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Highlights
Tore
90'
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Fazit:
Der 1. FC Union Berlin stürmt auf den zweiten Rang der 2. Bundesliga. Die Köpenicker schlagen den FC St. Pauli 2:0 (2:0) und machen es sich im Tableau nach vier Siegen in Folge hinter Eintracht Braunschweig bequem. Mit einer taktisch guten Mannschaftsleistung, fleißigen Außenspielern und einem bissigen, gut funktionierenden Pressing erzwangen die Hauptstädter im ersten Durchgang individuelle Fehler der Gäste, die sie dann eiskalt ausnutzten und den Weg zum Erfolg ebneten. Mit dem 2:0 im Rücken gingen die Gastgeber die zweite Halbzeit an und ließen Pauli gewähren; den Gästen waren Mut und Einsatzbereitschaft nach dem Seitenwechsel nicht abzusprechen, doch der Mannschaft von Ewald Lienen fehlte es an Durchschlagskraft. Wieder einmal belohnte sie sich für ihr Engagement nicht. So stehen die Hamburger weiter unter drin, während die Euphorie in Berlin immer größer wird. Mit dem Flutlichtspiel endet auch der siebte Spieltag in der Zweiten Liga – einen schönen Abend noch!
90'
:
Spielende
90'
:
Gelbe Karte für Waldemar Sobota (FC St. Pauli)
Ausdruck der Paulianer Verzweiflung ist diese unnötige Karte für Waldemar Sobota. Der Pole geht mit gestrecktem Bein in Stephan Fürstner und muss sich über die Verwarnung nicht beschweren.
89'
:
Die Stimmung in Köpenick ist prächtig. Die Heimfans stimmen sich auf die Feierei bei Abpfiff und das Erklimmen des zweiten Tabellenplatzes ein. Pauli hat auch eingesehen, dass die Niederlage nicht mehr abzuwenden ist und drängt nicht mehr allzu stark nach vorne.
86'
:
Letzter Wechsel der Hausherren: Kenny Redondo hatte sich an den Oberschenkel gefasst und den Wechselwunsch geäußert. Hoffentlich hat er sich keine schlimmere Verletzung zugezogen. Auf den letzten Metern ist nun Eroll Zejnullahu dabei.
86'
:
Einwechslung bei 1. FC Union Berlin -> Eroll Zejnullahu
86'
:
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin -> Kenny Redondo
86'
:
Und dann läutet der beste Hamburger fast das 0:3 ein. Wie im ersten Durchgang ist ein technischer Fehler Ausgangspunkt: Sobota lädt Nehrig zum Vorstoß ein, doch der Joker zielt zu zentral auf Himmelmann und kann die Einladung nicht zur endgültigen Entscheidung verwerten.
84'
:
Wir läuten die Schlussphase ein! Nach aufregender erster und ausgeglichener zweiten Hälfte mit weniger Höhepunkten hat sich St. Pauli noch immer nicht aufgegeben, kommt aber selten zum Abschluss. Wenn der schnelle Anschluss gelingt, ist hier aber noch gar nichts gegessen.
81'
:
...Hedenstad übernimmt, wuchtet das Spielgerät aber zu unplatziert auf den Kasten. Busk hätte gar nicht eingreifen müssen, klärt das Spielgerät aber dennoch zur Ecke, welche für keine Gefahr sorgt. Den Hamburgern läuft die Zeit davon.
81'
:
Das könnte gefährlich werden! Parensen legt Nehrig zentral vor dem Kasten und riskiert eine gute Freistoßsituation für den FCSP...
80'
:
Wenn es beim Heimerfolg bleibt, steht für die Eisernen nicht nur der vierte Dreier in Folge zu Buche, sondern auch der Sprung auf Tabellenplatz Zwei hinter Eintracht Braunschweig. Damit wäre der schleppende Auftakt ein für alle Mal vergessen gemacht.
78'
:
Auch wenn dem FC St. Pauli der Wille nicht abzusprechen ist, sieht es derzeit nicht nach einer Schlussoffensive der Gäste aus. Zu selten tauchen die Gäste wirklich gefährlich vor Busk auf. Die mitgereisten Fans, die hinter dem Berliner Tor stehen, glauben aber noch fest an eine Aufholjagd und peitschen das Team in ihre Richtung.
76'
:
Beim genesenen Kapitän Felix Kroos reicht die Luft noch nicht für die volle Distanz - er reicht die Binde an Steven Skrzybski weiter. Für Kroos darf Michael Parensen die Begegnung in der Schlussphase mit gestalten.
76'
:
Einwechslung bei 1. FC Union Berlin -> Michael Parensen
76'
:
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin -> Felix Kroos
74'
:
Wenn der FC St. Pauli noch einmal rankommen will, wird es langsam Zeit. Duksch verpasst einen Kopfball nach einer Ecke knapp - alle Offensivaktionen der Hamburger wirken weiterhin halbgar, bringen die Köpenicker nicht ernsthaft in Verlegenheit.
72'
:
Das hätte das 3:0 sein können. Simon Hedlund kommt kurz nach seiner Einwechslung am langen Pfosten zum Kopfball, nachdem ein Redondo-Schuss abgefälscht wurde und nimmt das Spielgerät mit dem Kopf ab. Der Ball war gefährlich, landet letztlich aber auf dem Tor.
70'
:
Das Wechselkontingent der Gäste ist bereits zwanzig Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit erschöpft. Ewald Lienen schmeißt Cenk Şahin auf das Grün, Jan-Philipp Kalla verlässt das Spielfeld für den 22-Jährigen Türken.
70'
:
Einwechslung bei FC St. Pauli -> Cenk Şahin
70'
:
Auswechslung bei FC St. Pauli -> Jan-Philipp Kalla
69'
:
Mit dem Wechsel setzt Jens Keller auch das Zeichen, weiter offensiv agieren zu wollen. In dieser Phase des Spiels ziehen sich die Berliner zu weit zurück und werden passiver. Dem will der Trainer wohl entgegenwirken.
67'
:
Dank Quaners Verletzung war Philipp Hosiner heute in die Startelf gerutscht und zahlte das Vertrauen direkt mit gutem Auftreten sowie dem Führungstreffer zurück. Nun wird er von Neuzugang Simon Hedlund, einem schnellen Flügelspieler, ersetzt.
67'
:
Einwechslung bei 1. FC Union Berlin -> Simon Hedlund
67'
:
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin -> Philipp Hosiner
65'
:
Gelbe Karte für Philipp Ziereis (FC St. Pauli)
Im Laufduell mit Steven Skrzybski fährt Philipp Ziereis den Arm aus und kassiert die erste Gelbe Karte in einem insgesamt fairen Spiel. Da der Zweikampf weit genug vor dem eigenen Kasten stattfand, ist Gelb auch die richtige Karte. Gut gesehen vom Schiedsrichter.
64'
:
Die Abschlüsse des FCSP mehren sich: Duksch und Bouhaddouz versuchen es ebenfalls kurz nacheinander aus der Distanz, verfehlen das Gehäuse jedoch. Pauli arbeitet sich an den ersten Treffer heran. Für die Spannung des Spiels wäre ein schneller Anschluss durchaus förderlich.
61'
:
Kaum sagt man es! Der eingewechselte Aziz Bouhaddouz bringt sein ganzes Tempo ein und lässt Steven Skrzybski auf Höhe der rechten Eckfahne alt aussehen. Sein Schuss ist jedoch aus zu spitzem Winkel angesetzt, sodass Jakob Busk klären kann.
60'
:
Das Spiel hat nun weniger Höhepunkte zu bieten als der erste Durchgang. Pauli konnte seine Fehler im Spielaufbau bisher abstellen und gewinnt zunehmend Sicherheit. Nach vorne bleiben die Gäste aber viel zu harmlos. So sind Torszenen oder gar Abschlüsse eine Seltenheit.
58'
:
Zumindest die Ballbesitzphasen des Kultklubs vom Kiez mehren sich: Die Gäste bekommen ihr Passspiel besser aufgezogen und nehmen die Zweikämpfe an. Zu mehr reicht es jedoch noch nicht.
56'
:
Mit viel Geduld gehen die Berliner das Aufbauspiel an: Die Gastgeber pressen früh, ohne dabei überhastet zu agieren und mit viel Verständnis für den Raum. Wenn sie erkennen, dass sich keine Möglichkeit ergibt, ziehen sie sich im Kollektiv zurück und ermöglichen Pauli so keine Möglichkeit zu Kontern.
54'
:
Das Bild bleibt das Gleiche: Berlin ist die spielbestimmende Mannschaft, Pauli rennt in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel nur hinterher. Jetzt gibt es immerhin mal Eckball für die Gäste, doch diese setzt Bernd Nehrig mit dem Kopf neben den kurzen Pfosten. Keine Gefahr für den Kasten Unions.
52'
:
Es bleibt bei der Idee! Weiter hat Berlin mehr vom Spiel. Diesmal wird der Angriff über rechts vorgetragen. Der aufgerückte Trimmel wird von Skrzybski bedient und will nach einem Kontakt direkt zurückgeben auf den in den Strafraum gestarteten Trimmel. Diesen Braten hat Pauli aber schon gerochen und klärt.
50'
:
Hosiner vergibt das 3:0! Nach starkem Laufvweg stürmt der Österreicher alleine auf den Kasten von Robin Himmelmann zu, schließt aber bereits nach dem ersten Ballkontakt ab und verzieht. Wäre der Torschütze zum 1:0 da noch ein paar Meter in die Box gegangen, hätte sich eine bessere Position ergeben.
48'
:
Die erste Aktion gehört dem Gastgeber, doch der FCSP kann mit einer guten Portion Glück im Rücken klären. Nach einer Hereingabe von rechts rutschen mehrere Hamburger im Strafraum weg, kriegen die Pille aber dennoch geklärt und verhindern Unions erste dicke Chance seit dem Seitenwechsel.
46'
:
Ewald Lienen reagiert auf den Spielverlauf und wechselt zur zweiten Halbzeit doppelt. Maurice Litka und Christopher Avevor, die mit ihren Fehlern jeweils die Treffer der Hauptstädter einleiteten, bleiben in der Kabine. Stattdessen sind nun Aziz Bouhaddouz und Bernd Nehrig auf dem Feld – gelingt mit ihnen das Comeback?
46'
:
Einwechslung bei FC St. Pauli -> Aziz Bouhaddouz
46'
:
Auswechslung bei FC St. Pauli -> Maurice Litka
46'
:
Einwechslung bei FC St. Pauli -> Bernd Nehrig
46'
:
Auswechslung bei FC St. Pauli -> Christopher Avevor
46'
:
Weiter geht es An der Alten Försterei – schafft der FC St. Pauli noch das Comeback oder fahren die Eisernen den vierten Sieg in Folge ein?
46'
:
Anpfiff 2. Halbzeit
45'
:
Halbzeitfazit:
Nach 45 absolvierten Minuten führt der 1. FC Union Berlin mit 2:0 über den FC St. Pauli: Philipp Hosiner (12.) und Kenny Redondo (42.) sorgten am Anfang und am Ende der ersten Halbzeit für die nun komfortable Führung des Gastgebers, die die insgesamt cleverer agierende Mannschaft stellen. Auch wenn der FCSP ähnlich viele Spielanteile verzeichnen konnte, stellte er sich im Defensivverbund zu fahrlässig an und lud die Köpenicker mit einfachen Ballverlusten zum Kontern ein. Das nutzten die Hauptstädter bei beiden Treffern eiskalt aus und ließen auf der Gegenseite kaum gefährliche Aktionen rund um den eigenen Kasten zu. So ergibt sich eine verdiente und souveräne Führung der Berliner, die nach der schwankenden Leistung in Würzburg mit gutem Mannschaftsfußball antworten; Pauli hingegen hat noch mächtig Luft nach oben. Bis gleich!
45'
:
Ende 1. Halbzeit
44'
:
Ausgangspunkt des zweiten Gegentreffers war der Ballverlust von Christopher Avevor im Spielaufbau, der die Gastgeber zum schnellen Vordringen einlud. Damit bringt sich Pauli kurz vor der Halbzeit um die Früchte seiner gesteigerten Leistung und muss statt eines eigenen Treffers das 0:2 hinnehmen.
42'
:
Tooor für 1. FC Union Berlin, 2:0 durch Kenny Redondo
Nein - stattdessen setzt Union noch einen drauf! Wieder ist ein Aussetzer in der Defensive der Gäste der ausschlaggebende Punkt. Kapitän Sobiech klärt erst klasse gegen Hosiner, der nach einer Kroos-Eröffnung alleine auf den Kasten zugelaufen war, lässt sich die Murmel dann aber im eigenen Strafraum von Kenny Redondo abluchsen. Dieser bedankt sich und markiert seinen ersten Heimtreffer für die Eisernen ins lange Eck.
41'
:
Die Schlussphase des ersten Durchgangs ist angebrochen. Auch wenn Torchancen seit der Anfangsphase eher selten vorkamen, erleben die Zuschauer eine höchst intensiv geführte Begegnung, in der die Gastgeber durch den frühen Treffer von Hosiner die Nase vorn haben. Mittlerweile sind die Gäste aber besser im Spiel - gelingt den Paulianern noch vor der Halbzeit der Ausgleich?
38'
:
Hui! Felix Kroos hebt die Murmel von der Strafraumgrenze elegant ins Zentrum, wo Vorlagengeber Kenny Redondo eingelaufen war. Da er etwas zu spät kommt, nimmt er die Kugel kurz vor der Torauslinie mit der Außenseite an, kann sie dadurch aber nicht kontrollieren. Robin Himmelmann ist hellwach und schnappt sich das Leder.
36'
:
Zehn Minuten vor der Pause ist der FCSP aber besser im Spiel. Die Gäste nehmen die Zweikämpfe an, tauschen ständig die Positionen und setzen aus allen Lagen zum Schuss an. Offenbar mussten sich die Kicker vom Hamburger Kiez erst schütteln, um den Rückstand zu verarbeiten.
34'
:
Wieder so ein weiter Diagonallball von Fürstner, der Kreilach auf dem linken Flügel findet. In Nähe der Eckfahne verliert der 27-Jährige die Kugel jedoch und kann kein Kapital aus der schönen Eröffnung schlagen. Immerhin kann Union den Gegenangriff der Gäste im Keim ersticken und fängt sich keinen Konter.
32'
:
So bedarf es einer Einzelaktion, um Jakob Busk erstmals richtig zu prüfen. Auf der linken Seite setzt sich der bisher blasse Marvin Duksch durch und zieht ansatzlos ab. Seinen zentral auf den Kasten gezogenen Schuss lenkt der Keeper der Köpenicker über die Latte; die folgende Ecke klärt das Berliner Kollektiv.
31'
:
Nach furiosem Beginn hängt das Spiel etwas durch. Union kann einzelne Nadelstiche setzen und hält sich ansonsten bedeckt, wird von den Gästen aber nicht ernsthaft gefordert. Sobota und Hedenstadt versuchen es gerade einmal mit Tempo und einem schnellen Doppelpass - auch wenn da noch ein Berliner Bein dazwischen war, ehe Hedenstadt aus dem Strafraum heraus zum Abschluss kommt, war das der Ansatz, den der FCSP insgesamt zu wenig zeigt.
30'
:
Die Außenspieler Jan-Philipp Kalla und Maurice Litka laufen, was das Zeug hält und beackern die Flügel im System des FC St. Pauli. Allerdings werden sie zu wenig eingebunden, das Spiel der Gäste endet zu oft ohne Ergebnis in der Zentrale.
28'
:
Die Köpenicker dosieren ihre Angriffe. Wenn sie aber einmal durchkommen, geht direkt ein Raunen durchs Stadion. Diesmal will Torschütze Hosiner im Strafraum einen abgefälschten Ball aus der Luft pflücken, hat aber eine Schuhgröße zu kleine Füße und verpasst die Murmel haarscharf. Das wäre gefährlich geworden.
26'
:
Da ist kein Durchkommen: Union steht sicher in der Defensive und kann Paulis mit zu wenig Tempo anlaufende Aktionen im Keim ersticken. Den Gästen fehlt es an Durchschlagskraft.
25'
:
Nach 25 absolvierten Minuten ist der Gastgeber tonangebend. Dabei sah es zunächst nicht aus: Die Gäste begannen mutig, wurden beim frühen Gegentreffer aber kalt erwischt und wirken seither verdaddelt. Berlin hingegen macht das souverän und denkt nicht daran, von seiner vom Pressing gespielten Spielidee abzurücken.
23'
:
Allerdings setzen die Eisernen sofort nach und beginnen am Strafraum der Gäste mit dem Pressing, ohne dabei unfair zu Werke zu gehen oder sich von Kontern überrumpeln zu lassen. Die Gastgeber verdienen sich den Vorsprung im Nachgang.
21'
:
Torschüzte Hosiner wird von Buchtmann im Mittelfeld mit der Hüfte gelegt und bekommt dafür einen Freistoß zugesprochen. Doch die Gastgeber können den ruhenden Ball nicht nutzen, wollen die Situation flach ausspielen und scheitern an der FCSP-Abwehr.
19'
:
Christopher Buchtmann versucht es mit einer Hereingabe aus dem Halbfeld, doch dort sind nur Eiserne, die aktiv zum Kopfball hochgehen und das Spielgerät aus der Gefahrenzone bugsieren. Bei den Angriffsbemühungen der Gäste fehlt es an klarer Struktur.
17'
:
Union ist durch den Führungstreffer weiter gestärkt. Bis vor wenigen Minuten sah es so aus, als fehle den Berlinern das Mittel gegen kompakt agierende Paulianer. Nur einmal fanden die Gastgeber eine Lücke im Verbund des FCSP - und nutzten diese direkt aus. Das gibt natürlich Rückenwind.
15'
:
St. Pauli ist nicht unbedingt einen Treffer schlechter, darf den Gegentreffer aber niemals so kassieren. Angefangen vom Ballverlust am Mittelkreis bis zum völlig blanken Hosiner passte das Rückzugsverhalten der Hamburger gar nicht. Da haben sie es den Eisernen verdammt einfach gemacht.
12'
:
Tooor für 1. FC Union Berlin, 1:0 durch Philipp Hosiner
Kurz darauf macht es Union besser und geht durch Philipp Hosiner in Führung! Der ehemalige Kölner und Bochumer läuft nach einem vermeidbaren Ballverlust von Maurice Litka die Außenlinie entlang und wird auf Höhe des Strafraums von Kenny Redondo, der von Christopher Avevor unbewacht ist, mustergültig bedient. Völlig ohne Gegenspieler hat er keine Probleme, das Spielgerät ins lange Eck zu schieben.
12'
:
Die erste richtig dicke Chance gehört dem Gastgeber: Nach einem schön geschlagenen Diagonalball auf den rechten Flügel setzt der aufgerückte Trimmel zur Flanke an. Die Hereingabe des Rechtsverteidigers findet Steven Skrzybski, der vom Fünfer die Murmel knapp über das Aluminium setzt.
10'
:
Binnen weniger Sekunden versuchen beide Mannschaften, von eigenen Strafraum an den gegnerischen zu gelangen und gehen die Begegnung mit viel Tempo an. Die Fans quittieren den guten Beginn auf beiden Seiten mit unermüdlichen Gesängen.
8'
:
Von der Tabelle her ist der Favorit heute schnell ausgemacht: Der 1. FC Union hat bereits mehr als doppelt so viele Punkte wie die Braun-Weißen gesammelt und zuletzt eine Siegesserie gestartet. Doch die Hamburger deuten früh an, dass sie deutlich besser sind, als es das Tabellenbild derzeit ausdrückt. Mutiger Beginn der Gäste, die mehr von der Anfangsphase haben.
5'
:
Auch der nächste Abschluss geht an die Gäste: Sobota wird den linken Flügel langgeschickt und setzt sich am kurzen Eck gegen Leistner durch. Da niemand auf der rechten Seite mitgelaufen war, muss der Pole es alleine versuchen. Sein Flachschuss verfehlt den kurzen Pfosten letztlich deutlich.
4'
:
Auf der Gegenseite versucht es Buchtmann alleine über halbrechts, verdentelt die Kugel im Eins gegen Eins aber gegen Schönheim und kommt im Elfmeterraum zu Fall. Das war aber fair abgelaufen von Schönheim, sodass Schiedsrichter Osmers zu Recht weiter laufen lässt und den fälligen Abstoß anzeigt.
3'
:
Es geht munter und mit viel Zug zum Tor los. Die ganz in Rot agierenden Unioner spielen einen langen Ball in die Spitze, doch Himmelmann eilt aus seinem Kasten und schlägt das Spielgerät kompromisslos weg.
2'
:
Weniger deutlich ausgefallen ist der Personalwechsel der Eisernen, die die Partie mit zwei Veränderungen angehen: Philipp Hosiner und Felix Kroos beginnen für den verletzten Erfolgsschützen Collin Quaner und Eroll Zejnullahu. Gerade der Ausfall von Quaner wird nicht leicht zu kompensieren sein. Wir sind gespannt, wie die Hauptstädter das hinkriegen.
2'
:
Ewald Lienen hatte sich bezüglich der Aufstellung nicht in die Karten gucken lassen, hat der angekündigten Rotation aber Taten folgen lassen und wechselt vier Mal. Bernd Nehrig, Kyoung-rok Choi, Aziz Bouhaddouz und Ryo Miyaichi rotieren raus, letzterer steht nicht einmal im Kader der Braun-Weißen. Dafür sind Christopher Avevor, Jan-Philipp Kalla, Maurice Litka und Marvin Duksch neu auf dem Feld.
1'
:
Das Flutlicht im ausverkauften Stadion zu Köpenick ist an, die Stimmung ist prächtig und mittlerweile rollt auch die Murmel über das Grün. Wir wünschen gute Unterhaltung!
1'
:
Spielbeginn
:
Das Schiedsrichtergespann wird von Harm Osmers als verantwortlichem Referee angeführt. Der 31-Jährige Hannoveraner hat im Vergleich zu den Protagonisten etwas mehr Erholungszeit genossen, pfiff zuletzt das Spiel zwischen Heidenheim und Düsseldorf vor einer Woche. Insgesamt kam der Referee in seinen beiden Zweitliga-Einsätzen der jungen Saison ohne Platzverweis aus – hoffen wir, dass das auch heute so bleibt. An den Seitenlinien assistieren ihm Holger Henschel und Franz Bokop, Vierter Offizieller ist Felix-Benjamin Schwermer.
:
Zweifelsohne wird auch eine Frage sein, welche Mannschaft die volleren Akkus hat. Nach der englischen Woche geht es für die Kiezkicker und die Hauptstädter darum, den Kampf anzunehmen. Die Eisernen verfügen über einen zusätzlichen Tag der Regenration, dürften angesichts der hohen Belastung aber ebenfalls auf Rotation in der Startelf zurückgreifen.
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Auch für die Hamburger gilt heute also: Im ersten von zwei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen muss ein Sieg her, ehe in der kommenden Woche die schwere Fahrt nach Hannover auf dem Programm steht. Nach dem Sieg über Bielefeld hatte der FCP eigentlich mit Rückenwind gerechnet, konnte diesen aber nie so richtig entfalten und fuhr lediglich zwei Remis ein. "Letztes Jahr haben wir auch nicht auf die Tabelle geguckt, sondern nur auf die Punkte", befand Cheftrainer Ewald Lienen. Seine Mannschaft müsse sich nur für die starken Leistungen belohnen.
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Ein Spektakel erlebte zuletzt der FC St. Pauli vor heimischem Publikum gegen die Münchener Löwen. 2:2 trennte sich die Mannschaft von Ewald Lienen von 1860 – trotz hektischer zweiten Halbzeit insgesamt eine Leistung, mit der die Hamburger durchaus leben können. Weniger jedoch mit der Punkteausbeute. Zwar war es das dritte Spiel in Folge ohne Niederlage. Allerdings: Es war auch das zweite aufeinanderfolgende Remis, das dazu führt, dass Pauli auf der Stelle tritt und weiter im unteren Tabellendrittel steht.
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Der Erfolg am Würzburger Dallenberg war insgesamt glücklich, Berlin tat wenig für die Offensive und gewann gegen starke Aufsteiger durch ein goldenes Tor in der Schlussphase. Die Punkte werden die Eisernen dennoch gerne mitgenommen haben – denn es stehen Hammerwochen auf dem Programm, die zeigen werden, wohin die Reise gehen wird. Auf das Duell mit Pauli folgt die Reise zum Club nach Nürnberg, ehe Bundesliga-Absteiger Hannover 96 in Berlin gastiert. Danach stehen das Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue sowie der schwierige Pokalfight vor 80.000 Zuschauern in Dortmund auf dem Programm.
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Sechs Spieltage sind absolviert und die Tabelle liest sich aus Sicht der Eisernen hervorragend. Nach dem schlechten Saisonstart mit lediglich zwei Punkteteilungen in den ersten drei Spielen kommen die Mannen von Trainer Jens Keller in Fahrt. Die Hauptstädter legten eine Serie von drei Siegen in Folge hin, gewannen zuletzt durch das bereits sechste Saisontor von Collin Quaner 1:0 beim Aufsteiger aus Würzburg und festigten damit Rang Drei des Tableaus. Eines ist klar: Union ist auf dem Vormarsch und will diesen mit einem Heimsieg über die Gäste aus Hamburg fortsetzen.
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Zum Zunge schnalzen ist das Abschlussspiel des Spieltages im Unterhaus für Fußballromantiker. Mit dem 1. FC Union Berlin und dem FC St. Pauli duellieren sich an der altehrwürdigen Alten Försterei zwei Schwergewichte des Unterhauses, die sich zweifelsohne als Kultklubs der Liga bezeichnen dürfen. Das Schlagerspiel gab es in der zweithöchsten Spielklasse des deutschen Fußballs bereits 14 Mal, die Bilanz ist ausgeglichen: Fünf Siege gingen an die Hamburger, fünf an die Hauptstädter, zudem stehen vier Remis zu Buche.
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Herzlich willkommen zur Zweiten Fußballbundesliga am Montagabend. Zum Abschluss des siebten Spieltages reist der FC St. Pauli ins Stadion An der Alten Försterei in Berlin, wo das Duell mit den Eisernen von Union ansteht. Los geht es um 20:15 Uhr.
2. Bundesliga
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