Saison 2017/2018: Trainerentlassungen im Ober- und Unterhaus

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  • Peter Bosz (Borussia Dortmund)

    Peter Bosz (Borussia Dortmund)

    Am zweiten Advent gehen für Peter Bosz in Dortmund alle Lichter aus. Nach dem Ausscheiden in der Champions League und acht sieglosen Bundesligaspielen in Folge trennt sich der BVB nach nicht mal einem halben Jahr vom Niederländer. Peter Stöger, nur eine Woche zuvor in Köln entlassen, übernimmt.
  • Torsten Frings (SV Darmstadt 98)

    Torsten Frings (SV Darmstadt 98)

    Nach elf sieglosen Spielen in Folge zieht Darmstadt nach der 0:1-Heimniederlage gegen Aue am 17. Spieltag die Reißleine. Nach dem Lilien-Absturz bis runter auf den Relegationssplatz muss Torsten Frings am 09. Dezember seinen Stuhl räumen.
  • Olaf Janßen (FC St. Pauli)

    Olaf Janßen (FC St. Pauli)

    Nach sieben Spielen ohne Sieg ist für Olaf Janßen bei den Hamburgern Schluss. Vor allem die Pleiten gegen Fürth (0:4) und Bielefeld (0:5) waren am Ende zu viel. Dabei kam der 51-Jährige als Chef-Trainer erst im Sommer auf die Pauli-Bank. Der Traditionsverein hat in Markus Kauczinski einen Nachfolger gefunden.
  • Jens Keller (1. FC Union Berlin)

    Jens Keller (1. FC Union Berlin)

    Überraschungs-Aus an der Alten Försterei: Nach drei sieglosen Spielen in Folge und einer 1:2-Niederlage gegen den VfL Bochum wird Jens Keller am 16. Spieltag der 2. Bundesliga als Union-Berlin-Coach geschasst. Zu diesem Zeitpunkt steht der Hauptstadtklub auf dem vierten Tabellenrang, mit nur drei Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz.
  • Peter Stöger (1. FC Köln)

    Peter Stöger (1. FC Köln)

    Am 3. Dezember 2017 beendet der Effzeh-Vorstand nach 14 sieglosen Bundesligaspielen das Ende der Ära Peter Stöger. Mit dem Österreicher feierten die Domstädter die Wiederkehr in deutsche Oberhaus, drei Jahre später führte er den FC erstmals nach 25 Jahren in die Europa League. Nach 1634 Tagen im Traineramt muss der Erfolgscoach der Kölner vorzeitig seinen Hut nehmen.
  • Alexander Nouri (Werder Bremen)

    Alexander Nouri (Werder Bremen)

    Knapp ein Jahr stand Nouri an der Weser hauptverantwortlich an der Seitenlinie. Nach einer 0:3-Pleite gegen den FC Augsburg und den Fall auf Platz 17 musste der 38-Jährige gehen. Besonders die Offensive hakte deutlich. Nur drei Tore gelang den Grün-Weißen in den letzten zehn Ligaspielen.
  • Carlo Ancelotti (FC Bayern München)

    Carlo Ancelotti (FC Bayern München)

    Ciao, Carlo! Dem Italiener wurde eine bittere 0:3-Niederlage in der Champions League und ein Stotterstart in der Bundesliga zum Verhängnis. In der Vorsaison hatte Ancelotti noch die Meisterschaft mit den Münchnern gewonnen.
  • Andries Jonker (VfL Wolfsburg)

    Andries Jonker (VfL Wolfsburg)

    Kurzzeit-Retter: Der Niederländer hatte die Wölfe in der Vorsaison in größter Not übernommen und in letzter Minute vor dem drohenden Abstieg gerettet. Dennoch war nach nur vier Spieltagen und vier Punkten in der aktuellen Spielzeit Schluss.
  • Ismail Atalan (VfL Bochum)

    Ismail Atalan (VfL Bochum)

    Chaostage in Bochum! Mit der Entlassung von Atalan wurde auch die kurzfristige Suspendierung von Kapitän Felix Bastians bekannt. Zuvor musste der selbsternannte Aufstiegsaspirant in neun Ligaspielen fünf Niederlagen verkraften.
  • Norbert Meier (1. FC Kaiserslautern)

    Norbert Meier (1. FC Kaiserslautern)

    Ganze 260 Tage stand Meier bei den Roten Teufeln in der Verantwortung. Nur zwei Punkte in sieben Spielen konnten die Pfälzer unter dem 59-Jährigen holen. Dass die Entlassung ausgerechnet am Geburtstag des Urgesteins ablief, rundet die Zusammenarbeit im negativen Sinne ab.
  • Janos Radoki (Greuther Fürth)

    Janos Radoki (Greuther Fürth)

    Die Kleeblätter zogen nach vier Ligaspielen die Notbremse. Vier Niederlagen zum Saisonstart zwangen die Verantwortlichen zum Handeln. Der Deutsch-Ungar musste seinen Posten räumen. Erst im November hatte Radoki seinen Job als Cheftrainer der SpVgg angetreten.
  • Maik Walpurgis (FC Ingolstadt)

    Maik Walpurgis (FC Ingolstadt)

    Ein kompletter Fehlstart in Liga zwei mit drei Niederlagen in Folge kosteten den "Hexer" seinen Job, den er erst im Herbst letzten Jahres übernommen hatte.
  • Thomas Letsch (Erzgebirge Aue)

    Thomas Letsch (Erzgebirge Aue)

    Blitzentlassung in Aue: Aus der Nachwuchsakademie von Red Bull Salzburg geholt musste der 49-Jährige nach nur drei Pflichtspielen ohne Sieg seine Koffer packen.
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