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Michael Schumacher nimmt beim Großen Preis von Italien das Podium ins Visier. Im Königlichen Park von Monza - dort, wo der Rekordchampion am 10. September 2006 nach seinem 90. GP-Sieg seinen Rücktritt erklärt hatte - könnte der Altmeister erstmals seit seinem Comeback wieder bei einer Siegerehrung mit Champagner duschen.
Die Konkurrenz jedenfalls hat Schumi und Mercedes für das letzte Europa-Rennen der Saison auf der Rechnung. "Mercedes hat gezeigt, dass sie auf den Geraden den besten Topspeed haben. Und das ist in Monza extrem wichtig", sagt Ferrari-Pilot Felipe Massa. Das Autodromo di Monza besteht praktisch nur aus Geraden. Nur drei Kurven und drei Schikane zwingen die Fahrer, den Fuß vom Gas zu nehmen - Vollgasanteil: 75 Prozent.
Auf dem letzten echten Hochgeschwindigkeitskurs im GP-Kalender zählt weniger der Abtrieb, sondern pure Motor-Power. Und in dieser Kategorie ist Mercedes unbestritten das Maß der Dinge. Wie zuletzt auch Gerhard Berger bei seiner Kritik an der mangelnden Konkurrenzfähigkeit des Silberpfeils betonte.
In Monza können die Mercedes-Boliden ihre Schwäche jedoch durch ihre große Stärke wettmachen. Wie zuletzt beim Großen Preis von Belgien, wo Schumacher vom letzten Startplatz nach vorne flog und das Rennen als Fünfter vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg beendete.
Schon im Training auf der Ardennen-Achterbahn hatte Schumacher geglänzt. Eine nicht festgezogene Radmutter im Qualifying verhinderte einen Top-Startplatz. Doch bei seiner Rekordaufholjagd zeigte der 43-Jährige seine alte Klasse, als ob ihm sein 20-jähriges GP-Jubiläum Flügel verleihen würde.
Nimmt Schumacher diesen Schwung mit nach Monza, ist dem Altmeister wieder alles zuzutrauen. Zumal ihn auch im Königlichen Park wieder seine glanzvolle Vergangenheit Zusatzmotivation verleihen sollte: Hier stellte Schumacher mit seinem 41. GP-Sieg den Rekord seines Idols Ayrton Senna ein und vergoss anschließend in der Pressekonferenz Tränen.
Einen besseren Ort für die Rückkehr aufs Podium gibt es kaum. Und Schumis Silberpfeil sollte nach den zuletzt gezeigten Leistungen beim Highspeed-Spektakel in Monza das Potenzial haben, um einen Podestplatz zu kämpfen.
GP von Italien: Vorschau
Schumacher mit Mercedes-Power aufs Podium in Monza
08.09.11
Michael Schumacher bei seinem 20-jährigen Formel-1-Jubiläum in Spa-Francorchamps mit Gold-Helm.
Foto: Reuters
Foto: Reuters
Die Konkurrenz jedenfalls hat Schumi und Mercedes für das letzte Europa-Rennen der Saison auf der Rechnung. "Mercedes hat gezeigt, dass sie auf den Geraden den besten Topspeed haben. Und das ist in Monza extrem wichtig", sagt Ferrari-Pilot Felipe Massa. Das Autodromo di Monza besteht praktisch nur aus Geraden. Nur drei Kurven und drei Schikane zwingen die Fahrer, den Fuß vom Gas zu nehmen - Vollgasanteil: 75 Prozent.
Auf dem letzten echten Hochgeschwindigkeitskurs im GP-Kalender zählt weniger der Abtrieb, sondern pure Motor-Power. Und in dieser Kategorie ist Mercedes unbestritten das Maß der Dinge. Wie zuletzt auch Gerhard Berger bei seiner Kritik an der mangelnden Konkurrenzfähigkeit des Silberpfeils betonte.
In Monza können die Mercedes-Boliden ihre Schwäche jedoch durch ihre große Stärke wettmachen. Wie zuletzt beim Großen Preis von Belgien, wo Schumacher vom letzten Startplatz nach vorne flog und das Rennen als Fünfter vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg beendete.
Schon im Training auf der Ardennen-Achterbahn hatte Schumacher geglänzt. Eine nicht festgezogene Radmutter im Qualifying verhinderte einen Top-Startplatz. Doch bei seiner Rekordaufholjagd zeigte der 43-Jährige seine alte Klasse, als ob ihm sein 20-jähriges GP-Jubiläum Flügel verleihen würde.
Nimmt Schumacher diesen Schwung mit nach Monza, ist dem Altmeister wieder alles zuzutrauen. Zumal ihn auch im Königlichen Park wieder seine glanzvolle Vergangenheit Zusatzmotivation verleihen sollte: Hier stellte Schumacher mit seinem 41. GP-Sieg den Rekord seines Idols Ayrton Senna ein und vergoss anschließend in der Pressekonferenz Tränen.
Einen besseren Ort für die Rückkehr aufs Podium gibt es kaum. Und Schumis Silberpfeil sollte nach den zuletzt gezeigten Leistungen beim Highspeed-Spektakel in Monza das Potenzial haben, um einen Podestplatz zu kämpfen.
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