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90'
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Fazit:
Eintracht Braunschweig bleibt zum fünften Mal in Folge auswärts sieglos und unterliegt beim 1. FC Union Berlin 0:2 (0:0). Nach einer torlosen und eher ereignisarmen ersten Hälfte startete der zweite Durchgang fulminant mit Chancen auf beiden Seiten. Während Kumbela das Leder an den Pfosten jagte (52.), machte es Hedlund auf Seiten der Hausherren besser und vollstreckte zum 1:0 (56.). Das große Aufbäumen der Eintracht blieb daraufhin aus, stattdessen machte die Mannschaft von der Alten Försterei in der Schlussphase alles klar und stellte durch Daube auf 2:0 (82.). Dadurch setzt das Team von Jens Keller seinen Höhenflug fort und steht nur noch einen Punkt hinter dem Relegationsplatz. Braunschweig hingegen ist die Tabellenführung vorerst los und kann den VfB Stuttgart nicht von Platz Eins verdrängen. Nächste Woche reisen die Eisernen nach Heidenheim, während der BTSV Arminia Bielefeld empfängt. Das war es aus Köpenick, einen schönen Abend noch!
90'
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Spielende
90'
:
Union geht aufs Dritte. Naturgemäß wirft Braunschweig alles nach vorne, sodass die Eisernen in den drei Minuten Nachspielzeit viele Räume bekommen, diese aber nicht konsequent ausspielen können.
88'
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Der stärkste Unioner, Simon Hedlund, verabschiedet sich mit einem Tor und einem Assist in den Feierabend. Sichtbar ausgelaugt macht er Platz für Fabian Schönheim, der in den letzten Minuten noch etwas Einsatzzeit zugesprochen bekommt.
88'
:
Einwechslung bei 1. FC Union Berlin -> Fabian Schönheim
88'
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Auswechslung bei 1. FC Union Berlin -> Simon Hedlund
86'
:
Braunschweig packt die Brechstange aus. Was bleibt Lieberknecht auch anderes übrig, als alles nach vorne zu werfen: Gustav Valsvik ordnet sich vorne ein und soll die langen Bälle irgendwie verwerten.
86'
:
Einwechslung bei Eintracht Braunschweig -> Gustav Valsvik
86'
:
Auswechslung bei Eintracht Braunschweig -> Mirko Boland
84'
:
Wenn man die defensive Leistung der Berliner beobachtet, spricht aber mal gar nichts dafür, dass die Köpenicker diesen Vorsprung noch abgeben werden. Dadurch rutscht die Mannschaft von Jens Keller weiter an das Spitzentrio Stuttgart, Braunschweig und Hannover heran und rangiert nur noch einen Punkt hinter den 96ern.
82'
:
Tooor für 1. FC Union Berlin, 2:0 durch Dennis Daube
Daube besorgt die Entscheidung zu Gunsten Unions! Zunächst ist Hedlung nah an seinem zweiten Treffer des Tages, doch den Schuss des Torschützen zum 1:0 kann Jasmin Fejzić noch abwehren. Der Abpraller landet beim just eingewechselten Hosiner, der auf Hedlund weitergibt. Der Schwede hat auf engstem Raum kurz vor dem Kasten die Ruhe, auf den besser postierten Daube zu legen, der den Angriff mit seinem schnellen Umschaltspiel erst eingeleitet hatte. Der defensive Mittelfeldmann vollendet zu seinem ersten Saisontor!
80'
:
Gelbe Karte für Toni Leistner (1. FC Union Berlin)
Toni Leistner lässt sich zu einem taktischen Foul hinreißen. Nichts wildes, aber taktische Fouls ziehen nun mal eine Karte mit sich. Insofern kann Dingert gar nicht anders, als hier die zweite Karte der Begegnung zu zücken.
79'
:
Collin Quaner hat sich richtig aufgerieben, konnte sich gegen die Defensive der Eintracht aber nicht durchsetzen. In den letzten Minuten kommt der ehemalige Kölner Bundesliga-Kicker Philipp Hosiner auf das Feld.
79'
:
Einwechslung bei 1. FC Union Berlin -> Philipp Hosiner
79'
:
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin -> Collin Quaner
75'
:
Da waren es nur noch 15 und die Führung der an der Försterei beheimateten Berliner hat noch immer Bestand. Sollte es bei diesem Spielstand bleiben, wäre der VfB Stuttgart lachender Dritter und zumindest bis zum kommenden Spieltag mit zwei Punkten Vorsprung auf den BTSV Tabellenführer.
73'
:
Kurz vor dem Kroos-Wechsel hatte Onel Hernandez das Leder übrigens aus extrem spitzen Winkel nur haarscharf über den Querbalken gejagt - die Eintracht hat sich also auf keinen Fall aufgegeben, findet aber zu selten eine Lücke und kann ihr gefürchtetes Offensivspiel weiter nicht in voller Pracht zur Entfaltung bringen.
71'
:
Der Kapitän beendet das Match vorzeitig: Der erste Wechsel der Eisernen betrifft Felix Kross, der für den Sechser Stephan Fürstner das Grün verlässt. Letzterer ist vor allem für seine Fleißarbeit bekannt und soll Union in der Schlussphase zusätzliche Stabilität verleihen.
71'
:
Einwechslung bei 1. FC Union Berlin -> Stephan Fürstner
71'
:
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin -> Felix Kroos
68'
:
Eisern hat durch den Führungstreffer zusätzliche Stabilität gewonnen. Union stellte mit 16 Gegentoren nach 14 Spieltagen in dieser Spielzeit bereits den Vereinsrekord ein und hat die gleiche Bilanz wie 2003/2004 und 2013/2014 - es dürfte für Braunschweig also nicht einfacher werden, den Rückstand noch in einen Sieg umzuwandeln.
65'
:
Torsten Lieberknecht setzt ein deutliches Zeichen in der Coaching-Zone und wechselt mit Nik Omladič und Patrick Schönfeld zwei offensive Akteure ein - die Abwehr wird damit auf eine Viererkette umgestellt. Bringt das mehr Durchschlagskraft?
65'
:
Einwechslung bei Eintracht Braunschweig -> Patrick Schönfeld
65'
:
Auswechslung bei Eintracht Braunschweig -> Maximilian Sauer
65'
:
Einwechslung bei Eintracht Braunschweig -> Nik Omladič
65'
:
Auswechslung bei Eintracht Braunschweig -> Quirin Moll
64'
:
Sauer! Der 22-Jährige fasst sich aus der zweiten Reihe ein Herz und peilt die lange Ecke an - dankbar jedoch für Jakob Busk im Kasten der Köpenicker. Der Keeper kann zu einer Flugeinlage ansetzen und das Spielgerät herausfausten.
63'
:
Auf eine Antwort der Gäste warten wir noch. Natürlich wird es für die Niedersachsen nun schwer, die richtige Balance zwischen dem Drängen auf den Ausgleichstreffer und einer stabilen Defensive zu finden, doch die Lieberknecht-Mannschaft kann Offensive ja durchaus. 26 Tore in der laufenden Saison bedeuten schließlich Vereinsrekord.
60'
:
Gelbe Karte für Quirin Moll (Eintracht Braunschweig)
Nach exakt einer gespielten Stunde greift Dingert zum ersten Mal in die Brusttasche und verwarnt Quirin Moll. In einem fairen Spiel war der Verteidiger zu ungestüm in einen Zweikampf gerauscht und darf sich über die Karte nicht beschweren.
58'
:
Jetzt ist die Eintracht gefordert, eine Antwort zu geben. Das Match ist insgesamt offener geworden, beide Mannschaften bieten mehr Räume. Das verspricht etwas mehr Torraumszenen als noch vor dem Pausentee.
56'
:
Tooor für 1. FC Union Berlin, 1:0 durch Simon Hedlund
Ausgerechnet in der Drangphase der Gäste besorgt der Mann des ersten Durchgangs, Simon Hedlund, den Dosenöffner der Partie. Der Schwede steht am Ende einer schönen Kombinationskette: Kroos bedient zunächst Kreilach zentral an der Strafraumgrenze, von wo aus der Kroate durchsteckt auf den jungen Hedlund. Dieser scheint die Szene schon vertendelt zu haben, doch Decarli geht nicht intensiv genug in den Zweikampf, um ihn vom Abschluss abzuhalten. So kann er mit einer Körpertäuschung nach links ziehen und dann mit dem linken Schlappen ins lange Eck zielen - die Alte Försterei jubelt!
54'
:
Braunschweig wird stärker. Nyman wollte soeben Hernandez bedienen, sein feiner Pass erreicht den 23-Jährigen jedoch, als er aus dem Abseits kommt und die Situation wird abgepfiffen. Dennoch ist die Eintracht jetzt bemüht, dem Spiel etwas mehr Feuer zu verleihen.
52'
:
Auf der Gegenseite haut Kumbela das Leder an das Lattenkreuz. Der Toptorjäger der Eintracht ist bisher gar nicht zur Entfaltung gekommen, doch auf einmal hat er die Kugel am Fuß, zieht 18 Meter vor dem Tor parallel in die Mitte und sieht, dass kein Mitspieler mitkommt. Ansatzlos zwirbelt er das Spielgerät in seinem 100. Zweitligaspiel auf den Kasten, trifft aber nur das Aluminium. Dickste Chance des BTSV!
51'
:
Huihuihui! Steven Skrzybski taucht ganz alleine im Strafraum auf, nachdem Simon Hedlund einen feinen Pass aus dem Ärmel geschüttelt hatte. Am Fünfmetereck eilt Saulo Decarli gerade noch rechtzeitig herbei, um den Abschluss und damit mit ziemlicher Sicherheit den Treffer zu verhindern.
49'
:
Nyman! Der Schwede steht genau richtig, als Reichel von links außen eine flache Hereingabe in die Mitte schlägt und der Abpraller am zweiten Pfosten landet, doch der Schuss des 24-Jährigen aus gut 12 Metern wird so gerade noch geblockt.
47'
:
Wie im ersten Durchgang entsteht erste latente Gefahr nach einem Daube-Freistoß. In der Mitte steigt jedoch die Braunschweiger Hintermannschaft am Höchsten und befördert das Spielgerät mit Köpfchen aus der Gefahrenzone.
46'
:
Weiter geht es! Ohne personelle Veränderungen starten die Teams in den zweiten Durchgang.
46'
:
Anpfiff 2. Halbzeit
45'
:
Halbzeitfazit:
Das Topspiel des 15. Zweitliga-Spieltags geht torlos in die Kabinen. Zwischen Union Berlin und Eintracht Braunschweig steht es nach 45 absolvierten Minuten 0:0, wobei es trotz fehlender Tore ein packendes Match ist. Beide Teams zeigen, warum sie so gut dastehen und gehen mit viel Einsatz und Wille an die Sache. Jeder Zweikampf, jeder Zentimeter des Bodens werden konzentriert und intensiv angenommen. Dadurch hängen die offensiven Quaner und Skrzybski auf Seiten Berlins sowie Kumbela bei der Eintracht zwar noch wirkungslos im Raum, doch ein Treffer scheint in beide Richtungen zu jeder Zeit möglich. Dieses Match verspricht spannende weitere 45 Minuten – wir freuen uns drauf, bis gleich!
45'
:
Ende 1. Halbzeit
45'
:
Eine Minute kriegen wir Zuschlag!
44'
:
Es sieht nicht danach aus, als würde sich vor dem Kabinengang noch so etwas wie Gefahr entwickeln. Beide Mannschaften spielen nicht mehr mit vollem Risiko und bereiten sich offenbar bereits auf den Gang in die warmen Katakomben vor.
42'
:
Braunschweig schickt sich an, die letzten Minuten wieder etwas stabiler zu gestalten und wirkt in seinen Ballbesitzphasen sicherer. Das Zusammenspiel im berühmten letzten Drittel funktioniert aber noch nicht.
40'
:
Die letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs laufen. Passiert noch etwas vor dem Pausentee?
38'
:
Jetzt mal die Eintracht! Onel Hernandez spielt ebenfalls seine Schnelligkeit aus, muss am Timing seiner Hereingaben aber noch feilen. Die erste Annäherung in die Box gerät zu kurz, die zweite unmittelbar danach viel zu lang. Dennoch: Solche Entlastungsangriffe sind aus Sicht der Blau-Gelben in dieser Spielphase ganz wichtig.
36'
:
Bei den Gastgebern geht fast alles über Simon Hedlund. Der Schwede beackert seinen linken Flügel unermüdlich und stellt Gegenspieler Phil Ofosu-Ayeh vor allem was das Tempo angeht in den Schatten. Braunschweig hat die Spielkontrolle, die es zu Beginn des Matches noch inne hatte, längst abgegeben.
33'
:
Die Eisernen haben sich etwas vorgenommen und werden mit laufender Spieldauer immer gefährlicher. Die Köpenicker werden mit jeder Spielminute aggressiver und kaufen Braunschweig den Schneid ab. Die Eintracht findet sich hauptsächlich in der Defensive wieder.
31'
:
Eine halbe Stunde ist absolviert und die Fans an der Alten Försterei bekommen ein intensiv geführtes und von Zweikämpfen dominiertes Match zu sehen. Die beste Chance hatte soeben die Mannschaft von Jens Keller, ansonsten bleiben Strafraumszenen weiterhin eher selten. Was passiert noch in der Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs?
29'
:
Union vergibt die Riesenchance. Da lag der Führungstreffer in der Luft! Damir Kreilach marschiert nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte durch das Mittelfeld und gibt nach links heraus auf Simon Hedlund, der im richtigen Moment mit No-Look-Pass zurück auf den Kroaten gibt. Dieser hebt am Fünfmeterraum den Kopf und gibt flach in die Mitte. Dort ist ein Braunschweiger zunächst dazwischen, doch der zweite Ball landet bei Felix Kroos. Dieser hat nicht bemerkt, dass er durchaus Zeit und Platz hatte, sich noch einmal zu drehen und versucht es artistisch mit einem Hacken-Tor - diese Kugel ist jedoch zu harmlos, um Jasmin Fejzić im Kasten des BTSV zu überwinden.
27'
:
Das war mal ein schöner Spielzug. Mit vielen kleinen Pässen über rechts kommen die Gastgeber an die Torauslinie, doch Simon Hedlungs Hereingabe findet in der Mitte keinen Abnehmer. Der Ansatz war dennoch sehenswert.
25'
:
Durch ihr laufintensives Spiel gewinnen die Braunschweiger viele Bälle im Mittelfeld, wissen dann aber nichts damit anzufangen und geben das Leder bei eigenen Bällen in die Spitze schnell wieder ab. Das Pressing der Gäste ist stark, doch bei eigenem Ballbesitz muss sich die Lieberknecht-Truppe steigern, will sie am heutigen Abend die Tabellenführung zurückholen.
22'
:
So intensiv und temporeich das Spiel auch begann, so wenig Highlights hat es bis hierher parat. Weil sich beide Mannschaften nicht einen Zentimeter des Grüns schenken, bleiben Torabschlüsse sowie Gefahr für die Torhüter eine Rarität.
20'
:
Domi Kumbela, mit neun Toren und drei Vorlagen einer der stärksten Angreifer der Liga, bekommen die Köpenicker bis dato gut in den Griff. Vom Stürmer ist in den ersten 20 Minuten noch nichts zu sehen. Unions Defensive macht einen guten Job.
18'
:
Toni Leistner mit Köpfchen! Der aufgerückte Abwehrspieler hat bei Standardsituationen zu viel Platz und kann eine Kroos-Ecke mit wuchtigem Stoß in Richtung des Gehäuses abrunden. Allerdings geht sein Versuch knapp einen Meter über den Querbalken.
16'
:
Derweil ist Kreilach zurück auf dem Feld. Der ehemalige Eisern-Kapitän scheint doch weiter machen zu können. Union ist wieder komplett.
15'
:
In Unterzahl schwimmt Union zum ersten Mal und muss zusehen, wie Onel Hernandez über halbrechts alleine in den Strafraum eindringt. Mit viel Dusel können sich die Hauptstädter aber aus der Drucksituation befreien.
14'
:
Damir Kreilach hat es im Zweikampf erwischt. Der Kroate bekommt im Duell mit Mirko Boland einen Stollen ins Gesicht und muss blutend vom Feld gebracht werden. Zwar steht er mittlerweile wieder, noch aber scheint umklar, ob der Mittelfeldmann weiter machen kann.
13'
:
Doch Pressing kann auch die Eintracht! Die Blau-Weißen knöpfen sich Felix Kroos an der Mittellinie vor und zeigen dem Kapitän der Köpenicker mal, dass sie sich ebenfalls nicht verstecken werden.
12'
:
Union steht extrem hoch und beginnt mit dem Anlaufen bereits in der Hälfte der Blau-Weißen. Damit kann sich Braunschweig noch nicht so recht anfreunden, hat keinen Raum, den Ball anzunehmen und versucht es mit langen Bällen. Allerdings findet der BTSV auch damit bisher nicht das Ziel.
10'
:
Für die ganz großen Aktionen reicht es aber noch nicht. Die ersten zehn Minuten werden zwar intensiv wie temporeich geführt und sehen ansehnlich aus, Strafraumszenen bleiben aber eine Seltenheit. Dazu fehlt es noch an Ideen, dem Pressing des Gegners jeweils etwas entgegenzusetzen.
8'
:
Beide Mannschaften nehmen in der Anfangsphase viele Wege auf sich, um die Kombinationsmaschine des Gegners jeweils nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Befindet sich der Ball in den eigenen Reihen, soll es hingegen ganz schnell gehen. Da deutet sich bereits ein offenes Visier an.
6'
:
Das Match dürfte aus Zuschauersicht übrigens richtig interessant werden, denn Fans kommen bei Duellen zwischen Union und Eintracht in der Regel immer auf ihre Kosten: In den jüngsten zwölf Begegnungen fielen insgesamt 39 Treffer.
4'
:
Jetzt wagt sich auch die Lieberknecht-Elf nach vorne. Ken Reichel zündet auf dem linken Flügel den Turbo und entwischt der gesamten Berliner Hintermannschaft, kann aber keine Flanke in die Mitte schlagen, weil er noch abgedrängt wird.
3'
:
Eine personelle Änderung nehmen die Gäste vor. Phil Ofosu-Ayeh darf sich heute von Beginn an beweisen. Für ihn nimmt Nik Omladič auf der Bank Platz. Damit hat Torsten Lieberknecht eine starke Alternative mehr, die er von der Bank bringen kann.
2'
:
Und die Roten setzen per Standard das erste Ausrufezeichen! Dennis Daube schlägt einen Freistoß an den Strafraum, den Toni Leistner aber nicht kontrollieren kann, weil er noch rechtzeitig gestört wird. Die anschließende Ecke nimmt Jasmin Fejzić auf - Durchatmen auf Seiten der Löwen ist angesagt.
2'
:
In Sachen Personalien ist die Geschichte der Köpenicker eine kurze: Jens Keller sieht nach dem starken Auftritt in Sandhausen keine Notwendigkeit, an seiner Startelf zu basteln und schickt die gleiche Elf auf das Grün.
1'
:
Hinein ins Match! Union hat das Match soeben von rechts nach links eröffnet. Die Hausherren treten ganz in Rot an, die Gäste haben sich die klassischen Blau-Gelben Jerseys übergestreift.
1'
:
Spielbeginn
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Und dann schweigt das Stadion noch einmal: Die Teams gedenken mit einer Schweigeminute den Verstorbenen des Flugzeugunglücks von Kolumbien. Danach werden sich die Kapitäne Felix Kroos und Marcel Correia zur Seitenwahl bereit machen.
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Bei knackig-eisigen Temperaturen stimmt sich die Alte Försterei singend und hüpfend auf das Duell ein. In wenigen Minuten rollt hier die Kugel! Wir hoffen auf einen heißen Tanz und wünschen viel Spaß!
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Schiedsrichter Christian Dingert führt durch das Match. Der Diplom-Verwaltungswirt pfeift seit 2002 für den Deutschen Fußballbund und seit 2013 sogar international für die FIFA. Rafael Foltyn und Jonas Weickenmeier werden an den Seitenlinien assistieren. Vierter Offizieller ist Marcel Schütz. Übrigens war Dingert bei 14 Begegnungen der Blau-Gelben verantwortlicher Referee, keine davon konnten die Eintracht-Profis siegreich bestreiten. Endet diese Serie in Berlin?
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Der Fußballmeister von 1967 kassierte an der Alten Försterei zuletzt zwei Niederlagen (0:2 und 1:3), reist diesmal aber mit großem Selbstbewusstsein in die Hauptstadt. Immerhin sind bereits 30 Punkte eingefahren, der 2:1-Erfolg über den TSV 1860 München gab zudem noch einmal Aufschwung. "Die Punkteausbeute ist zu diesem Zeitpunkt schon eine Wucht", freut sich Trainer Lieberknecht. Der Pfälzer weiß indes, dass auf seine Mannschaft eines "der schwersten Auswärtsspiele überhaupt" wartet. "Union ist sehr variabel aufgestellt. Die Handschrift von Jens Keller ist klar zu erkennen. Sie pressen sehr früh und attackieren den Gegner sehr hoch", so der 43-Jährige weiter. Ausgerufenes Ziel ist aber unabhängig vom Gegner, das nächste Kapitel aufzuschlagen und den vierten Sieg in Folge einzufahren. "Wir sind seit drei Spielen ungeschlagen, diese Serie wollen wir ausbauen", sagte Lieberknecht.
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Für die Eintracht kann es nur um eines gehen – sich die Tabellenführung vom VfB Stuttgart zurückzuholen. Durch den Kantererfolg vom Wochenende sind die Schwaben vorübergehend am BTSV vorbeigezogen, wobei die Löwen mit einem Erfolg in der Fremde den begehrten Platz an der Sonne zurückerobern würden. Das Team von Torsten Lieberknecht hat die letzten drei Spiele nicht verloren und ist vor allem für die starke Offensive bekannt.
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Der so erfolgreiche Cheftrainer weiß um das schnelle Umschaltspiel der Abendgäste und hofft darauf, die Braunschweiger an ihrem Schwachpunkt zu erwischen: In der Fremde traten die Löwen bereits sechs Mal an, wobei sie nur acht von möglichen 18 Punkten holten. Dennoch kein Grund, den ehemaligen Bundesligisten zu unterschätzen. "Der BTSV geht den zweiten Bällen besonders nach. Sie variieren taktisch, aber das können wir ja auch. Für Braunschweig wird es ein schweres Spiel, weil wir unsere Fans im Rücken haben."
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Im siebten Heimspiel der Saison wird deshalb ein Dreier als klares Ziel ausgegeben. "Wir wollen zuhause gegen alle Mannschaften gewinnen, somit natürlich auch gegen den Tabellenführer. Am Montag wollen wir Gas geben und den Abstand verringern", gibt sich Cheftrainer Jens Keller kämpferisch. Dabei können die Köpenicker auf große Teile ihres Kaders zurückgreifen. "Bis auf Benny Köhler haben alle am Mannschaftstraining teilgenommen. Nur Rafael Korte mit seiner gebrochenen Nase musste noch etwas aufpassen", fasst Keller zusammen.
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Zumal Union sich jüngst aus der kleinen sportlichen Talfahrt hinausgearbeitet hat. Zuletzt wirkten die Berliner auf Grund des Ausscheidens im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund und nur einem Punkt in der Liga aus vier Spielen etwas von der Rolle, kamen nach dem Remis gegen den VfB Stuttgart aber beim SV Sandhausen am letzten Spieltag zum viel umjubelten Auswärtserfolg. Felix Kroos markierte mit sehenswertem Volleyschuss den einzigen Treffer des Tages. Dank des Sieges in der Fremde hält Eisern den Anschluss an die Aufstiegsränge und könnte der Spitzengruppe durch einen Heimsieg noch stärker auf die Pelle rücken.
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Wenn der Tabellenfünfte den Zweiten empfängt, beide Mannschaften richtig im Saft sind und aktuell jeweils die zweitbeste Zweitligasaison in ihrer Vereinsgeschichte spielen, dann ist das Duell ohne Zweifel ein Spitzenspiel. Sind die Kontrahenten zudem noch traditionsreiche Klubs, die sich mit den Siegen in direkten Duellen regelmäßig abwechseln, dann allemal. Findet das Spektakel zudem in einem stimmungsvollen wie ehrwürdigen Stadion statt, sind die Voraussetzungen perfekt. Deshalb dürfen wir am heutigen Abend zwischen dem 1. FC Union Berlin und Eintracht Braunschweig einen richtig heißen Tanz erwarten.
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Guten Abend und ein herzliches Willkommen zum Abschluss des 15. Spieltages in der Zweiten Liga, der an der Alten Försterei ausgetragen wird. Dort empfängt Union Berlin um 20:15 die Braunschweiger Eintracht.
2. Bundesliga
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Scorer

#SpielernamePunkteToreAssists
1Guido Burgstaller1. FC Nürnberg12120
2Simon TeroddeVfB Stuttgart11101
3Domi KumbelaEintracht Braunschweig1192
4Andrew WootenSV Sandhausen1183
5Marc Schnatterer1. FC Heidenheim 18461156