GP von Ungarn: Zahlen, Fakten, Rekorde!

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  • Klein, aber fein!

    Klein, aber fein!

    Seit 1986 gastiert die Formel 1 Jahr für Jahr auf dem Hungaroring in Mogyoród. Der Kurs hat in seinem aktuellen Layout eine Länge von 4,381 km und gehört damit zu den kürzesten Strecken im gesamten Königsklassen-Kalender. Den Ruf einer "Kartbahn" verdankt die Strecke den zahlreichen engen Kurven.
  • Hundertstel-Krimi

    Hundertstel-Krimi

    Vier Jahre später sehen die Fans ein Rennen, das bis zum letzten Meter spannend bleibt. Nachdem Thierry Boutsen 1990 seine erste und einzige F1-Pole herausfährt, wird er im Rennen von Ayrton Senna gejagt. Der Brasilianer lässt sich nicht abschütteln, kommt aber einfach nicht vorbei. Am Ende gewinnt Boutsen mit 0,288 Sekunden Vorsprung.
  • One-Man-Show

    One-Man-Show

    Das absolute Kontrastprogramm liefert Damon Hill 1993. Bei seinem ersten Sieg in der Formel 1 gewinnt der Brite mit sage und schreibe 72 Sekunden Vorsprung auf den Italiener Riccardo Patrese. Es ist der größte Vorsprung, mit dem jemals ein Fahrer in Ungarn die Linie überquert.
  • Auftakt einer großen Karriere

    Auftakt einer großen Karriere

    Auch Fernando Alonso feiert seinen ersten Formel-1-Sieg in Ungarn. 2003 geht der Spanier von der Pole ins Rennen und lässt dort sowohl Kimi Räikkönen als auch Juan Pablo Montoya hinter sich.
  • Buttons Rekordfahrt

    Buttons Rekordfahrt

    Für ein echtes Kuriosum sorgt Jenson Button im Jahr 2006. Nachdem der Brite nur von Platz 14 ins Rennen geht hat ihn keiner der Experten auf der Rechnung. Doch Button zaubert in seinem Boliden, fährt bis auf Rang eins vor und sichert sich den ersten Sieg seiner Formel-1-Laufbahn. Dazu hält er bis heute die Bestmarke an gutgemachten Plätzen in einem Grand Prix von Ungarn.
  • Heikkis Premiere

    Heikkis Premiere

    2008 sehen die Fans in Ungarn gleich zwei Premieren. Für die eine sorgt der Finne Heikki Kovalainen, der auf dem Hungaroring - wie so viele Formel-1-Piloten vor ihm - seinen ersten Sieg feiert.
  • Glocks Sternstunde

    Glocks Sternstunde

    Für die zweite dicke Überraschung sorgt im Jahr 2008 der Deutschte Timo Glock. Der Hesse rast in seinem Toyota auf Platz zwei und holt die erste Podestplatzierung seiner Formel-1-Laufbahn.
  • Der "Pole-Fluch"

    Der "Pole-Fluch"

    Obwohl das Überholen auf dem Kurs traditionell schwer ist, hat der Pole-Sitter in den letzten 13 Rennen auf dem Hungaroring nur drei Siege gefeiert. Einzig Michael Schumacher (2004) und Lewis Hamilton (2012, 2013) gelang das Double aus Pole-Position und Grand-Prix-Sieg. 2007 startet Hamilton zwar von der Pole, die schnellste Quali-Zeit setzt damals jedoch der später strafversetzte Fernando Alonso.
  • Sieg als schlechtes Omen?

    Sieg als schlechtes Omen?

    Dass ein Sieg in Ungarn auch ein schlechtes Omen sein kann, zeigt ein Blick in die Statistik. Seit Michael Schumachers Erfolg auf dem Hungaroring 2004 ist es keinem Sieger des Großen Preises von Ungarn gelungen, am Ende des Jahres auch Weltmeister zu werden.
  • Massas Horror-Crash

    Massas Horror-Crash

    Einer der schlimmsten Unfälle auf dem Hungaroring ereignet sich im Jahr 2009. Felipe Massa rast im Qualifying ungebremst in einen Reifenstapel. Eine Stahlfeder hatte sich von seinem Boliden gelöst und den Brasilianer am Kopf getroffen. Bei dem Einschlag mit 200 km/h verletzt sich Massa so schwer, dass er den Rest der Saison verpasst.
  • Der "Experte"

    Der "Experte"

    Der erfolgreichste Fahrer auf dem Hungaroring ist Lewis Hamilton. Der Brite steht aktuell bei fünf Siegen (2007, 2009, 2012, 2013, 2016) und hat damit einen Erfolg mehr auf dem Konto als Michael Schumacher, der in Ungarn 1994, 1998, 2001 und 2004 gewann.
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