor sich Jérôme Boateng in München zu einem der weltweit besten Innenverteidiger entwickelte, versucht er 2010/11 sein Glück bei Manchester City. Doch nach nur einer Saison und 16 Premier-League-Spielen ging es für ihn zurück nach Deutschland.
  • Per Mertesacker

    Per Mertesacker

    Der "Big Fucking German" hat sich seit seinem Wechsel auf die Insel im Sommer 2011 durch schnörkelloses Abwehrspiel das Vertrauen von Arsenal-Coach Arsène Wenger erarbeitet und ist aus dem Team der Gunners nicht mehr wegzudenken.
  • Gerhard Tremmel

    Gerhard Tremmel

    Mit 32 Jahren wagte Gerhard Tremmel 2011 den Schritt auf die Insel. Nicht nach England, sondern zu Swansea City nach Wales. Die Schwäne vertrauten dem deutschen Keeper und verhalfen ihm immerhin zu 29 Premier-League-Einsätzen.
  • Sascha Riether

    Sascha Riether

    Der Niederländer Martin Jol lotste Sascha Riether im Juli 2012 aus Köln nach Fulham. Zwei Jahre hielt es der Außenverteidiger bei den Cottagers aus. Dann ging es aus dem hektischen London zurück in den beschaulichen Breisgau.
  • Nick Proschwitz

    Nick Proschwitz

    Aus dem beschaulichen Paderborn wechselte Nick Proschwitz 2012 nach England. In Barnsley, Hull, Brentford und Coventry war er immer wieder Teil von Leihgeschäften. Das Resultat: zwei Erst- und 59 Zweitligaspiele.
  • Lukas Podolski

    Lukas Podolski

    Vom Rhein an die Isar, wieder zurück und weiter an die Themse - Lukas Podolski wechselte 2012 mit großen Vorschusslorbeeren nach London. Unumstrittener Stammspieler wurde er bei den Gunners jedoch nie. Nach einer gescheiterten Leihe zu Inter Mailand verabschiedete sich Poldi 2015 in Richtung Türkei.
  • Marko Marin

    Marko Marin

    2012 sicherte sich Chelsea die Dienste von Marko Marin. Als Megatalent gehandelt, konnte der Ex-Gladbacher die Erwartungen aber nicht erfüllen.
  • Samed Yeşil

    Samed Yeşil

    Warum Bayer Leverkusen Samed Yeşil im August 2012 nach Liverpool ziehen ließ, verstanden viele Experten nicht. Der gebürtige Düsseldorfer galt zu dieser Zeit als eines der größten deutschen Talente. Einige schwere Verletzungen verhinderten dann jedoch den schnellen Durchbruch bei den Reds.
  • Lewis Holtby

    Lewis Holtby

    Mit großer Vorfreude kam Lewis Holtby im Januar 2013 zu seinem selbsterklärten Lieblingsverein nach Tottenham. Einem Jahr zwischen Bank und Kurzeinsätzen folgte der Wechsel zu Fulham, anschließend die ganz kurze Rückkehr zu den Spurs, bevor sich der HSV im Sommer 2014 seine Dienste sicherte.
  • Serge Gnabry

    Serge Gnabry

    Aus der B-Jugend des VfB Stuttgart wechselte Serge Gnabry 2011 in die Nachwuchsakademie Arsenals. Sein erstes Premier-League-Spiel absolvierte der wendige Offensivmann im September 2013. Gnabry kehrte im Sommer 2016 nach Deutschland zurück und avancierte bei Werder Bremen zum A-Nationalspieler.
  • André Schürrle

    André Schürrle

    Eineinhalb Jahre dauerte das Gastspiel von André Schürrle in Chelsea (2013 bis Februar 2015). Mal schmorte er auf der Bank, mal war er der gefeierte Matchwinner. Das Hin und Her beendete der Wechsel zum VfL Wolfsburg im Winter 2014/2015.
  • Mesut Özil

    Mesut Özil

    Der Wechsel von Mesut Özil von Real Madrid zum Arsenal FC im Herbst 2013 löste ein wahres Beben aus. In London angekommen, zeigte der Edeltechniker sofort, warum die Gunners 50 Millionen Euro für seine Dienste zahlten.
  • Emre Can

    Emre Can

    In München für nicht gut genug befunden, in Leverkusen gereift und in Liverpool durchgestartet - Emre Can hat in seiner ersten Premier-League-Saison eine kometenhafte Entwicklung genommen und zählte bereits Ende 2014 zum Stammpersonal der Reds.
  • Philipp Wollscheid

    Philipp Wollscheid

    Nach siebeneinhalb Profijahren in Deutschland hatte Philipp Wollscheid genug. Der Innenverteidiger wechselte im Januar 2015 zu Stoke City. Nach 45 Liga-Einsätzen kehrte er leihweise nach Deutschland zurück. Beim VfL Wolfsburg spielt Wollscheid 2016/2017 allerdings kaum eine Rolle.
  • Bastian Schweinsteiger

    Bastian Schweinsteiger

    Nach 17 Jahren beim FC Bayern entschloss sich Bastian Schweinsteiger im Sommer 2015 für einen Wechsel zu Manchester United. Ohne ganz großen Erfolg: Inzwischen kickt der ehemalige DFB-Kapitän für Chicago Fire in der MLS.
  • Jan Kirchhoff

    Jan Kirchhoff

    In Mainz zum U-Nationalspieler gereift, bei Bayern und Schalke nicht sein Glück gefunden, versucht sich Jan Kirchhoff seit Januar 2016 in Sunderland.
  • Leroy Sané

    Leroy Sané

    Für eine Summe zwischen 45 und 50 Millionen Euro sicherte sich Manchester City 2016 die Dienste von Schalke-Eigengewächs Leroy Sané. Ablöse-Sphären, in die zuvor nur Mesut Özil vorstoßen konnte.
  • Loris Karius

    Loris Karius

    Ebenfalls 2016 wechselte Loris Karius vom FSV Mainz 05 auf die Insel. Der Keeper schloss sich Jürgen Klopp und dem FC Liverpool an.
  • Ron-Robert Zieler

    Ron-Robert Zieler

    Von Hannover 96 zog es den mehrfachen Nationalspieler 2016 zu Leicester City, das kurz zuvor sensationell die Meisterschaft in der Premier League feierte.
  • İlkay Gündoğan

    İlkay Gündoğan

    Nach der Saison 2015/2016 verließen gleich drei absolute Leistungsträger den BVB. Neben Mats Hummels (Bayern München) und Henrikh Mkhitaryan (Manchester United) entschied sich auch İlkay Gündoğan für neue Wege. Der Mittelfeldspieler wechselte zu Manchester City.
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