Hill, Rosberg und bald Schumacher?: Die F1-Dynastien

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  • Mick Schumacher will es seinem Vater Michael gleichtun und es in die Formel 1 schaffen. Derzeit fährt der 18-Jährige in der Formel 3. Dass Söhne ihren Vätern nacheifern und auch Rennfahrer werden, ist im Formel-1-Zirkus nicht ungewöhnlich. Doch nicht jeder Filius kann die Fußstapfen des Papas ausfüllen, wie unsere Bildershow beweist.
  • Nigel Mansell

    Nigel Mansell

    Mansell gewann 1992 die Formel 1 und 1993 die IndyCar World Series und ist damit bis heute der einzige Fahrer, der gleichzeitig beide Titel sein Eigen nennen konnte.
  • Leo & Greg Mansell

    Leo & Greg Mansell

    Seine Söhne Leo und Greg sind ebenfalls Rennfahrer und starteten 2006 in der Formel BMW. Danach versuchten sie sich in diversen anderen Rennserien. Für die Formel 1 reichte es nicht.
  • Alain Prost

    Alain Prost

    Der Franzose wurde viermal Weltmeister (1985, 1986, 1989, 1993) und startete zwischen 1980 und 1993 bei 199 Grand Prixs in der Formel 1.
  • Nicolas Prost

    Nicolas Prost

    Sohn Nicolas schaffte es hingegen nicht in die Königsklasse des Motorsports. Er fuhr in der WEC und startet seit 2014 für Renault in der Formel E. Teamchef dort ist sein Vater.
  • Jackie Stewart

    Jackie Stewart

    Der Brite startete zwischen 1965 und 1973 in der Formel 1. 1969, 1971 und 1973 gewann er die Serie. Mit 78 Jahren ist er der älteste noch lebende Formel-1-Weltmeister.
  • Paul Stewart

    Paul Stewart

    Stammhalter Paul debütierte 1988 in der Formula Ford 2000, eine Karriere als Formel-1-Pilot war ihm aber nicht vergönnt. Gemeinsam mit seinem Vater gründete er 1996 den Rennstall Stewart Grand Prix, der von 1997 bis 1999 in der Formel 1 an den Start ging.
  • Jody Scheckter

    Jody Scheckter

    Scheckter saß zwischen 1972 und 1980 bei 112 Grand-Prix-Rennen im Formel-1-Cockpit. 1979 wurde er Weltmeister. Heute betreibt er einen Bio-Bauernhof im Süden Englands.
  • Tomas Scheckter

    Tomas Scheckter

    In die Formel 1 schaffte es Scheckter Junior zwar nicht, startete aber von 2002 bis 2011 in der IndyCars Serie. Sein älterer Bruder Toby trat ebenfalls in verschiedenen Rennserien an.
  • Niki Lauda

    Niki Lauda

    Lauda gehört zu den Ikonen der Formel 1. Er wurde dreimal Weltmeister (1975, 1977 und 1984) und überlebte 1976 den Horror-Crash am Nürburgring.
  • Mathias Lauda

    Mathias Lauda

    Der Legendenstatus seines Vaters half Lauda Junior nicht auf dem Weg in die Königsklasse des Motorsports. Der Österreicher startete zwischen 2006 und 2009 in der DTM und fährt nun für Aston Martin in der WEC.
  • James Hunt

    James Hunt

    Der Brite war einer von Niki Laudas größten Konkurrenten. Er lebte das Leben eines Popstars und wurde 1976 Weltmeister. 1993 verstarb er mit nur 45 Jahren an einem Herzinfarkt.
  • Freddie Hunt

    Freddie Hunt

    Die Frisur seines Vaters konnte Freddie zwar kopieren, seine Erfolge aber nicht. Derzeit ist Hunt Junior in der GT4 unterwegs.
  • Jack Brabham

    Jack Brabham

    Der Australier holte 1959, 1960 und 1966 den Weltmeistertitel in der Formel 1. 1961 gründete er seinen eigenen, nach ihm benannten Rennstall, für den "Black Jack" von 1962 bis 1970 höchstpersönlich hinter dem Steuer saß.
  • David, Geoff & Gary Brabham

    David, Geoff & Gary Brabham

    David, Geoff und Gary (v.l.n.r.) trieb es ebenfalls in den Motorsport. David startete in den 90ern 24 Mal in der Formel 1, Gary gehörte 1990 zwar dem Fahrerfeld an, konnte sich aber nie für ein Rennen qualifizieren. David fuhr in verschiedenen anderen Serien mit.
  • Mario Andretti

    Mario Andretti

    Andretti gewann sowohl die Formel 1 (1978) als auch die IndyCar Serie (1984) und das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis (1969). Außerdem fuhr der Italo-Amerikaner auch in der NASCAR-Serie.
  • Michael und Jeff Andretti

    Michael und Jeff Andretti

    Marios ältester Sohn Michael kam in den 90ern auf 13 Formel-1-Rennen. Sein jüngerer Bruder Jeff trat in verschiedenen US-Rennserien an. 2003 erwarb Michael den Rennstall Green Racing, der fortan Andretti Green Racing hieß und für den sein Sohn Marco in der IndyCars Series antritt.
  • Nelson Piquet

    Nelson Piquet

    Der Brasilianer bestritt zwischen 1978 und 1991 204 Rennen in der Königsklasse des Motorsports. Damit gehört er zu den wenigen Fahrern, die die 200-Rennen-Marke durchbrochen haben. 1981, 1983 und 1987 wurde Piquet Weltmeister.
  • Nelson Piquet Jun.

    Nelson Piquet Jun.

    Piquet Jun. kam 2008 und 2009 immerhin auf 28 Starts in der Formel 1. Danach fuhr er in einigen NASCAR-Serien und gewann 2015 die Formel E. Bruder Pedro ist ebenfalls Rennfahrer und seit 2016 in der Formel 3 unterwegs. Schwester Kelly ist mit Toro-Rosso-Pilot Daniil Kvyat liiert.
  • Wilson Fittipaldi

    Wilson Fittipaldi

    Fittipaldi saß in den 70ern für Brabham und Fittipaldi Automotive im Boliden. Gemeinsam mit seinem deutlich erfolgreicheren Bruder Emerson (Weltmeister 1972 udn 1974) hatte er den familieneigenen Rennstall gegründet.
  • Christian Fittipaldi

    Christian Fittipaldi

    Wilsons Sohn kam ebenfalls auf einige Formel-1-Rennen. Zwischen 1992 und 1994 fuhr er für Minardi und Arrows. Später verschrieb er sich dem Stock-Car-Rennen und trat in einigen NASCAR-Serien an. 2015 gewann er das 24-Stunden-Rennen von Daytona.
  • Jan Magnussen

    Jan Magnussen

    Magnussen fuhr von 1995 bis 1998 in der Formel 1. Danach startete er in verschiedenen Sport- bzw. Tourenwagen-Serien. Der Knirps rechts im Bild ist Sohnemann Kevin...
  • Kevin Magnussen

    Kevin Magnussen

    ...der 2014 für McLaren in der Formel 1 debütierte. In der aktuellen Saison fährt der Däne für Haas. Im Fahrerlager ist er aufgrund seiner teilweise rücksichtslosen Fahrweise umstritten.
  • Jonathan Palmer

    Jonathan Palmer

    Vor seiner Karriere in der Formel 1 studierte der Brite Medizin und praktizierte als Arzt. Zwischen 1983 und 1989 startete er in der Königsklasse des Motorsports, und fuhr danach noch einige Rallyecross-Rennen. 1998 gründete Palmer die Rennserie Formula Palmer Audi.
  • Jolyon Palmer

    Jolyon Palmer

    Filius Jolyon gehört seit 2016 zum Formel-1-Fahrerfeld. Aktuell fährt er für Renault. Bestes bisheriges Ergebnis war der 6. Platz beim Singapur-GP 2017.
  • Jos Verstappen

    Jos Verstappen

    Verstappen ist mit 107 Grand-Prix-Starts der Niederländer mit den meisten Formel-1-Einsätzen. Von 1994 bis 2003 war er für verschiedene Rennställe aktiv. Danach wechselte er in den Langstreckensport.
  • Max Verstappen

    Max Verstappen

    Sohn Max debütierte 2015 mit 17 in der Formel 1 und wurde zum ersten minderjährigen F1-Piloten. Schon im zweiten Rennen konnte sich das Super-Talent erste WM-Punkte sichern. Aktuell fährt Verstappen Junior für Red Bull, gewann in der laufenden Saison zwei Grands Prix und steht auf Platz 6 der Fahrerwertung.
  • Gilles Villeneuve

    Gilles Villeneuve

    Der Kanadier startete von 1978 bis 1982 bei 67 Formel-1-Grand-Prixs. In der Saison 1979 wurde er im Ferrari Vizeweltmeister. Im Training vor dem Großen Preis von Belgien 1982 kollidierte der damals 32-Jährige mit Jochen Mass und verstarb wenige Stunden später an seinen Verletzungen.
  • Jacques Villeneuve

    Jacques Villeneuve

    Sohn Jacques machte zunächst in der IndyCar-Serie auf sich aufmerksam, als er 1995 dort den Titel gewinnen konnte. Ein Jahr später debütierte der Kanadier in der Formel 1. 1997 wurde er Weltmeister. Um die Jahrtausendwende war er einer der schärfsten Widersacher von Michael Schumacher.
  • Graham Hill

    Graham Hill

    Hill wurde 1962 und 1968 Weltmeister in der Formel 1. Außerdem ist er bisher der einzige Rennfahrer, der die Triple Crown erringen konnte. Der fiktive Titel umfasst einen Sieg beim Monaco-GP in der Formel 1, beim Indy 500 und bei den 24 Stunden von Le Mans.
  • Damon Hill

    Damon Hill

    Mit dem Weltmeistertitel 1996 von Sohn Damon wurden die Hills zur ersten Rennfahrer-Dynastie, in der Vater und Sohn den Titel holten. Auch Damons Sohn Josh versuchte sich an der Fortsetzung der Familientradition, doch er kam nie über die Formel 3 hinaus und beendete 2013 seine Motorsportkarriere.
  • Keke Rosberg

    Keke Rosberg

    Als Sohn von rennsportbegeisterten Eltern kam der Finne früh Motorsport in Berührung. Über verschiedene Nachwuchsserien qualifizierte er sich für die Königsklasse, in der er von 1978 und 1986 startete. 1982 wurde Rosberg Weltmeister.
  • Nico Rosberg

    Nico Rosberg

    Filius Nico startete zwischen 2006 und 2016 in der Formel 1. 2016 wurde der Deutsch-Finne Weltmeister und beendete wenige Tage nach dem Triumph seine Karriere. Damit konnten die Rosbergs den Familienerfolg der Hills wiederholen.
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