McLaren-Boliden im Wandel der Zeit

«
  • Der erste seiner Art

    Der erste seiner Art

    1966 schickt McLaren mit dem M2B seinen ersten Formel-1-Boliden überhaupt auf die Rennstrecken der Königsklasse. Der Wagen kommt jedoch nur in sechs Rennen zum Einsatz und spielt im Konzert der Großen keine Rolle.
  • Erfolgloser Nachfolger

    Erfolgloser Nachfolger

    Bruce McLaren, Denis Hulme und Jo Bonnier versuchen ihr Glück in den Jahren 1967 und 1968 im neuen M5A. Doch auch dieser Wagen erfüllt die Hoffnungen des Rennstalls nicht und fährt keine nennenswerten Erfolge ein.
  • Der Durchbruch

    Der Durchbruch

    Der M7A kommt ab Mitte der Saison 1968 zum Einsatz. Beim Großen Preis von Belgien bugsiert Bruce McLaren den Wagen vom sechsten Startplatz bis auf Rang eins und sichert einem der bekanntesten Rennställe der Welt den ersten Sieg in der Formel 1.
  • Die Fehlkonstruktion

    Die Fehlkonstruktion

    Der M9A ist der erste Allradler, den McLaren auf den Asphalt bringt. Das Ergebnis ist ein Desaster. Bruce McLaren sagt nach der Fahrt in dem Boliden: "Es ist, als ob man ein Autogramm gibt und dir jemand dabei die ganze Zeit vor den Ellbogen schlägt."
  • Nächster Rückschlag

    Nächster Rückschlag

    Zu Beginn der 70er Jahre schickt der Traditionsrennstall den M14A auf die Kurse dieser Welt. In 18 Rennen geht das Modell an den Start, ein Sieg, eine Pole bzw. eine schnellste Runde kommt nicht einmal dabei heraus.
  • Start nach Maß

    Start nach Maß

    1973 geht McLaren mit dem M23 in die Saison. Im ersten Rennen holt Denny Hulme direkt die Pole Position, am Ende des Jahres stehen für das Team drei Saisonsiege auf der Haben-Seite.
  • Vom Jäger zum Gejagten

    Vom Jäger zum Gejagten

    Bis Mitte 1977 entwickelt McLaren den M23 stets weiter. Das Resultat sind WM-Titel für James Hunt (1976) und Emerson Fittipaldi (1974) sowie eine Konstrukteurs-Weltmeisterschaft (1974).
  • Leichter, tiefer, enger

    Leichter, tiefer, enger

    Bereits 1976 soll der M26 eingeführt werden, nach großen Problemen mit dem Handling wird der Wagen jedoch bis zur Saison 1977 unter Verschluss gehalten. Als es der Bolide letztlich auf den Asphalt schafft, fährt er oft nur hinterher. In 31 Rennen feiert das Team lediglich drei Siege.
  • (K)ein Quickie

    (K)ein Quickie

    1979 kommt der M28 nur in neun Formel-1-Rennen zum Einsatz. Das kurze Gastspiel ist geprägt von schlechtem Handling, geringem Top-Speed und schlechter Aerodynamik.
  • Eine neue Ära

    Eine neue Ära

    1981 kommt es zum Zusammenschluss mit McLaren und dem Formel-2-Team von Ron Dennis. In der Folge erhalten die Modelle die Bezeichnung "Marlboro Project 4". Die MP4-Reihe beginnt mit dem "MP4/1", der zwischen 1981 und 1983 unter anderem von John Watson, Niki Lauda und Andrea de Cesarius gesteuert wird.
  • Eine Klasse für sich

    Eine Klasse für sich

    Der MP4/2 kommt von 1984 bis 1986 zum Einsatz. Die Ausbeute ist immens. Zwei Konstrukteurs-Titel sowie ein zweiter Platz in der Team-Wertung werden noch getoppt von drei Fahrer-Titeln. Niki Lauda (1984) und Alain Prost (1985, 1986) setzen sich in diesem Modell jeweils die Krone auf.
  • Das Wunder-Auto

    Das Wunder-Auto

    1988 liegt die Formel-1-Welt dem McLaren-Team zu Füßen. Ayrton Senna und Alain Prost gewinnen im MP4/4 sage und schreiben 15 von 16 Rennen und holen sowohl die Fahrer- als auch die Team-WM.
  • Nicht zu schlagen

    Nicht zu schlagen

    Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre geht die Dominanz des Teams unverändert weiter. Prost (1989) und Senna (1990) holen im MP4/5 zwei weitere Weltmeisterschaften und halten ihre Mannschaft trotz interner Querelen an der Spitze der Königsklasse.
  • Überholt

    Überholt

    Bereits 1992 wird McLaren von Williams-Renault überholt. Auch der MP4/8 aus der Saison 1993 ist der schieren Power des Franzosen nicht gewachsen und belegt in der Team-Wertung in jenem Jahr mit einem Rückstand von 84 Punkten nur Platz zwei.
  • Abgehängt

    Abgehängt

    Der sportliche Absturz des McLaren-Teams setzt sich Mitte der 90er-Jahre weiter fort. 1995 sitzt im MP4/10 zwar ein leistungsstarker Mercedes-Motor, der fehlende Grip ist allerdings ein Problem, das in einer Saison ohne Sieg mündet.
  • Der letzte seiner Art

    Der letzte seiner Art

    1996 schickt McLaren seinen Wagen zum letzten Mal mit der markanten Lackierung in die Saison. Das Resultat ist einmal mehr ernüchternd: Bei 32 Starts fährt der Bolide gerade einmal sechs Podestplatzierungen ein.
  • Go West

    Go West

    Aus Rot und Weiß wird Silber, aus Marlboro wird nach 23 Jahren Sponsoring West: Der MP4/12 läutet im Jahr 1997 eine neue Epoche ein. Der sportliche Erfolg ist da, aber noch überschaubar. Zwar gewinnt das Team im neuen Look drei Rennen, dafür fallen Mika Häkkinen und David Coulthard aber auch 14 Mal aus.
  • In der Erfolgsspur

    In der Erfolgsspur

    Der MP4/13 bringt das Team endlich wieder zurück an die Spitze. In der Saison 1998 gewinnt der Finne Mika Häkkinen in diesem Modell die Fahrer-WM und hilft auch noch dabei, die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft zurück nach Woking zu holen.
  • Der nächste Titel

    Der nächste Titel

    Ein Jahr später wird der Vorsprung der Silbernen auf Ferrari kleiner, dennoch rast Häkkinen auch im MP4/14 zum WM-Titel. Zum Gewinn der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft reicht es diesmal jedoch nicht. Mit 128:124 setzen sich die Roten aus Maranello im direkten Duell durch.
  • Kein Vorbeikommen

    Kein Vorbeikommen

    Anfang des neuen Jahrtausends hat McLaren zwei unüberwindbare Probleme: Michael Schumacher und die Scuderia Ferrari. Die Italiener gewinnen alles, was es zu gewinnen gibt und hängen sämtliche McLaren-Boliden wie den MP4/18 ab.
  • Neweys Beitrag

    Neweys Beitrag

    Dank Design-Genie Adrian Newey verkürzt das Team im Jahr 2005 den Rückstand auf die Spitze, an der mittlerweile Renault steht. Der MP4/20 holt in 18 Rennen zehn Siege, 18 Podestplätze und sieben Pole Positions und meldet McLaren im Kampf um die WM zurück.
  • Der Überflieger

    Der Überflieger

    2008 ist das Jahr des jungen Lewis Hamilton. Der Brite wird im MP4/23 zum neuen Shootingstar der Formel und sicherte sich in Brasilien in einem der dramatischsten Rennen aller Zeiten in der letzten Runde den WM-Titel.
  • Zurück in der zweiten Reihe

    Zurück in der zweiten Reihe

    In den Jahren danach stellt McLaren immer wieder solide Boliden wie den MP4/27 (2012) her, allerdings ist das Team Red Bull zwischen 2010 und 2013 das Maß der Dinge. McLaren verliert seinen Platz an der Spitze fährt immer seltener um Siege mit.
  • Der Absturz

    Der Absturz

    Mit der Ära der neuen V6-Turbos ist der Absturz des McLaren-Teams ab der Saison 2014 besiegelt. Die Truppe verpasst schlicht und ergreifend den Anschluss und landet mit dem MP4/29 nur auf dem fünften Platz der Konstrukteurs-Wertung.
  • Das Schlusslicht

    Das Schlusslicht

    2015 kommt es noch dicker. Obwohl mit Fernando Alonso und Jenson Button zwei Weltmeister hinter dem Steuer des MP4/30 sitzen, ist McLaren ganz am Ende des Feldes angekommen. Der Wagen fällt in 38 Rennen elf Mal aus, fährt nur sechs Mal in die Punkte und lässt in der Team-WM nur das Mini-Team Marussia hinter sich.
  • Schwerer Weg zurück

    Schwerer Weg zurück

    Der MP4/31 aus der Saison 2016 ist etwas zuverlässiger, vorne mitfahren können Alonso und Button aber auch in diesem Modell nicht. Der Honda-Motor ist nicht konkurrenzfähig und lässt frustrierte Fahrer und Teammitglieder zurück.
  • Lachnummer

    Lachnummer

    Der MP4/32 ist aerodynamisch ein Fortschritt, ohne Power lässt sich gegen die Konkurrenz in der Saison 2017 aber nichts ausrichten. Dazu fällt der Wagen oft durch technische Defekte aus - der Anschluss, auf den McLaren gehofft hat, muss bis mindestens 2018 warten.
  • Zukunftsmusik

    Zukunftsmusik

    Bereits im Jahr 2015 präsentiert McLaren eine Studie, wie ein Rennwagen in Zukunft aussehen könnte. Das Ergebnis sieht spektakulär aus. Ob es jemals dazu kommt, wird die Zeit zeigen (Bildquelle: formula1.com)
»