Schumi, Senna, Fangio und Co.: Die Formel-1-Weltmeister

«
  • Michael Schumacher

    Michael Schumacher

    Mit sage und schreibe sieben WM-Titeln ist Michael Schumacher die unangefochtene Nummer eins unter den Formel-1-Weltmeistern. Er führt eine Liste voller prominenter bis legendärer Herren an.
  • Guiseppe Farina

    Guiseppe Farina

    Den ersten WM-Titel der Formel-1-Geschichte sichert sich der Italiener Giuseppe Farina im Jahr 1950. Drei Siege in den sieben Saisonrennen reichen dem damals 44-Jährigen zum Sieg.
  • Juan Manuel Fangio

    Juan Manuel Fangio

    Auf Farina folgt die argentinische Legende Juan Manuel Fangio. "El Chueco" holt 1951, 1954, 1955, 1956 und 1957 jeweils die Meisterschaft und macht sich schon zu Lebzeiten unsterblich.
  • Alberto Ascari

    Alberto Ascari

    Fangios Ära wird nur kurz unterbrochen - von Alberto Ascari. Der Italiener ist 1952 und 1953 nicht zu schlagen und rast in seinem Ferrari zu zwei WM-Titeln.
  • Mike Hawthorn

    Mike Hawthorn

    Mike Hawthorn gewinnt nicht nur die F1-Weltmeisterschaft 1958, sondern ist wenige Jahre vorher in Le Mans der Urheber des größten Unglücks in der Motorsport-Geschichte, bei dem insgesamt 84 Menschen sterben. 1959 kommt er während eines illegalen Straßenrennens selbstverschuldet ums Leben.
  • Jack Brabham

    Jack Brabham

    In seinem Cooper-Climax rast der später zum Sir ernannte Jack Brabham 1959, 1960 und 1966 mit drei gewonnenen WM-Titeln in die Geschichtsbücher.
  • Graham Hill

    Graham Hill

    1962 und 1968 geht der Titel an Graham Hill, den Vater des späteren Weltmeisters Damon Hill.
  • Jim Clark

    Jim Clark

    Der Schotte Jim Clark ist 1963 und 1965 nicht zu schlagen und fährt zu zwei Weltmeisterschaften. 1968 verunglückt Clark bei einem Formel-2-Rennen auf dem Hockenheimring tödlich.
  • John Surtees

    John Surtees

    In einem echten Thriller setzt sich der 2017 verstorbene John Surtees in der WM 1964 mit einem Punkt Vorsprung vor Graham Hill durch und wird zum ersten und einzigen Mal Weltmeister.
  • Denis Hulme

    Denis Hulme

    112 Mal startet der Neuseeländer in der Formel 1. Acht Siege holt Hulme insgesamt - zwei davon im Jahr 1967, in dem er sich den WM-Titel holt.
  • Jackie Stewart

    Jackie Stewart

    Die britische Rennfahrer-Legende Jackie Stewart gewinnt in der Saison 1969 fünf der ersten sechs Rennen. Diesen Vorsprung bringt er später locker ins Ziel. 1971 und 1973 wird er zwei weitere Male Weltmeister.
  • Jochen Rindt

    Jochen Rindt

    Obwohl Jochen Rindt 1970 in der legendären Parabolica in Monza tödlich verunglückt, sichert sich der Deutsche im gleichen Jahr die Weltmeisterschaft. Er ist der einzige Fahrer, dem der Titel Postum verliehen wird.
  • Emerson Fittipaldi

    Emerson Fittipaldi

    Emerson Fittipaldi ist nach Juan Manuel Fangio erst der zweite Südamerikaner, der den Titel in der Königsklasse des Motorsports gewinnt. 1972 und 1974 setzt sich der Brasilianer die Krone auf.
  • Niki Lauda

    Niki Lauda

    Vor und nach seinem tragischen Unfall 1976 am Nürburgring ist der ehrgeizige Niki Lauda eine Klasse für sich. Der Österreicher gewinnt die WM 1975 und 1977.
  • James Hunt

    James Hunt

    Laudas Zwangspause nutzt in der Saison 1976 Sunnyboy James Hunt. Über seinen Widersacher sagt der Österreicher später: "Es machte mir nichts aus, von ihm überholt zu werden. James war der einzige, der mich schlagen durfte, weil ich diesen Kerl mochte..."
  • Mario Andretti

    Mario Andretti

    Sechs Siege, ein zweiter Platz und zwei weitere Rennen in den Punkten reichen Mario Andretti, um sich 1978 seinen ersten und einzigen Formel-1-WM-Titel zu holen.
  • Jody Scheckter

    Jody Scheckter

    Der Südafrikaner Jody Scheckter ist bis heute der einzige Afrikaner, der jemals den Titel in der Formel 1 gewinnt. 1979 schlägt seine große Stunde.
  • Alan Jones

    Alan Jones

    Der bisher letzte Weltmeister aus Down Under ist Alan Jones. Der in Melbourne geborene Fahrer sicherte sich den Titel 1980 und führte das Williams-Team zum ersten Mal auf die oberste Stufe des Treppchens.
  • Nelson Piquet

    Nelson Piquet

    Neben Ayrton Senna und Emerson Fittipaldi ist Nelson Piquet der dritte Weltmeister aus Brasilien. 1981 setzt sich Piquet mit einem Punkt Vorsprung gegen Carlos Reutemann durch, 1983 lässt er Alain Prost hinter sich, 1987 hängt er Nigel Mansell ab.
  • Keke Rosberg

    Keke Rosberg

    Einen kuriosen Titelgewinn feiert Keke Rosberg in der Saison 1982. Der Vater des späteren Weltmeisters Nico Rosberg holt in jener Saison nur einen Sieg in 16 Rennen und steht am Ende dennoch ganz oben auf dem Podest.
  • Alain Prost

    Alain Prost

    Der beste französische Formel-1-Pilot aller Zeiten ist in seinem McLaren-TAG-Porsche 1985 der Mann, der das Feld hinter sich lässt. Auch 1986, 1989 und 1993 schnappt sich Prost den Titel - 1989 hilft ihm dabei ein Crash mit Senna, bei dem viele Prost bis heute Absicht unterstellen.
  • Ayrton Senna

    Ayrton Senna

    Der bis heute vielleicht legendärste Fahrer, der je hinterm Steuer saß, ist Ayrton Senna, Weltmeister 1988, 1990 und 1991. Der Brasilianer ist Ende der 80er, Anfang der 90er nicht nur im Regen eine Klasse für sich. Seine Fahrweise ist waghalsig, extrem aggressiv und schlichtweg einzigartig.
  • Ayrton Senna

    Ayrton Senna

    Beim Grand Prix von Italien 1994 wird Senna ein folgenschwerer Unfall in der Tamburello-Kurve zum Verhängnis. Der Dreifach-Weltmeister rast mit über 200 km/h unkontrolliert in die Leitplanke. Eine gebrochene Radaufhängung durchbohrt seinen Helm und verursacht tödliche Kopfverletzungen.
  • Nigel Mansell

    Nigel Mansell

    1992 ist das Jahr von Nigel Mansell. Der Brite gewinnt im überlegenen Williams-Renault neun von 16 Rennen, wird zudem drei Mal Zweiter und hängt die Konkurrenz gnadenlos ab.
  • Michael Schumacher

    Michael Schumacher

    1994 schlägt die erste große Stunde von Michael Schumacher. In seinem Benetton setzt sich "Schumi" mit 92:91 Punkten gegen Damon Hill durch. Ein Crash im letzten Rennen zwischen dem Duo entscheidet die WM zugunsten des Deutschen.
  • Michael Schumacher

    Michael Schumacher

    Nach zwei Weltmeisterschaften im Benetton dreht Schumacher im Ferrari Anfang der 2000er erst so richtig auf. Titelgewinne 2000, 2001, 2002, 2003, 2004 machen den Kerpener zum alleinigen Rekord-Weltmeister.
  • Damon Hill

    Damon Hill

    Nachdem sich Hill 1994 und 1995 Schumacher geschlagen geben muss, rast der Brite 1996 endlich zum so lang ersehnten Titel. Dabei gewinnt er acht von 16 Rennen und hängt unter anderem Jacques Villeneuve und Michael Schumacher ab.
  • Jacques Villeneuve

    Jacques Villeneuve

    Jacques Villeneuve ist bis heute der einzige Kanadier, der sich in der Königsklasse die Krone aufsetzt. Sein am Ende deutlicher Vorsprung basiert auch auf der Disqualifikation von Michael Schumacher, den die Rennleitung für einen vermeintlich absichtlich herbeigeführten Crash im letzten Rennen aus der WM-Wertung nimmt.
  • Mika Häkkinen

    Mika Häkkinen

    Der fliegende Finne tritt das Erbe von Villeneuve an und rast in seinem McLaren-Mercedes 1998 und 1999 zum WM-Titel. In diesen beiden Jahren holt er 13 seiner insgesamt 20 Rennsiege.
  • Fernando Alonso

    Fernando Alonso

    In 15 von 19 Rennen steht Fernando Alonso 2005 auf dem Treppchen, in 14 von 18 Rennen schafft er 2006 den Sprung unter die ersten Drei. Beide Serien reichen am Ende zum Titelgewinn.
  • Kimi Räikkönen

    Kimi Räikkönen

    Fernando Alonso, Rookie Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen haben 2007 vor dem letzten Rennen noch die Chance auf den WM-Titel. Der lachende Sieger ist am Ende der Iceman, der in São Paulo gewinnt und die beiden McLaren-Piloten hinter sich lässt.
  • Lewis Hamilton

    Lewis Hamilton

    Ein Jahr später ist Lewis Hamilton nach einem dramatischen Finish in Brasilien der gefeierte Mann. Der Brite legt 2014, 2015 und 2017 noch drei Titel nach und ist noch weit vor seinem Karriereende der erfolgreichste englische Rennfahrer aller Zeiten.
  • Jenson Button

    Jenson Button

    Jenson Button profitiert 2009 von den Ideen des Superhirns Ross Brawn. Der Ingenieur entwickelt einen Doppeldiffusor, durch den der Brawn GP in den ersten sieben Rennen (sechs Siege) fast unschlagbar ist. Button baut ein Punkte-Polster auf, das bis zum Ende der Saison reicht.
  • Sebastian Vettel

    Sebastian Vettel

    2010 beginnt in der Formel 1 die Ära des Sebastian Vettel. Der Heppenheimer zeigt in seinem Red Bull kaum Schwächen und beginnt in jenem Jahr eine Sieges-Serie, wie es sie seit der Ära Schumacher nicht mehr gegeben hat.
  • Sebastian Vettel

    Sebastian Vettel

    2010, 2011, 2012 und 2013 trägt der Deutsche den Red Bull jeweils zum Titel. Mit einer Mischung aus fahrerischem Talent und technischer Überlegenheit lässt er die Konkurrenz regelmäßig hinter sich.
  • Nico Rosberg

    Nico Rosberg

    2016 schlägt die große Stunde von Nico Rosberg. Der Wahl-Monegasse liefert sich über die gesamte Saison einen erbitterten Kampf mit Teamkollege Lewis Hamilton.
  • Nico Rosberg

    Nico Rosberg

    Nachdem Rosberg zunächst einen großen Vorsprung aufbaut, ihn dann wieder verspielt und ihn schließlich erneut zurückerobert, werden im November 2016 alle Träume des Wiesbadeners wahr. Anschießend erklärt er seinen sofortigen Rücktritt aus dem Motorsport.
  • Lewis Hamilton

    Lewis Hamilton

    2017 lieferten sich Sebastian Vettel und Lewis Hamilton lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Fahrer-WM. Bei den Asien-Rennen schlug das Pendel dann deutlich zu Gunsten des Briten aus, der schließlich nach einem turbulenten Rennen in Mexiko den Titel bereits im Drittletzten Rennen der Saison für sich entscheiden konnte und zum vierten Mal Weltmeister wurde.
»