Norwegische Medaillenflut

Nordische Ski-WM: Norwegische Medaillenflut

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  • Björgen und Johaug dominieren den Langlauf

    Björgen und Johaug dominieren den Langlauf

    Die Nordische Ski-WM von Val di Fiemme ist vorüber und Norwegens Ski-Damen haben für ein weiteres Ausrufezeichen in der Wintersportwelt gesorgt: Mit Ausnahme des Team-Sprints gingen sämtliche Langlaufentscheidungen an Marit Björgen (m.) und Therese Johaug (l.). Björgen gewann zudem genau wie bei der WM 2011 vier Mal Gold.
  • Enttäuschende Bilanz für Kowalczyk

    Enttäuschende Bilanz für Kowalczyk

    Die mit weitem Abstand führende im Langlauf-Gesamtweltcup, Justyna Kowalczyk (l.), musste sich bei der WM hingegen lediglich mit der Silbermedaille im 30-km-Massenstart begnügen und ansonsten den feiernden Norwegerinnen Björgen (m.) und Johaug (r.) zuschauen. Die beiden Langlauf-Damen sorgten für eine wahre Medaillenflut und verantworteten acht norwegische Edelmetallgewinne.
  • Siebtes Staffelgold in Serie

    Siebtes Staffelgold in Serie

    Bei dieser eindrucksvollen Bilanz der Damen ließen sich die norwegischen Langläufer um Sjur Roethe, Eldar Roenning und Tord Asle Gjerdalen (v.l.) natürlich nicht lumpen und holten ihr siebtes WM-Staffel-Gold in Serie. Damit bescherten sie ihrem Superstar Petter Northug (2.v.l.) seine insgesamt neunte Goldmedaille bei einer Weltmeisterschaft, denn...
  • …nachdem er den WM-Sieg im Sprint und in der Verfolgung noch knapp verpasst hatte, siegte der mittlerweile zweiterfolgreichste männliche WM-Langläufer aller Zeiten auch im 15-km-Freistil.
  • Partystimmung bei Petukov und Kriukov

    Partystimmung bei Petukov und Kriukov

    Doch auch außerhalb von Norwegen gibt es einen Langlauf-Doppelweltmeister! Nikita Kriukov (r.), der hier gemeinsam mit Alexey Petukhov (l.) den Sieg im Team-Sprint feiert, holte zudem Gold im Einzel-Sprint.
  • Überraschungsweltmeister im Massenstart

    Überraschungsweltmeister im Massenstart

    Hier zeigen sich die drei stolzen Edelmetallgewinner im Massenstart der Herren, Johan Olsson (m.), Dario Cologna (l.) und Alexey Poltaranin (r.). Während Olssons Sieg durchaus als Überraschung gilt, landete Topfavorit Petter Northug nur auf Rang 21.
  • Verfolgungssieg für den Favoriten

    Verfolgungssieg für den Favoriten

    In der Verfolgung der Herren siegte hingegen der Favorit Dario Cologna. Der Führende des Distanz- und Gesamtweltcups im Langlauf ließ im Zielbereich noch einmal seine Muskeln spielen und zeigte seiner die Plätze zwei bis vier belegenden norwegischen Konkurrenz, wer die klare Nummer eins ist.
  • Ein geschichtsträchtiger Bussi

    Ein geschichtsträchtiger Bussi

    Den Team-Sprint der Damen entschieden Jessica Diggins (l.) und Kikkan Randall (r.) für sich und feierten mit einem beherzten Bussi im Zielbereich. Zuvor hatten sich die beiden Amerikanerinnen gegen die Langläuferinnen aus Schweden und Finnland durchgesetzt und damit Geschichte geschrieben: Noch nie zuvor hatten die USA bei Olympia oder einer WM Gold im Langlauf gewonnen.
  • Von der Normal- auf die Großschanze "gewechselt"

    Von der Normal- auf die Großschanze "gewechselt"

    Für die einzige DSV-Goldmedaille von Val di Fiemme sorgte dagegen Kombinierer Eric Frenzel! Der 2011er Weltmeister von der Normalschanze triumphierte nach seinem enttäuschenden vierten Platz bei der fehlgeschlagenen Titelverteidigung nun auf der Großschanze, wo er 2011 noch Bronze geholt hatte.
  • Dreifach-Gold für Lamy Chappuis

    Dreifach-Gold für Lamy Chappuis

    Die übrigen drei Goldmedaillen in der nordischen Kombination gingen an Frankreich und Jason Lamy Chappuis, der hier gemeinsam mit Sebastien Lacroix (beide m.) den Sieg im Team-Sprint von der Großschanze feiert. Während sich die Österreicher Wilhelm Denifl und Bernhard Gruber (beide l.) Silber sicherten, ging Bronze an Tino Edelmann und Eric Frenzel (beide r.), der...
  • DSV-Fotofinish in der nordischen Kombination

    DSV-Fotofinish in der nordischen Kombination

    ...sich zudem mit Björn Kircheisen (l.) ein DSV-Fotofinish im Kombinationswettbewerb auf der Normalschanze lieferte. Kircheisen lag schließlich haarscharf vor Frenzel (r.) und sorgte durch seine Bronzemedaille für das allererste DSV-Edelmetall bei der WM 2013.
  • Bronze zur WM-Premiere

    Bronze zur WM-Premiere

    Ebenfalls DSV-Bronze setzte es im erstmals bei einer WM ausgetragenen Mixed-Wettbewerb im Skispringen! Richard Freitag, Ulrike Gräßler, Carina Vogt und Severin Freund (v.l.) holten bei der WM-Premiere den dritten Platz und präsentierten das zweite DSV-Edelmetall anschließend stolz auf dem Podium. Die DSV-Adler mussten sich nur den überragenden Japanern und Österreich geschlagen geben.
  • Revanche von Hendrickson

    Revanche von Hendrickson

    Bei den springenden Damen sorgte die strahlende Siegerin Sarah Hendrickson (m.) für eine Revanche: Sara Takanashi (l.) hatte vor der WM unangefochten den Weltcup für sich entschieden, landete nun aber hinter ihrer Rivalin nur auf Platz zwei. Jacqueline Seifriedsberger (r.) komplettierte die Medaillenränge und gewann Bronze.
  • Die österreichische Dominanz durchbrochen

    Die österreichische Dominanz durchbrochen

    Im Einzel von der Normalschanze wollte es jedoch nicht für eine Medaille von Freund oder Freitag reichen! Dort triumphierte Anders Bardal (m.) vor Gregor Schlierenzauer (l.) und Peter Prevc (r.). Der Norweger hat damit die österreichische Schanzen-Dominanz durchbrochen, denn die ÖSV-Adler um Schlierenzauer hatten 2011 in Oslo sämtliche Skisprung-Wettbewerbe für sich entschieden.
  • Einer fehlt bei der Medaillenvergabe

    Einer fehlt bei der Medaillenvergabe

    Genau wie auf der Normalschanze konnte Skisprung-Topstar Gregor Schlierenzauer auch auf der Großschanze kein Gold ergattern. Die drei erstplatzierten Kamil Stoch (m.), Peter Prevc (l.) und Anders Jacobsen (r.) freuten sich natürlich umso mehr über ihren Medaillenerfolg, während Schlierenzauer nur auf Rang acht gelandet war.
  • Siebter WM-Sieg in Folge

    Siebter WM-Sieg in Folge

    Die ÖSV-Adler um Wolfgang Loitzl, Manuel Fettner, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer (v.l.) konnten jedoch im Teamspringen die zuvor fehlenden Akzente setzen und zelebrierten anschließend ihren siebten Serien-WM-Sieg im Teamwettbewerb. Damit triumphierten die Österreicher in jedem WM-Mannschaftsspringen seit 2005.
  • DSV-Adler im Glück

    DSV-Adler im Glück

    Der Jubel der DSV-Adler um Andreas Wank, Severin Freund, Michael Neumayer und Richard Freitag (v.l.) zum versöhnlichen WM-Abschluss fiel nach dem Teamspringen von der Großschanze besonders energisch aus: Eigentlich hatten Freund & Co. nur Bronze gewonnen, profitierten später aber von einem Rechenfehler der Jury und holten dadurch am grünen Tisch noch Silber.
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